#10 Birgit Fenderl - "Man bedauert am Ende Dinge, die man nicht probiert hat."

Shownotes

In dieser Episode von MY FINEST begrüße ich die Journalistin, Moderatorin, Mediencoachin und Podcasterin Birgit Fenderl, die nach über 30 Jahren beim ORF einen beruflichen Neustart wagte. Wir sprechen über den beruflichen und persönlichen Wandel von Frauen ab 50, was sich über die Jahre verändert hat, über Sichtbarkeit in den Medien sowie den Umgang mit den Wechseljahren. Mit ihrem Podcast "Von wegen Pause - ein fulminanter Neustart" hat Birgit Fenderl selbst einen Neustart gewagt und widmet sich in ihren Gesprächen dem Thema Wechseljahre.

Birgit Fenderl erzählt offen über ihren persönlichen und beruflichen Wandel, über Altersdiskriminierung in den Medien und teilt ihre langjährigen Erfahrungen aus der Medienbranche. Wir besprechen, wie wir mit vereinten Kräften daran arbeiten können, die Enttabuisierung der Wechseljahre voranzutreiben und uns gegenseitig am besten unterstützen. Freu dich auf ein Gespräch über neue Chancen, persönliche Einblicke und die Perspektive, dass die Lebensmitte, wie Birgit sagt, eigentlich eine sehr coole Zeit ist!

Links zur Folge:

BIRGIT FENDERL https://www.birgitfenderl.at Instagram @birgit.fenderl

Podcast VON WEGEN PAUSE

Buchtipps: Stefan Zweig "Die Welt von gestern" Nino Haratischwili "Das achte Leben"

Schreib mir gerne für Ideen zu Themen und Gästen oder Kooperationsanfragen an isabelle.flandorfer@myfinest.at

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Transkript anzeigen

00:00:00: Wir haben eine reiche Lebenserfahrung, wir wissen viele Dinge.

00:00:04: Ja vielleicht zwickt und sagt manchmal irgendwo mehr als vor zwanzig Jahren.

00:00:07: das kann ich auch erzählen.

00:00:09: aber eigentlich ist es ein cooles Alter und es wird aber schon oft auch ein problematisches Alter dargestellt.

00:00:16: Willkommen bei mal Feinest dem Podcast für Frauen die ihre feinste Zeit jetzt leben wollen mit mir Isabelle Flandorfer.

00:00:32: Heute darf ich eine Frau begrüßen, die viele von uns seit Jahrzehnten aus dem Fernsehen kennen.

00:00:36: Als Moderatorin der wichtigsten Nachrichtensendungen des ORF.

00:00:40: Dreißig Jahre lang war sie im ORF tätig.

00:00:42: Sie hat unter anderem die Zeit im Bild und auch das Innenpolitikmagazin-Report und vieles mehr moderiert.

00:00:47: Ende hier hat sich dann den ORF verlassen und in den Jahren eigentlich einen eigenen Podcast gegründet.

00:00:53: Von wegen Pause.

00:00:54: ein fulminanter Neustart!

00:00:56: Es ist ein Podcast, der sich dem Thema Wechseljahre widmet.

00:00:58: Herzlich willkommen, Birgit Fenderl.

00:01:00: Danke für die Einladung!

00:01:01: Ich freue mich sehr, dass ich da bin.

00:01:02: Ja es ist so quasi die Rück-Einladung... Ich war schon bei dir im Podcast, was mich sehr gefreut hat letztes Jahr das du mich eingeladen hast und jetzt freue ich mich, dass du da bist und wir über deine Themen sprechen.

00:01:14: Großartig,

00:01:14: ich freu' mich sehr.

00:01:15: Birgitt

00:01:15: ist also den Buchautorin sie arbeitet weiterhin als Moderatorin, sie ist auch Motivatorin wird uns sicherlich erzählen, was das genau bedeutet finde ich nämlich ein sehr spannender Begriff und Mediencoach.

00:01:27: Ich freue mich heute darüber zu sprechen, was passiert wenn ein Lebensabschnitt zur Ende geht und wie wir den Mut finden und dann selbst auch in der Lebensmitte wieder neu zu erfinden.

00:01:35: Und wie wir uns auch in dieser Lebensphase sichtbar positionieren können.

00:01:39: Wie gesagt schön dass du da bist liebe Birgit!

00:01:41: Ich freu mich auf deine Fragen!

00:01:43: Ja

00:01:43: wie ist das für dich?

00:01:44: Du bist so ein Profi der selbst immer die Fragen stellt wie es für dich gefragt zu werden normal auf der anderen Seite zu sitzen.

00:01:51: Prinzipiell stelle ich lieber die Fragen.

00:01:53: Denke, denke, denke ich mir.

00:01:54: aber im Laufe der Jahre und weil ich eben wie du erwähnt hast ein paar Bücher geschrieben habe oder auch rund um meine doch echt ungewöhnlichen Move mich mit Mitte Fünfzig oder mit ja also schon zwei Jahr also mit Anfang Fünftig dann selbstständig zu machen hab ich das eine oder andere Interview gegeben.

00:02:11: das heißt sich kennt schon ein bisschen die andere Situation.

00:02:14: Aber wenn ich ganz ehrlich bin ich sitze lieber auf deiner Seite.

00:02:18: Ich glaub das.

00:02:18: Ja Du hast jetzt Also, dreißig Jahre.

00:02:22: Das ist ja wirklich eine inmenslange Zeit beim ORF gearbeitet.

00:02:25: War

00:02:25: sogar fast ein bisschen länger.

00:02:27: Ja, hast du als sehr junge Frau dort begonnen und hast jetzt Ende des Jahrhunderts.

00:02:35: Die Arbeit hat gerade niedergelegt und dich mit über fünfzig nochmal neu orientiert, ein neues berufliches Kapitel für dich aufgeschlagen.

00:02:44: Wie war es für dich diese vertraute Rolle der ORF-Moderatorin?

00:02:48: Und vielleicht damit auch so ein Stückchen Ein Stück Identität loszulassen.

00:02:53: Das ist lustig, weil ein Stück Identitet ja wird aber immer ein Stück meiner Identität sein.

00:02:58: das heißt ich hatte nicht das Gefühl dass es von mir abfällt und Es war ein sehr langer Prozess, muss man sagen.

00:03:05: Also es gab immer wieder mal Phasen in dieser langen Zeit wo ich mir gedacht habe, in ganzes Leben einen Arbeitgeber ist irgendwie ein bisschen schon altfahrtrisch, das tut mir eigentlich nicht mehr plus isst er noch irgendwas.

00:03:16: und dann war eben das Thema der Klassiker.

00:03:20: meine Tochter die inzwischen einundzwanzig ist aber die ich auch viele Jahre alleine zogen hab' Und weil sie Liga Stennekarin sind diese Schule gepiesakt wurde in diesem schrecklichen Schulsystem.

00:03:31: Es ist eine großartige Studentin in der Schule, was furchtbar für sie und ich habe schon viel Zeit aufgewandt um sie da zu unterstützen.

00:03:39: Das heißt, ich war lange Jahre in der Situation wo ich nicht hätte mich so auf mich selbst konzentrieren können.

00:03:45: Der Job war vorhanden genug den ich gemacht hab aber etwas aufzubauen ist halt nochmal ne andere Geschichte.

00:03:50: Und dann hat sie maturiert und begonnen zu studieren Und irgendwie hat sich das dann immer mehr manifestiert in mir.

00:03:56: Plus, was man schon noch sagen muss ich habe eben so früh damals in der Mitte meiner Studiums weil der ORF einen Assessment Center gemacht hatte.

00:04:03: Ich glaube dass sie erst wirklich große Niemand in meiner Familie irgendwas mit dieser Branche zu tun gehabt hat.

00:04:08: Das war meine Chance da mal ein Praktikum zu machen und dann war klar okay nach dem Praktikum wenn ich da jetzt nicht den Fuß drinnen lasst Dann bin ich weg wieder und statt dem Fuß haben Sie mich dann irgendwie ganz genommen.

00:04:18: Ich hab dann irgendeine der Hälfte meines Studiums voll zum arbeiten dort begonnen Und immer live natürlich auch relativ bald dann auch moderiert zu schönen und nicht schöneren Tageszeiten.

00:04:29: Mit den Jahren hängt sich das ein bisschen an, und es war schon die Idee, mich mehr selbst einteilen zu können.

00:04:37: Und dann ist es ein großes Ding.

00:04:39: in der Krise der Medienbranche – und natürlich im Moa F ist es auch nicht mehr so wie es am Anfang war.

00:04:46: Pflichtjahre noch von mir, also ich glaube nicht dass ich hier wirklich ganz aufhören werde zu arbeiten.

00:04:51: Aber wo geht das hin?

00:04:52: Und kann ich jetzt da nochmal Gas geben?

00:04:54: und ich hatte nicht das Gefühl und eben dieser Teil den ich als Mutter, der mich sehr ausgefüllt hat oder der mich ja gefordert hat dann will Zeit in Anspruch genommen habe, der ist sehr viel kleiner geworden.

00:05:05: und dann haben wir gedacht was tu ich denn da!

00:05:06: Ich bin an sich schon ein Mensch der gern etwas tut und auch ehrgeizig ist.

00:05:11: Und dann habe ich mir das aber sehr lange und gut auch mit einem Coaching-Prozess überlegt.

00:05:14: Also, ich hab' das nicht einfach so... Ich steh auf und sage morgen bin ich weg!

00:05:18: Ja ja, das

00:05:18: denke ich.

00:05:19: nach so vielen langen Jahren glaube ich ist das jetzt auch keine Hobbesentscheidung?

00:05:23: oder macht man sich sicherlich große Gedanken?

00:05:27: Du kennst die Medienbranche innen und auswendig, das Leben im ORF.

00:05:31: Du hast selbst miterlebt wie mit Frauen, die älter werden auch umgegangen wird – auch mit Kolleginnen!

00:05:37: Wie ist da deine Einschätzung?

00:05:38: Und was hast du für Erfahrungen gemacht?

00:05:40: Weil viele treffen ja dann vielleicht nicht selbstständig, selbstbestimmt die Entscheidung zu gehen sondern sind auch schon gegangen worden.

00:05:48: Ja also ich habe das ja ganz nah parallel erlebt mit meiner lieben Kollegin, wo wir gemeinsam, also gemeinsam haben.

00:05:54: Weil was nie moderiert, weil wir waren immer so in Pärchen quasi im Moderationspächern mal eine Frau aufgeteilt ab und zu machen, gemeinsam moderiert.

00:06:00: Da ist die Entscheidung abgenommen worden, weil sie nicht verlängert wurde.

00:06:03: Das Moderatorien sind genauso alt wie ich.

00:06:04: das ist nicht schön und es gibt ja auch so glaube ich ein ganz anderer Wipes um etwas Neues anzufangen.

00:06:12: Und natürlich habe ich seit vielen Jahren beschäftigt und interessiere mich schon sehr lang auch mit sogenannten Frauenthemen.

00:06:18: Das ist immer so ein blöder Begriff, war halt mit Gleichberechtigung und gesehen einfach es sind weibliche Kolleginnen irgendwann vom Bildschirm verschwunden und die Männer nicht.

00:06:28: Die waren da bis zur Pension das er auch somit ein Teil.

00:06:31: und dann wenn du Moderatorin bist und ich bin da rein wirklich reingeschlüpft in diese Rolle.

00:06:36: Die haben damals Mitte Ende der Neunziger ist die Zivtreien standen.

00:06:40: Ich war damals bei der Ziv zwei Redakteurin gearbeitet Und sie waren auf der Suche nach jemand Jungen und eine junge neue Sendung.

00:06:48: Und das war ein Zufall und ein Glück, ich wollte eigentlich Auslandskorrespondentin werden.

00:06:51: Also ich war eigentlich auch schon am Weg weg.

00:06:53: Ich habe besprochen, ist so meine Passion.

00:06:56: Und natürlich hat sich dann dieser Job aufgemacht, denn es ist ein Superjob mit ein paar Arbers, weil da habe ich schon recht lange gekämpft am Anfang, dass du dann noch einmal in der Öffentlichkeit stehst auch in deiner Freizeit auf einmal angeredet wirst und so.

00:07:11: Und dieser Job, wenn du den machst... ...und was machst Du dann danach?

00:07:14: Da gibt's irgendwie keinen Karrierepfad.

00:07:16: Das ist ein bisschen ähnlich wie bei Korrespondentinnen.

00:07:18: Auch wenn die große Büros leiten oder so, die kommen zurück in eine Zentrale.. ..und was tust Du dann?

00:07:22: Was passiert da?

00:07:22: ne?

00:07:23: Und das war so ein bisschen mein Nächste.

00:07:27: Oder sind das nicht auch noch andere Interessen, die ich jetzt auch umsetzen kann?

00:07:32: Aber natürlich schon im Bewusstsein dessen dass das Risiko ist.

00:07:35: Weil ich muss Geld verdienen also

00:07:38: mache es

00:07:38: nicht als Hobby

00:07:41: D.h.,

00:07:41: diese Sichtbarkeit als Moderatorin, als älter werdende Moderator in der Lebensmitte ist ja ein Riesenthema.

00:07:49: Hast du das Gefühl, dass es im Ausland vielleicht besser ist?

00:07:52: In Deutschland hat man das Gefühl... Susanne

00:07:53: Daubner ist so das berühmteste Beispiel.

00:07:56: Da wird jetzt auch immer wieder Spekulite gesetzt, glaube ich, wie lang sie noch da sein wird.

00:08:01: Da ist das auch besser, wobei Maria Frutwengler Die ist ja nicht nur in der Anfangszeit eine tolle Schauspielerin, sondern die ist auch gesellschaftlich sehr engagiert.

00:08:11: Sie hat mit ihrer Tochter gemeinsam eine Stiftung, das ist die Marlisa-Stiftung und sie haben vor inzwischen glaube ich fünf sechs Jahren eine riesengroße Studie gemacht in Deutschland.

00:08:20: Da steckt ein Budeauverlag dahinter also da wirklich auch... Also mit Geld kannst du auch gute Studien machen.

00:08:25: Und gemeinsam mit allen wichtigen Sendern und medienforschungsinstitutionen und die haben sich das geschlechter Verhältnis in audiovisuellen Medien angeschaut Die haben vor zwei Jahren, glaub ich da noch mal ein Recheck gemacht wo sich manches minimal vielleicht verändert hat.

00:08:41: Anfangs ist es ganz okay.

00:08:43: Anfang sind Männer wie Frauen irgendwie und zwar sowohl als jetzt in der Moderationsrolle oder als das Gäste.

00:08:48: Und dann kommt ja Knick ab fünfzig, fünfundfünfzig irgendwie... Dann geht das also wie eine Schere auseinander.

00:08:56: Sie sind Deutschland auch nicht so gut!

00:08:57: In Österreich gibt's eine Studie gar nicht.

00:08:59: beispielsweise Es gab eine Studie von so einer relativ kleinen Institution bei den letzten Nationalratswahlen, was das Mann-Frau-Verhältnisse ging es nicht um Alter.

00:09:08: Aber dass man Frau Verhältnis in politischen Diskussionen betrifft wo die Sender schon bewusst das oft von Frauen moderieren lassen weil die Gäste zu zweitrittel immer noch Männer sind.

00:09:18: Das ist die Welt in der wir leben und wenn du älter wirst wird's nicht leichter und ich glaube für niemanden aber als frauen noch ein bisschen schwieriger.

00:09:26: Wir arbeiten ja alle jetzt mit vereinten Kräften daran, dass sich das ändert.

00:09:29: Dass sich die Sichtbarkeit der Frauen eben in dieser sogenannten Lebensmitte einfach verändert und ich glaube es tut sich auch wirklich sehr viel.

00:09:39: Du hast jetzt einen, quasi diesen Sprung weg vom ORF gewagt.

00:09:44: Der bist jetzt selbstständig, arbeitest als Moderatorin, als Motivatorin Mediencoach und eben als Podcasterin.

00:09:51: ganz kurz Motivatoren.

00:09:52: Sag mir was können wir uns darunter vorstellen?

00:09:54: Finde ich nicht wie ein tollen Begriff!

00:09:56: Ja, also ich habe ein paar Vorträge auch zum Beispiel.

00:10:01: Auch ein Anliegen ist zum Beispiel Frauen zu motivieren, nicht immer einzusagen wenn sie zur öffentlichen Auftritten eingeladen werden.

00:10:08: Ich habe das sehr oft selbst von der anderen Seite erlebt weil ich hab auch schon damals Ende der Neunziger in der Zipptreihe und danach später ja auch als Chefin vom Dienst für diese Sendungen gearbeitet oder eben auch unsere Gäste eingeladet und du rufst dann an und die Männer sagen sehr schnell zu also es jetzt ein bisschen übertrieben vielleicht uns ist Pauschal ist immer, es gibt auch andere.

00:10:28: Aber manche sagen schon zu den Wissensnuckern, dass das drin ist auf die Warte bei Frauen und ich bin aber vielleicht nicht die Richtige oder jemand Anderer und so.

00:10:38: Also es liegt auch an uns Frauen dann nach vorne zu gehen.

00:10:42: Und dann ist natürlich gleichzeitig Aber warum sind wir da so taghaft?

00:10:47: Weil es für uns natürlich auch noch schwieriger ist, weil wir in der Öffentlichkeit anders beurteilt werden und auch wenn wir älter werden.

00:10:52: Und dann kam dieses blöde HD im Fernsehen irgendwann mal, dass uns nicht hübscher macht.

00:10:58: Ich finde das wahnsinnig schön jedes einzelne Schnurr Haar einer Katze zu sehen.

00:11:02: Aber ich will nichts

00:11:03: in Großformat

00:11:06: oder whatever!

00:11:08: Und da gibt's ja viel Zürgerlichkeit.

00:11:10: Da hab' ich zum Beispiel ebenso einen Fotogroder.

00:11:14: Coachings, das mache ich mit Männern wie mit Frauen.

00:11:17: Auch Frauen zu motivieren dort hinzugehen weil wenn wir es nicht ändern werden sich auch die Gewohnheiten nicht ändern und die Männer üben das seit der Antike wie maximal seit zweihundert Jahren.

00:11:29: Das heißt also schon auch zu motiviert nach vorne zu gehen ist schon raus aus der Komfortzone.

00:11:36: Aber dann werden wir sie auch gemeinsam ändern und es tut sich ja auch was.

00:11:40: Also ich glaube schon, du bist ja auch eine wichtige Stimme eben für Frauen in unserem Alter.

00:11:45: Da gibt's immer mehr!

00:11:46: Und ich finde auch wichtig wenn wir da zusammenhalten... Ja, das tut sich was.

00:11:50: Unbedingt, unbedingt.

00:11:52: Auch vielleicht ein Bewusstsein dass sich ändert?

00:11:54: Ich habe mal so einen interessanten Kino von der Karina Milborn gehört, die eben auch darüber genau über das gesprochen hat dieses die Sichtbarkeit von Frauen und wie schwierig es ist weil raus dich raus.

00:12:03: und eigentlich kommt dann dieser kollektive patriarchale Schwarm und erklärt dir, nein, das ist gar nicht dein Platz.

00:12:10: Dein Platz ist ganz woanders.

00:12:12: Und da sich dem immer wieder zu widersetzen es trotzdem zu tun kostet wahnsinnig viel Kraft.

00:12:18: Deswegen ist es für Frauen sicherlich nochmal so diese extra Hürde.

00:12:23: aber es zahlt sich auf jeden Fall aus sich dem zu stellen sich damit auseinanderzusetzen auch so wie du sagst ich gegenseitig auch zu unterstützen.

00:12:30: ja und Tostoff vielleicht für die nächste Kombination.

00:12:33: Also mit der Korin habe ich studiert, da haben nämlich beide diese seltsame Kombination Politikwissenschaften und Spanisch gewählt also was eigentlich niemand gemeinsam studiert.

00:12:42: und ich weiß sie waren mal in Deutschland in einer großen Talkshow und dann ging es nur darum irgendwie welchen Roxy da anhatte.

00:12:47: Wahnsinn!

00:12:49: Das erlebt man auch.

00:12:51: Aber das ist etwas, was ich zum Beispiel in meinen Meetingcoaches auch sage wenn ihr ein bisschen jetzt einen Rüstzeug bekommt und auch wisst irgendwie wie ihr euch dort wohlerfüllen könnt und wie positioniert es dann passiert euch solche Sachen vielleicht doch nicht weil ihr da schon ein bisschen einen Blick drauf habt aber natürlich ist es schwieriger.

00:13:08: aber also ich habe mein allererstes Buch geschrieben mit knapp dreißig das sind die dreißigerinnen Weil ich selber draufgekommen bin, dass es auch für mich Jahrgang ein echter Unterschied gemacht hat ob ich männlich oder weiblich bin und das dachte ich nicht so lange ich noch auf der Schule war.

00:13:24: Und im Berufsleben auf einmal und ich habe ein paar Freundinnen die auch dann recht früh in sehr guten Positionen in der Wirtschaft dazu waren und die erzählt haben sie waren halt oft den Meetings die einzigen und dann haben die gesagt zu Freuland Sie schreiben mit oder weil es total klar war irgendwie dass sie die Sekretärin sind.

00:13:43: Das haben wir alle erlebt und wäre schön, wenn das unsere Töchter vielleicht nicht mehr so auf der Leben

00:13:48: ist.

00:13:48: Ja unbedingt!

00:13:49: Du hast eben Bücher geschrieben, auf die ich unbedingt dann auch noch eingehen möchte – was eine Buch du sogar erwähnt hast?

00:13:54: Dreißigerinnen von Frauen, die schon weit gekommen sind… Schon lange her.

00:13:59: Und dann, was ich im Spanien finde, dann ... Also bei fünfzig quasi, das sind Porträts einer Frauengeneration die sich neu erfindet.

00:14:09: Da ist da zweiundzwanzig persönliche Porträte von Frauen, die diese Zeit ab fünfzig beschreiben.

00:14:17: Was ist es für dich?

00:14:18: Was hat sich für dich so von dreißig auf fünfzig in diesen zwanzig Jahren verändert?

00:14:24: Ich glaube, ich bin da vielleicht nicht ganz allein.

00:14:26: Für mich war also wohl der Dreißiger so ein Einschnitt und den Fünfzigern.

00:14:29: Also hier dann dabei war okay, da war ich in Geherst.

00:14:31: Was ist schon der Fünft davor?

00:14:33: Ja

00:14:33: gell man hat so einen Bammel davor und dann irgendwie kommt er und ich hab es auch ganz gut nehmen können.

00:14:38: Aber man muss mal drüber.

00:14:40: Genau!

00:14:41: Und dreißig ist halt auch schon so ein Ding.

00:14:45: sich beruflich schon was aufgebaut und so, dann brummt diese Kinderfrage natürlich.

00:14:48: Wenn man nicht ... Ich habe immer Guss, ich möchte mal gern ab Dreißig wird das dann irgendwie wirklich ein Thema plus man geht dann halt vielleicht auch die ersten Karriere-Schritte oder so.

00:14:58: Und dann ist man jetzt zwischen dreißig und fünfzig in dieser Phase der Vereinbarkeit, wie wir wissen eine sehr schwierige immer noch ist wo manchmal einfach ich bin selbst auch, ich hab jahrelang die Tagesausgaben der ZIP moderiert Wirklich schon ein Schritt von dem, was ich vorgemacht habe zurückgegangen.

00:15:15: Aber ich war dankbar dafür weil da es konnte zumindest irgendwie mir das halten und meine Tochter dankenswerterweise in den Betriebskindergarten stecken irgendwie in der Zeit und so.

00:15:24: also du bist mit völlig anderen Dingen dann konfrontiert.

00:15:27: Und dann betrifft vielleicht Frauen die Kinder haben noch mehr Weil das ja halt auch eine Phase ist aber auch Frauen die keine Kinder haben.

00:15:34: so überlegt man sich halt dann schon nochmal okay Das ganze Leben ist nicht mehr von mir.

00:15:40: Was tue ich jetzt damit?

00:15:41: oder bin ich vielleicht draufgekommen, dass ich jetzt sehr lang in einem Bereich arbeite, der schon ganz okay ist und hat mein eigenes Interesse.

00:15:48: Ich habe vielleicht auch an, dass es eine Frau in dem Buch war Juristin irgendwie erlebenlang und dann hat sie ein ganz großartiges Geschäft für Kräuter und Dinge, die sie selber sammelt aufgemacht.

00:16:01: Und Dinge hat endlich das gemacht irgendwie was ich einfach wirklich immer wollte.

00:16:05: Toll eigentlich!

00:16:06: Besser weiß irgendwann

00:16:07: einmal.

00:16:08: Das glaube ich schon dass das so zu suchen sind muss jetzt nicht genau immer Punkt aber ungefähr halt diese Dekaden.

00:16:15: Ja klar die Zeit wird dann doch irgendwie wird sie endlich und irgendwie wird sich halt dann doch noch wertvoller.

00:16:19: und du denkst überlegst ihr halt wie will ich sie verbringen?

00:16:22: Und ist es das eigentlich genau das was ich machen möchte?

00:16:25: Ich

00:16:25: glaube schon dass viele tun in der Zeit Gerade besonders dann, wenn vielleicht auch Kinder weggehen und mal auf einmal so ... Ja.

00:16:32: Also ich hab für mich manchmal das Gefühl... Ich lebe jetzt wieder viel mehr so wie ich davor gelebt habe sich ein Kind hatte.

00:16:39: also bei uns ist es jetzt, wenn du doch das vor zwei Jahren in eine WG in der Nähe ausgezogen und die kommt heim und sagt Mama, dass du nix im Kühlschrank gehst.

00:16:47: Das gab's natürlich vorher immer vorgekocht und Ding und So ja.

00:16:51: Sag ich, wir haben nichts im Kohlschrank.

00:16:53: Soll ich dir was kochen?

00:16:55: Jetzt dreht sich um.

00:16:56: Wie herrlich!

00:16:57: Du

00:16:57: bist total lieb, ja gerne.

00:17:00: Man verfügt einfach wieder über seine eigene Zeit oder so und eben beruflich kommt man vielleicht drauf dass man da noch andere Punkte hat.

00:17:08: und das ist bei mir so als ich unterrichtet.

00:17:10: uns erlang auch an Fachhochschulen für Journalismus eh zunehmend mit einem schlechten Bauchgefühl, weil ich mir denke war.

00:17:18: ich begeistert euch da für ein Job und was wird sie davor finden?

00:17:22: in diesem Job der wird so schwierig mich angefangen aber das keine schwierige branche es ist eine schwierige Branche geworden.

00:17:28: Aber das weitergeben hat mich mit preisdeck nicht interessiert.

00:17:32: Das finde ich jetzt schon.

00:17:33: und dass durch in der Mediencoachings halt auch Ich find wir sind auch in dem Alter angekommen nur man Dinge weiter geben kann Und das endet dann auch Perspektive oder

00:17:40: so auch an eben die Tochter, die Töchter, eine jüngere Frauengeneration.

00:17:46: Auch da – das fand ich auch sehr spannend, weil ich das gar nicht wusste, dass den Buch geschrieben gemeinsam mit der Analyse Rohrer ist.

00:17:53: Die Mutter die ich sein wollte, die Tochter die ich bin.

00:17:55: Da geht es um die Mutter-Tochter Beziehungen was sie so besonders macht.

00:17:59: Jetzt kannst du ja aus erster Hand berichten und hast dir eine Tochter mit der du wisst scheint eine sehr gute Beziehung und seine innige Beziehungsbeziehung hast?

00:18:06: Was macht die Muttermutter Beziehunge so besonders für dich?

00:18:09: Also wir haben ja in dem Buch uns auch angeschaut Was haben wir für eine Beziehung zu unseren Müttern?

00:18:14: Oder was nehmen wir da mit dem Ding weh?

00:18:15: und dann...

00:18:16: Da wo es ja auch ein unglaublich spannendes Thema ist.

00:18:19: Und ich komme aus von einer Weiberdynastie, also bei uns waren sie immer lauter Frauen quasi.

00:18:24: Alle aber relativ jung gestorben.

00:18:26: Meine Mutter ist auch gestorbt wie meine Tochter eins war.

00:18:28: Also wir sind in dieser Konstellation mit Großmutter-Mutter-Kind gar nicht mehr so wirklich gekommen.

00:18:34: Ich glaube schon das kann ja auch schwierig sein manchmal.

00:18:38: Aber ich glaube es ist einfach so eine ganz tiefe Urbindung.

00:18:43: Was wir uns dann schon gefragt haben, ist schade eigentlich das der Satz du bist für deine Mutter nicht positiv gemeint ist?

00:18:48: Ja, geil!

00:18:49: Das ist eigentlich dein Schib, es ist einfach irgendwie... Aber das ist immer noch so.

00:18:53: Es ist immer

00:18:54: irgendwie negativ gemeint.

00:18:55: Aber

00:18:56: ja, das war sehr spannend weil da haben wir irgendwie... Wir haben's versucht, wir haben's nicht immer geschafft.

00:19:00: gegengleich die Analyse hat mit den Töchtern gesprochen und ich mit den Älteren also mit den Müttern und die dann haben wir das irgendwie zusammengefügt oder so.

00:19:07: Oha, spannende Arbeit.

00:19:09: Ja, nein.

00:19:09: Es ist diese Ur-Beziehung, die uns alle irgendwie so prägt.

00:19:14: und dann noch dazu... Also bei Söhnen natürlich auch dieses Mutter-Sohnverhältnis.

00:19:19: aber gerade mit einer Tochter merke ich es jetzt auch beim Nachzügler meiner Tochter, der jetzt dreizehn ist, dass das anders ist.

00:19:26: Von Frau zu Frau ist es anders als von Sohn zur Mutter.

00:19:33: Interessant, finde

00:19:34: ich.

00:19:34: Ich hoffe oder denke ja dass es sich vielleicht schon jetzt ändert wenn ich sehe das die jetzt vielleicht so jetzt gerade Papa gewordenen Männer anders mit ihren Kindern sind als unsere Väter auch noch mit uns waren.

00:19:46: das kommt ja auch dazu

00:19:48: weil

00:19:48: wir sind einfach damit aufgewagt.

00:19:50: also bei mir ist auch meine Mama war zu Hause mein Vater hat gearbeitet.

00:19:54: Aber jetzt habe ich schon das Gefühl, dass das anders ist und dass sich da junge Männer wenn sie können.

00:19:59: Ist ja auch nicht so leicht dann auch sogar mal ein paar Monate oder was auch immer Rekurrenzen nehmen aber auch so!

00:20:04: Und vielleicht verändert das dann ja auch Beziehungen.

00:20:07: Das hängt ja bei uns war es halt einfach so, dass die Väter nicht zu wahnsinnig präsent waren.

00:20:11: Das muss man halt einmal sagen.

00:20:12: Ja, das stimmt.

00:20:14: Jetzt hast du... Deinen eigenen Podcast gestartet, bist jetzt quasi deine eigene selbstständige Medienunternehmerin.

00:20:26: Aber es ist so großartig oder?

00:20:27: Ich finde das schon toll dass man eigentlich so ein Medium hat wo man sich selbst veröffentlichen kann und Unabhängig ist.

00:20:34: Absolut, also ich finde das eine sehr niederschwellige Geschichte.

00:20:37: natürlich wenn Podcasts sind wo dann Radio-Sender Fernseher in der Zeitschreibzeitung oder Hintersehen irgendwie das hat natürlich nochmal mehr Macht logischerweise.

00:20:46: aber es geht eigentlich mit relativ wenig Aufwand, sein eigenes kleines Medium zu machen und mein Podcast ist jetzt bei den ungefähr hundertfünfzigtausend Downloads.

00:20:57: Und dann denken wir neu ja das ist schon so ein wenig kleines medium.

00:21:00: Ja das ist super!

00:21:01: Dein Podcast heißt von wegen Pause einen fulminanter Neustart.

00:21:04: empfindest du diesen Start des Podcast auch für dich als persönlichen Fulminanten Neustarts?

00:21:10: Ja weil der Podcast Erstens ist es meine Herzensangelegenheit und zweitens ist das was ich einfach wirklich wahnsinnig gerne mache, nämlich mit Menschen reden.

00:21:19: Ich habe ja im Laufe meiner... beruflichen Zeit im ORF auch immer viele Gespräche, auch Interviews geführt und für die Bücher natürlich auch sehr viele.

00:21:27: Mir immer gewünschte Informate haben wo ich tiefer gern mit Menschen reden kann und am Anfang war ich so komplett perplexig muss nicht nach fünf Minuten sechzig irgendwie aufhören.

00:21:37: Kannst du lange reden wie du eigentlich

00:21:38: bist?

00:21:38: Ich kann sogar mehr als die halbe Stunde dich anpeilen machen wenn es besonders spannend ist oder so.

00:21:43: ja und das ist eine schöne Geschichte, die ich lustigerweise, also wie diese Idee entstanden ist und ich das auch so ein bisschen vorbereitet habe mich selbstständig zu machen.

00:21:51: Podcast war nicht

00:21:53: Punkt eins,

00:21:54: weil ich wusste damit verdiene ich nichts und das ist ja nach bevorzugt.

00:22:00: Aber es hat sich dann gut ergeben und dankbarerweise habe ich ein paar Werbepartnerinnen so dass es sich auf Null ausgeht und damit ist es irgendwie ein wunderschönes Instrumentarium.

00:22:07: Und immer wenn ich Aufnahmen hab freue ich mich.

00:22:09: heute für den Podcast Tag finde ich super.

00:22:12: Jetzt hast du dich dem Thema Wechseljahre verschrieben.

00:22:15: Wie bist du dazu gekommen?

00:22:17: Warum war dir klar, okay darüber möchte ich vielleicht nicht nur mit meinen besten Freundinnen sprechen sondern das auch öffentlich zum Thema machen?

00:22:24: Ich habe in dem Buch was du erwähnt hast dieses Kurswechsel bei fünfundfunk Null des einundzwanzig herausgekommen.

00:22:28: ist damit auch immer wieder sind unsere Lesungen oder Präsentationen wie den Lockdowns.

00:22:34: also es war echt eine blöde Zeit.

00:22:36: wir sind schon ein bisschen in dieses Corona-Loch mit diesem Buch gefallen kamen die Wechsler schon so einen Hauch vor und das wollte die Verlachsheite aber gar nicht.

00:22:45: Also ich hätte gerne gehabt, dass die allererste Geschichte da drinnen ist, die den Titel trägt – das hat sie auch in dem Buch – Prepare for Menopause!

00:22:53: Aber die wollten das keinesfalls aufs Nummer an.

00:22:55: Gott es will wechseln.

00:22:56: und wer schaut denn dahinten

00:22:57: so?

00:22:57: Ja, dann war man einundzwanzig noch

00:23:00: zu früh.

00:23:00: War zu früh!

00:23:01: Das heißt also….

00:23:01: Ich habe da schon mal ein bisschen... geschaut und denkt, der Grund warum ich selbst gemerkt habe was das für ein Thema ist als mich einfach selbst betroffen hat.

00:23:08: Ich meine es ist eh der Klassiker, man engagiert sich dann für Dinge die... Und wenn ich überlege also beim zehn Jahre zurück wo er das bei mir so angefangen hat und mir ging's nicht gut.

00:23:17: hätte ich einen Hauch der Informationen gehabt irgendwie die ich jetzt habe oder ich merke auch im Gespräch mit Ärztinnen die auch schon anderen Zugang haben als noch vor zehn Jahren hätt' ich nicht ein paar so echt elende Jahre gehabt.

00:23:30: und so gibt's vielen Frauen immer noch so ein irres Informationsdefizit.

00:23:36: Und natürlich, wenn du dich dann mit dem Thema beschäftigst hast du das cool.

00:23:39: die Welt besteht aus Wechseljahren?

00:23:41: Du brauchst einen eine Bubble und es gibt nur mehr.

00:23:44: das ist ja nicht so.

00:23:45: ich glaube wenn du links und rechts schaust ist das immer noch ganz anders und ist es in Betrieben noch komplett anders und so.

00:23:51: Und ich fasse das ja ein bisschen weiter auch in dem Podcast und rede eben über Sichtbarkeit von Frauen, die Endlichkeit, die du angesprochen hast.

00:24:01: Es macht mir einen riesen Spaß!

00:24:03: Ich war wirklich ganz baff am Anfang wie viele Frauen mich irgendwo in der U-Bahn oder Dinge angesprochen haben und gesagt, danke jetzt kann ich sagen sie reden da drüber?

00:24:12: Ganz wichtig

00:24:15: dass es so role models gibt.

00:24:18: Ich glaube aber, dass wir trotzdem noch nicht dorthin, wo das Ganze hoffentlich sein sollte.

00:24:21: Nämlich als ein stinknormales Thema wie Rückenschmerzen oder Migräne.

00:24:27: Als ich bin niemand der jetzt immer meine Körperlichkeit eben erzählt im Gegenteil und das geht ja auch nicht.

00:24:34: Aber man muss schon auch in gewisses Wissen-und Verständnis rund um sich finden beim Arbeiten.

00:24:42: Also ich habe ja dann damals von Tagesausgaben der ZIP in Studio zwei gewechselt.

00:24:48: Ich habe das sehr lange gemacht, aber es stand auch im Raum.

00:24:50: was dann auch passiert ist dass die noch früher anfängt die Sendung und das war genau die Zeit wo ich ab drei Uhr früh irgendwie schwitzen nicht mehr geschlafen hab.

00:24:57: Und dann muss sie um fünf Uhr stehen?

00:24:58: Wie soll das gehen?

00:24:59: Ich kann

00:24:59: nicht!

00:25:01: Dann bin ich gewechselten.

00:25:02: in dem studio zwei hat sich dann irgendwer geben nämlich gefragt haben... ...und ich weiß noch zwar die zeit wo mich wirklich Wallungen und dieses Zeug geplagt haben.

00:25:09: Und dann sagt die Stylistin, das ist jetzt ein bisschen anderes Händen.

00:25:13: Das ist ein bisschen entspannter und da brauchst du keinen Sarko oder kannst halt nur so einfach, oh Gott, ich muss aber nicht dann schwitzen!

00:25:18: Was mache ich denn?

00:25:20: Im leichten Bluse bitte nicht!

00:25:21: Eine großartige inzwischen liebe Freundin meines Alters mit der ich im Vertrauen reden konnte.

00:25:28: Hätte ich das ihnen am größeren Forum sagen müssen hätte ich wäre es mir auch unangenehm gewesen.

00:25:32: Man braucht vielleicht irgendwie kleine Foren des Vertrauens Und das haut ja viele Leute oder viele Frauen in dem Alter wirklich aus einem Berufsleben raus.

00:25:41: Also,

00:25:41: d.h.,

00:25:42: es ist mir ein wirkliches Anliegen und der Podcast hat.

00:25:46: jetzt wo wir gerade miteinander reden, ist gestern die v.a.

00:25:48: die thirty-fünfundreißigste Episode rausgegangen.

00:25:52: Eine Zeit lang werde ich das noch machen zum Thema Wechseljahre aber von wegen Pause kriegt vielleicht irgendwann einen zweiten Halbsatz.

00:25:58: also irgendwann werde ich dieses Thema vielleicht ein bisschen ändern.

00:26:00: Ja klar dann gibt's auch dann verschiedene Staffeln quasi und viele Podcaste definieren sich dann vielleicht noch einmal neu oder um.

00:26:09: Ich komme jedes Mal wieder auf Themen, aber es tauchen auch und das sind schon auch Themen die mit unserem Alter zu tun haben.

00:26:16: Vielleicht wird ja irgendwann mal ein bisschen anders, aber ist noch nicht.

00:26:19: Jetzt hast du dich ja inzwischen mit sehr, sehr vielen Frauen und Experten oder Expertinnen über diese Lebensphase der Wechsellehre unterhalten.

00:26:26: Was würdest du sagen kannst?

00:26:27: Du sagst, zieht sich durch!

00:26:29: Und was war vielleicht etwas, wo du sagst das hat dich überrascht dass auch die Wechselähre betrifft oder dass das da oft poppt?

00:26:35: Wirkt... Überrascht.

00:26:36: ich habe es geahnt aber überraschend dem Ausmaß hatten mich schon.

00:26:39: Das wusste ich vor einfach nicht Null im Medizinstudium vorkommt, dass man nicht einmal eine Ärztin gegenüber gesessen ist.

00:26:45: Die erzählt hat wie das bei ihr selbst angefangen hat sie überhaupt nicht gewusst was ihr Körper

00:26:49: macht.

00:26:50: Das

00:26:51: kann doch verrückt

00:26:52: sein

00:26:54: und was sich durchzieht durch alle ist einfach so.

00:26:57: viele von uns haben den Satz gehört da muss man jetzt einfach irgendwie durch und nein man muss nicht die unterschiedlichsten Geschichten wenn man sich da helfen kann und dieses diesen Ärzte-Marathon, den so viele am Anfang hingelegt haben.

00:27:11: Und das ist halt auch so... Ich glaube es gibt ungefähr achtzig Symptome die das machen kann oder was auch immer.

00:27:17: Das heißt Ja, man geht wahrscheinlich noch zum Konekologen.

00:27:21: Aber es betrifft ja siebtausend auch andere.

00:27:24: und wie viele Frauen dann einfach auch die Psyche ist?

00:27:27: Auch ein großes Thema Und da gibt's ja auch Statistiken Wie viele Frauen in dem Alter überdurchschnittlich viel Einfach psychopharmik auf Ordnung bekommen nichts dagegen wenn man das braucht.

00:27:39: aber das ist oft nicht der richtige Weg.

00:27:40: nicht

00:27:40: automatisch

00:27:44: diesen Großartigen, ich glaube es ist ein dänischer Regisseurin filmen mein neues Alter sich.

00:27:49: Die Frauen also die war auch auf der Welt Amerika so und so aber ich glaube auch in Australien.

00:27:55: Also sich Forscherinnen zu dem Thema und Frauen ihre Geschichten erzählt haben Und sie hat dann ein bisschen ins Archiv geschaut und die zeigt dann halt von weiß ich nicht, ganz früher wurden das Hexen verbrannt.

00:28:06: wenn so etwas ansehen wollen ja Aber dann was Historie, dann was irgendwas wurde immer so abgeschasselt Und das ist das, was ich immer nicht verstehe.

00:28:14: Und es erleben viele Frauen heute noch, dass sie eben so abgeschastelt werden einfach auch teilweise in so Ambulanzen wenn man sich den privaten Arzt und Ärzte nicht leisten kann.

00:28:24: viel aufbereitet werden muss und soviel an Information ist irgendwie noch fehlt.

00:28:29: Dass du sagst, du gehst zu deinem Frauenarzt oder deiner Frauenärztin und die wissen einfach Bescheid weil du ja meinst das ist genau ihr Thema und es ist aber teilweise gar nicht so wie du sagest was kommt dann im Studium nicht vor?

00:28:40: Dann haben wir noch das Thema Frauenmedizin und die Medizin die einfach nur auf Männer zugeschnitten ist was auch noch einfach viel zu wenig erforscht ist.

00:28:47: Also dein medizinisches Interesse, weil ich glaube das ist ja sehr groß auch.

00:28:51: Wie ist das gekommen?

00:28:52: Kam das über die Wechseljahre oder hast du davor?

00:28:54: Das lustige

00:28:55: weise.

00:28:56: Per se

00:28:57: ist spannend, ich hätte das nicht einmal studieren können.

00:29:00: Weil wenn mir irgendjemand erzählt wie Operation abgeht verlasse ich den Tisch und da gehört es auf irgendwie?

00:29:05: Ich will's gar nicht wissen.

00:29:07: Also ich bin viel zu sensibel!

00:29:08: Ich könnte das auch... Ich hätte das nie studieren kann und ich hatte glaube ich jedes Symptom jeder Krankheit einmal durchgelebt.

00:29:13: Gleich mitgemacht.

00:29:14: Gewisse hypochondrische Neigung vielleicht.

00:29:18: Ich habe lustigerweise als ganz junger Redaktorin in der ZIP, da war ich in der zip eins Innenpolitik.

00:29:23: haben sie mir das Thema so Gesundheitspolitik irgendwie sage jetzt mal umkränkt.

00:29:27: Das ist ein sehr komplexes, mühsames Thema im Fernsehen auch so mühsam.

00:29:31: Weil wie bebildest du denn das immer mit den ewigen Leerengang?

00:29:34: Also Gängen und Betten und Leuten von hinten und so.

00:29:37: Und da bin ich ein bisschen in diese Geschichte hinein gestolpert, wie immer.

00:29:41: also damit kenne ich mich relativ aus.

00:29:45: Ja, ansonsten finde es schon... Ich meine mein Körper ja.

00:29:48: Also ganz gut irgendwie darüber Bescheid zu

00:29:50: wissen.

00:29:51: Sonst war nicht so wichtig, wie das alles funktioniert.

00:29:53: Aber ich hätte jetzt ne Weiber studieren können.

00:29:58: Jetzt habe ich in meinem Interview mit dir gelesen, weil es irgendwie ... Fand es so bezeichnend und fand es irgendwie ganz lustig, dass wir gefragt wurden ob dieser Wechseljahre Hype nicht gefährlich sei.

00:30:09: Weil er Frauen zu schwierigen Arbeitnehmerinnen abstempeln würde und unter dem Motto zuerst haben sie menstruationsbeschwerden dann wären es womöglich auch noch schwanger.

00:30:17: jetzt haben die wechselbeschwerten ich kenne das auch aus einem Bekanntenkreis danach vor uns sagen naja das schwächt uns ja total und da soll man gar nicht darüber reden.

00:30:25: wie siehst du das?

00:30:26: Also ich kenn diese Meinung.

00:30:28: Ganz wenige, auch prominente Frau und ich.

00:30:30: eingeladen haben wir mir abgesackt.

00:30:32: Einzwei genau aus diesem Grund ist total okay.

00:30:35: Irgendwann hat man unterschiedliche... Ich habe erstaunlicherweise eine andere Meinung.

00:30:39: Das würde ich ja nicht machen!

00:30:42: Nein das finde ich nicht weil wenn du dieses Thema hast und du kannst damit jetzt im Beruf, wenn man beim Beruf bleibt irgendwie du stößt auf null Verständnis.

00:30:50: Du kannst dann so hin, dann drängt dich das raus.

00:30:52: Ja?

00:30:54: Das heißt die Schwierigkeiten kriegst du.

00:30:58: Ich finde auch dieses eben nicht.

00:30:59: drüber reden und wieder so tun, als wäre alles in Ordnung.

00:31:03: So wie früher vielleicht.

00:31:05: unter Anführungszeichen gelernt haben, immer alles zu tragen.

00:31:08: Immer alles zu leisten und irgendwie wegzustecken.

00:31:12: Irgendwann reicht es.

00:31:13: Und ich finde genau jetzt ist eben der Punkt, dass man sagt, spätestens jetzt sind wir aus der Phase der Lebensmitte, der Wechselheere, wo man sagt nein, das mache ich nicht mehr mit.

00:31:20: Jetzt rede ich ganz offen darüber und stelle mich dem und möchte auch nicht mehr gefallen indem ich jetzt... Ach oh Gott!

00:31:28: Das will ja nichts schwitzen.

00:31:29: Ja, es geht ja auch nicht.

00:31:31: Du kannst das ja auch noch nicht abdrehen.

00:31:32: Genau.

00:31:33: Und jemand, kämpft, muss auch damit irgendwie umgehen.

00:31:39: Ohne dass man sich da jetzt besonders schwierig hinstellt oder was auch immer.

00:31:44: und ja vielleicht müssen wir im Moment ein bisschen noch mehr darüber reden das es eigentlich ein normales Thema wird weil ich glaube ist es immer noch nicht.

00:31:51: Es ist so... Ich habe unlangsends noch nicht gespielt aber eine Folge aufgenommen.

00:31:55: mit einer britischen Ärztin und den Großbritannien schaut die Geschichte ziemlich anders aus, weil da haben sich schon viel früher aber Frauen zusammengetan und viel eingekämpft.

00:32:04: Und dann gibt es Menopolisies,

00:32:06: die glaube ich ganz aktiv ist ja... Genau!

00:32:08: Und mehrere andere.

00:32:09: und inzwischen ist das ein politisches Thema und es gibt in den Firmen Menopause-Polysysen.

00:32:13: oder bei einem gewissen Größe von Firmen muss das auch berücksichtiger und so.

00:32:17: Und jetzt gesagt sie sehen halt jetzt dort kippt das irgendwie so in die andere Seite?

00:32:21: Weil natürlich wird er versucht damit Geschäft zu machen.

00:32:24: Sie erzählt mir im britischen Supermärkten gibt's Meno Schokolade.

00:32:29: Okay, das ist halt die Schattenseite in der Geschichte.

00:32:33: Also es gibt dann manchmal oder wenn man es hiebt das Thema Nein irgendwie sondern es geht glaube ich darum dass einfach noch so viele Frauen das Gefühl haben sie werden abgeschattelt Es gibt kein Verständnis.

00:32:44: und wenn man sich das gerade beruflich anschaut also ich habe mir das mal angeschaut vor zwanzig Jahren ungefähr war das faktische Pensionsantrittsalter von Frauen in Österreich ungefähr bei sechsundfünfzig Jahren.

00:32:56: Also, nicht das was man sollte es war auch sechzig damals aber de facto.

00:33:00: Das heißt... Frauen sind einfach aus der Arbeitsplätze und so verschwunden.

00:33:03: Und jetzt sind sie aber da, ja?

00:33:05: Ja!

00:33:06: Es gibt einen guten Grund warum wir alle länger in den Arbeitsprozess bleiben sollen.

00:33:10: Aber wie sollen wir denn dort bleiben?

00:33:12: Irgendwie wenn wir vielleicht nicht da oder dort mehr Flexibilität kriegen... Manche Frauen die dann sagen das macht uns noch schwierig.

00:33:20: oder warum reden wir drüber und euch geht es nur darum dass ihr irgendwie Krankenstandstage kriegt?

00:33:24: nein also ich finde es geht darum dass man genauso weiter arbeiten kann.

00:33:29: aber vielleicht braucht eine phaselagen flexiblere Bedingungen.

00:33:33: Es sind so Kleinigkeiten, es ist ja auch nichts teures was Firmen machen müssen zum Beispiel.

00:33:37: Und ich glaube es ist auch eben wenn du sagst Frauen sagen gerade unter Frauen ein Thema der Frau.

00:33:41: und Solidarität finde ich schon weil selbst wenn du selbst keine Symptome hast oder vielleicht gut durch diese Wechsellehre durchkommst, ohne dass du dich damit groß belasten musst oder beschäftigen musst.

00:33:52: Heißt das ja noch lange nicht?

00:33:53: Dass es anderen Frauen genauso geht.

00:33:55: und ich glaube dafür muss man auch als Frau Verständnis haben und sich da gemeinschaftlich irgendwie unterstützen und so als als Frauen kollektiv für die gemeinsame Sache irgendwie auch einstehen.

00:34:07: natürlich.

00:34:08: also Frauen sind sicher auch nicht nur immer Freundinnen wie wir wissen.

00:34:11: aber Also da gibt es ja eine ungefähre Einschätzung, dass ein Drittel der Frauen die Glücklichen, die spüren nichts.

00:34:19: Ein Drittel ziemlich ordentlich und ein Dritter aber so richtig heftig.

00:34:21: Das heißt zwei Drittel den Frauen haben damit ein Thema und in Österreich im Moment ungefähr ist das eine Million Frauen in dieser Phase.

00:34:29: Das ist ja nicht nix!

00:34:30: Und vor allem ist es ja bei den Wechselern so, wir sprechen gerne über die Hormone und über die Symptome und über das Nachtschweiß oder aufwachen in der Nacht.

00:34:38: Aber es ist ja diese Lebensmittel auch oft eine emotionale Umbruchphase.

00:34:41: Das kommt ja auch noch dazu.

00:34:42: Das heißt jetzt geht's ja nicht nur darum dass du jetzt gerade schwitzt oder müde bist sondern da verändert sich ein wahnsinnig viel.

00:34:49: Die Kinder werden selbstständiger Beziehungen verändern sich beruflich Wir haben es angesprochen sind auch Veränderungen dar.

00:34:55: uns doch und fragen auf Was hast du da bei dir persönlich gemerkt, dass du sagst was diesen emotionalen Umbruch oder dieses mentale Betroffen hat?

00:35:03: Also ich habe schon absolut gemerkt jetzt kann ich das alles inzwischen erklären und nicht nur immer leicht aber nicht Dinge erklären kann.

00:35:09: Dass es mir psychisch auch eine Zeit lang nicht wirklich gut gegangen ist, aber ohne einen Grund.

00:35:14: Jetzt manchmal weiß man ja okay man hat vielleicht irgendein Thema und das löst das dann aus.

00:35:18: Aber... Das war einfach der Oestrogenabfall oder all die anderen Geschichten.

00:35:25: Wenn man das weiß, dann kann man ja auch was dagegen.

00:35:28: Es ist ein biologischer Prozess.

00:35:29: Ich habe jetzt auch total spannend mit einer Forscherin geredet die sagt auf den Frauen zu erschöpft in dieser Phase und sagt mal sie sind halt weise alt werden oder es erschöpften.

00:35:41: Sie kann das bis in die Mitrochon drehen nachweisen.

00:35:44: Das ist einbiologischer prozess infolge dieses Abrupten, Hormon-Abbaus der bei Frauen passiert.

00:35:50: Bei Männern passiert es ein bisschen langsamer aber auch bei Männern passierte was.

00:35:54: also?

00:35:55: Es ist einfach nachvollziehbar und das ist nicht weil wir zickig sind oder Weil wir jetzt alt und so nichts mehr zu gebrauchen sehen.

00:36:02: und ich Auch schön dass sich einige frauen schon gegenüber hatte die schon war sie sich jetzt sechzig oder so sind und sagen hey Ich bin jetzt eigentlich fitter als vorher und es geht mir richtig gut.

00:36:11: Es ist ja eine Phase Männern geht es auch nicht nur so gut.

00:36:15: Ich habe eine ganze Phase bewusst zu den Männern gemacht, unsere andere Pause.

00:36:19: Ja genau das habe ich gehört.

00:36:21: Das sind auch Themen.

00:36:22: Die wollen sich aber dem Thema gar nicht stellen glaube ich.

00:36:26: Noch weniger stellen.

00:36:29: Weil du eben sagst, dass viele Frauen sich dann neu aufstellen.

00:36:33: Es geht ihnen dann auch besser, wenn man so diese Phase vielleicht ein bisschen durch ist und man sich mental mit sich beschäftigt hat, weil man vielleicht doch diese Umbruchsphasen durch ist geschafft hat, sich irgendwie neu zu positionieren.

00:36:44: Jetzt ist es natürlich eben mit dieser äußeren Sichtbarkeit immer noch so einen Widerspruch.

00:36:47: Ich glaube das tut sich wirklich sehr viel.

00:36:49: Wir sehen auf Instagram, wir sehen in den Medien Dass jetzt so dieser Boom kommt.

00:36:53: Frauen, fünfzig Plus werden einfach sichtbarer.

00:36:57: Dennoch glaube ich gehört da immer noch... mehr, mehr Boost dahinter, dass sie noch mehr in die Öffentlichkeit kommen.

00:37:04: Was glaubst du fehlt noch oder was braucht es noch um Frauen?

00:37:07: In dieser Lebensphase eben noch sichtbarer zu machen und sich aus diesem vermeintlichen Abstellgleichs zu holen.

00:37:15: Nämlich auch selbst, weil man vielleicht auch selbst das glaubt, dass man da jetzt hin muss.

00:37:20: Das ist ja auch ein Riesenthema.

00:37:21: Ich glaube

00:37:21: die Selbstverständlichkeit ist noch nicht da.

00:37:23: Also wir sind ja alle wahnsinnig beeinflusst von dem... was in unserer Gesellschaft abgeht und was wir sehen.

00:37:31: Und dann musst du nur ins Kino gehen oder einen Film im Fernsehen anschauen, spreche auch mit Schauspielerinnen die natürlich da massiv davon betroffen sind schon seit ihrem dreißigern dass sie nicht mehr besetzt werden für ein richtiges Alter irgendwie sondern abviertiger als die immer gesetzt werden oder was auch immer.

00:37:48: und wenn ich das permanent sehe ja oder ich habe diese Frauen und da gibt es gar nicht weniger auch Hollywoodstars.

00:37:57: Sechzig und mehr sind aber so auch schon als wären sie dreißig, weil sich dementsprechende Dinge unternommen haben.

00:38:05: Dann bringt man das ja auch nichts.

00:38:07: Also ich glaube wenn es selbstverständlich wird dass halt auch mal eine fünfundsechzigjährige oder nicht eine sondern öfter Mal Experten sitzt und sonstige erklärt oder da ist in einem Film Eine Liebesgeschichte ist rund um eine ältere.

00:38:22: Aber wenn man sich das genauer anschaut, ist es immer noch anders.

00:38:27: Und wenn der seine Selbstverständlichkeit bekommt, dann kriegt er für uns auch eine Selbstverständlichkeit.

00:38:33: Wenn sie immer noch so was body-issue euren, aber die macht da noch irgendwas ... Dann ist das irgendwie warum?

00:38:39: Na klar,

00:38:39: diese Kategorien auch in denen gedacht wird.

00:38:41: In dem Alter schaust du so aus und gut es wird sowieso aufgebrochen weil du kannst teilweise nicht mehr unterscheiden ist sie siebzig oder ist sie vierzig?

00:38:49: Weil eben mit den diversen Hilfsmitteln das total verschwindet.

00:38:53: Aber

00:38:55: natürlich definiert sich jetzt jedes Alter vielleicht auch wieder neu.

00:39:00: Was ich ja auch sehr spannend finde.

00:39:02: Mir ist halt auch so wichtig, weil du kommst dann... Das hab ich schon gemerkt ab dem Moment mit meinem ersten Buch.

00:39:07: Da habe ich da noch ein bisschen aufgehört in sogenannte Frauenthemen zu gehen, wo du kriegst einen Stempel irgendwie und der Stempeln kommt manchmal auch dies gegen Männer.

00:39:18: Und das finde ich ja ganz blöd, weil ich find überhaupt nicht!

00:39:22: Aber wenn es einfach so ist, dass wir dann noch Nachteile haben.

00:39:25: Dann ist das für uns und nicht gegen die Männer.

00:39:27: Ich finde auch nur da werden Sie sich um sogenannte Frauenthemen stärker bemüht einsetzt und stark macht heißt das ja noch lange nicht, dass man Gegenmänner ist im Gegenteil.

00:39:36: Es funktioniert nur gemeinsam.

00:39:38: Natürlich!

00:39:39: Christine Klimaschka hat im letzten Podcast den ich aufgenommen habe gesagt Die Zukunft ist menschlich und das beinhaltet das.

00:39:46: so schön Wir sind Menschen.

00:39:48: Und natürlich ist es einfach So und es ist Fakt, dass Frauen in viel Bereichen noch so benachteiligt sind, dass wir einfach da viel stärker auftreten müssen um uns unsere Rechte

00:39:58: zu erkennen.

00:39:59: Und ja vielleicht wird es ab und zur Situation geben wo diese Krücke der Quote herangezogen wird, wo vielleicht ein Mann erlebt, dass es dann gegen ihn ausgeht.

00:40:09: Das ist im Einzelfall wahrscheinlich gar nicht gut.

00:40:12: aber im Gesamten wie soll's uns sonst anders gehen?

00:40:14: und wenn du dir anschaust wie wenig Frauen in Vorständen sitzen, in Aufsichträden sitzen?

00:40:18: Wie soll man denn das ändern?

00:40:19: Es ist eine hässliche Krücke, aber ohne Quote wird sie nicht gehen.

00:40:22: Deshalb ist es nicht per se gegen Männer gewandt.

00:40:25: Jetzt ist es ja so weil wir auch dringend gesprochen haben bei Äußerlichkeiten und ich, dass ihr auch interessant findet, weil du seit so vielen jungen Jahren in der Öffentlichkeit bist.

00:40:32: Wie hat dich das beschäftigt?

00:40:34: Dass du ja natürlich als Zip-Moderatorin, wir wissen dass alle, bekommst Nachrichten ohne Ende wahrscheinlich.

00:40:40: Was hat sie heute an?

00:40:40: Wie schaut sie heute aus damit jahrzehntelang konfrontiert zu sein?

00:40:44: wie bist du da mit umgegangen oder wie hat sich das belastet?

00:40:48: Wie hast du das geschafft?

00:40:50: Wie gesagt, damit umzugehen.

00:40:51: Ja also das habe ich schon gemerkt wie ich das damals die Tip drei eben begonnen hab zu moderieren und diese Sendung hat auch vom ORF aus sehr viel Aufmerksamkeit bekommen weil man das auch machen musste wenn sie eine neue Sendung etabliert oder noch Mitternacht etabliersen.

00:41:04: Also da gab es viel Promotion herum und dann musste ich auch viele Pressegeschichten machen Und dann habe ich gemerkt, dass mich auf einmal logischerweise ... aber ich war ja noch nie in so einer Rolle.

00:41:13: Es war mir nicht wahnsinnig angenehm.

00:41:16: Ich hab sogar kurze Belegte.

00:41:17: Ich weiß gar nicht, ob mir das so gut ist und dann hab ich mir selbst einfach... Also manchmal tut's mir leid weil mir schon manchmal liebe Menschen sagen, ich hab da gewunken oder ist es mir nicht sensibel?

00:41:25: Das tut mir leide.

00:41:26: Ich gehe mit solchen Schäuren klappen.

00:41:28: Wenn natürlich sehe ich das.

00:41:30: Ja, ich schaue auch also wenn da jemand geht den ich kein hin.

00:41:35: Ich habe immer glaube ich Und deshalb war es für mich auch überhaupt nicht schlimm, dass ich jetzt nicht mehr im Fernsehen bin.

00:41:42: Unterschieden zwischen mir und der Rolle die ich da habe das ist einfach part of the job und dann darfst du dich nicht wundern wenn du dann irgendwie auch öffentlich gesehen wirst.

00:41:49: Ich war halt auch noch in der privilegierten Lage.

00:41:52: Da gab's noch lange keine Social Media und all diese Geschichten.

00:41:57: Das heißt was Leute die jetzt moderieren und die auch politischer und damit auch polarisierende Sendungen moderieren was dir leben ist nicht schön.

00:42:06: Das habe ich Gott sei Dank in dem Ausmaß nicht erlebt, da musstest du ja vielleicht beim Kunden ins Anrufenbrief schreiben was auch immer in der Report ist nicht

00:42:13: irgendein Wettbewerb.

00:42:13: Kriegs keinen Shitstorm auf Social Media?

00:42:15: Genau.

00:42:16: Das ist schon nicht schön.

00:42:18: das hab' ich Gottseidank im Leben in der Form nicht erlebt.

00:42:22: Ja wie beurteidst Du den Wandel dieser Medienlandschaft der letzten zwanzig Jahre?

00:42:25: Traurig!

00:42:26: Thema der Social-Media etc.

00:42:28: Ja gut, Social media ist für und weder Ich bediene mich dessen ja auch begonnen, eigentlich mit meinen Büchern.

00:42:34: Weil es ein Superforum ist, wo du ohne das Dich was kostet.

00:42:37: Irgendwie einfach erzählen kannst, was Du tust und vielleicht ... Ich kaufe mir auch Sachen, Bücher zum Beispiel die ich sehe oder ich höre mir Podcasts an, wo ich sie gebe.

00:42:45: Dich würde ich sonst nicht wissen.

00:42:47: Also dann kann man mit Social Media... Ich bin keine große Experte, da kennst du dich tausendmal besser aus aber du kannst so oder so umgehen damit.

00:42:56: Die klassischen Medien, ich finde es wahnsinnig schade weil's wirklich so wichtig ist.

00:43:02: Ich bin nach mir vorhin total wie wichtig der öffentlich-rechtliche ist.

00:43:09: In Zeiten von Fake News oder Karri etc... Genau!

00:43:13: Der Propaganda sozusagen oder was auch immer das überlässt?

00:43:16: Ja ich glaube es gab diesen Sündenfall.

00:43:20: Wobei da wirken wir auch mit gratis Content beim Podcast.

00:43:24: Und das war halt die Faszination des Internets und alle Zeitungen haben, du konntest es gratis.

00:43:29: Welcher Bäcker erschenkt ihr Semmeln?

00:43:31: Aber wenn du einmal die Semmel jeden Tag an der Früh geschenkt kriegst, warum solltest du sie nach fünf Jahren wieder kaufen?

00:43:37: Das ist sehr schwierig da jetzt rauszukommen!

00:43:39: Ich hoffe dass sich's irgendwie konsolidiert.

00:43:41: natürlich denke ich mir auch selber Wir machen mit dem Podcast auch gratis content.

00:43:45: Ja, ist auch zu hinterfragen vielleicht.

00:43:47: Überlegen

00:43:47: wir uns jetzt!

00:43:48: Aber... Müssten alle anderen auch nachziehen weil es gibt einfach so viele.

00:43:54: Ja aber gerade bei Podcast oder so.

00:43:58: also ich komme ja all das doch aus dem politischen Journalismus.

00:44:01: irgendwie wenn du dir anschaust so Dinge wie die Dunkelkammer und andere Sachen da entstehen auch wirklich großartige seriöse Geschichten.

00:44:08: Es verwandelt sich halt total.

00:44:09: Ich hoffe, dass nicht die Schuhe blau und die Fake News gewinnen am Ende des Tages.

00:44:14: Das wäre für unsere Gesellschaft total.

00:44:17: Ja gut das ist ja sowieso spannend jetzt zu beobachten wie sich das alles wandeln wird... Also vor

00:44:22: zwanzig Jahren hätte es keinen World-Trumpesprozedern gegeben?

00:44:25: Nein

00:44:25: unmöglich!

00:44:26: Jetzt noch mal zurück zu den Frauen und dieser Community, die du dir ja auch aufbaust mit deinem Podcast zum Thema Wechseljahre.

00:44:34: Wo ja sicherlich sehr viele Frauen einfach froh sind, dass sie da gehört werden, informiert werden.

00:44:40: Ich auch mit Mal Feine ist ein Versuch eine Community zu schaffen wo man sagt, man vermittelt Frauen eben das diese Lebensphase nicht das Ende ist sie gegenteils.

00:44:48: Ein Aufbruch und ein Neustart sein kann.

00:44:52: Jetzt ist ja das ganz wichtig, finde ich diese Frauenverbindungen.

00:44:55: Und du hast auch dazu ein Buch geschrieben zu Freundschaften nämlich... Da geht es nicht nur um Frauenfreundschaften sondern auch um Freundschaft unter Männern.

00:45:05: Aber es heißt, was uns zusammenhält und ich empfinde das ja eben auch so stark.

00:45:08: Dass gerade in dieser Phase, in dieser Lebensmitte diese Frauenfreundschaften uns so zusammenhalten und uns so wichtig sehen wie sie's tut als du gute Freundinnen die dich mit ihnen du so eine Gemeinschaft hast und was geben die dir?

00:45:20: Mir sind Freundschaften total wichtig.

00:45:22: jetzt hab' habe ich hier auch ein Buch gemacht und dieses haben wir lange damals auch über den Titel Nachgedacht natürlich, was uns zusammenhält.

00:45:27: Das war schon auch in dieser Post-Corona-Zeit und ich habe auch erlebt dass sich Freundschaften entzweit haben in dieser Zeit oder wie das Gesellschaft überhaupt noch mal polarisiert da geworden sind, was man denkt kann ja unterschiedlicher Meinung sein aber deshalb musst du ja nicht gleich so grundsätzlich dann irgendwie...

00:45:43: Ja das war also Corona war natürlich ganz intensiv.

00:45:45: für

00:45:45: mich glaube es ist auch noch nicht ganz vorbei.

00:45:47: Es hat schon glaube ich Spuren hinterlassen in uns allen und gesellschaftlich.

00:45:53: Für mich waren und sind Freundschaften extrem wichtig, wahrscheinlich auch deshalb.

00:45:57: Ich bin Einzelkind und habe beide meine Eltern sehr früh verloren.

00:46:01: Und meine Familie war eigentlich immer meine Freundschaftin.

00:46:04: und gerade wie ich meiner Tochter allein war und sie so klein war wir haben uns immer zusammen gerottet und gemeinsam dann Urlauber gemacht weil du bist ja verrückt sonst und es sind einfach Freundschaftinnen finde ich sind so wertvoll was ich erlebt hab Und dass ich wahnsinnig schön finde, dass ich so in den letzten Jahren auf einmal auch neue Freundschaften

00:46:24: finde.

00:46:24: Ich bin da total lustig, dass du das jetzt sagst, weil es hätte ich sonst von mir erzählt, weil das hätte ich eigentlich eine Zeit lang gar nicht mehr für möglich gehalten.

00:46:31: Also klar, du triffst Leute aber, dass sich da wirklich noch enge Freundschaftenerzähl gerne noch entstehen können – auch in dieser Phase fände ich auch ganz schön!

00:46:41: Ja, total.

00:46:42: Also sowohl ich jetzt einzeln also auch mit meinen Partnern.

00:46:47: wir haben auch sicher in den letzten Jahren auf einmal irgendwie so und es war dann und ist nicht lustig und entspannt irgendwie.

00:46:53: das war für mich auch... Ich fand aus meiner Perspektive als Junge die älteren Leute wozu ihr jetzt ja wollt

00:47:01: hört?

00:47:01: Die sehen man jetzt ja!

00:47:03: Immer so langweilig und ich denke mir also echt mein Leben ist überhaupt nicht langweillig triffst du dann irgendwie zufällig oder wenn du unterwegs bist, wo auch immer sitzt mit Leuten und kommst drauf.

00:47:18: Hey, euch interessiert das auch und ist auch total lustig.

00:47:22: Das heißt Freundschaften sind natürlich auch so eine Veränderung.

00:47:25: Also ein Freund von mir, die Freundschaft sind auch immer haben Entwicklungen in der Zeit und manche halten halt über ganz lange Zeit und manchmal nicht aber es entstehen auch wieder neue Sachen und das finde ich schön.

00:47:39: Liebe Birgit, jetzt stelle ich dir auch gerne natürlich noch meine fünf Abschlussfragen.

00:47:44: Bin schon

00:47:44: gespannt!

00:47:45: Da beginne ich gleich mit My Fine Book ein Buch das dich begleitet, dass du empfehlen möchtest, dass dich vielleicht besonders inspiriert hat?

00:47:53: Also es gibt einen Buch, der sich lustigerweise nach zwanzig Jahren wieder gelesen habe und absolut nicht empfeheln kann was ein super Klassiker ist von Stefan Zweig die Welt von gestern.

00:48:03: Das ist großartig.

00:48:04: Ich möchte aber ein anderes Buch empfehchen weil ich ja ein bisschen nachgedacht hab.

00:48:07: Natürliches geht bei dir um Frauen.

00:48:09: Ich habe das letztes Jahr im Sommer gelesen, weil man braucht Zeit.

00:48:12: Dieses Buch hat über tausend zweihundert

00:48:13: Zeit!

00:48:14: Sehr gut ja?

00:48:15: Das merken wir uns für den nächsten Sonneren.

00:48:18: Im Alltag

00:48:18: würde ich das nicht schaffen.

00:48:19: Also ich war letztes Jahre im Sommer im Salzkammergut und es hat geschüttet und meine Rettung war dieses Buch.

00:48:25: Und

00:48:25: d.h.,

00:48:25: das achte Leben ist jetzt nicht mehr ganz neu.

00:48:28: Es ist schon vor einiger Zeit geschrieben von Nino Haratisch-Willy so dass ich's rauskriege eine Georgerin.

00:48:35: Es ist von nineteenhundert weg bis zu Ende des Kommunismusspielen in Georgien.

00:48:39: Acht Frauen einer Familie,

00:48:42: mit

00:48:42: viel Schicksal natürlich auch aber man kriegt auch wahnsinnig viel mit.

00:48:46: ich wusste über Georgian Wahnsinnig wenig.

00:48:48: ehrlich gesagt muss ich gestehen bevor ich das gelesen habe Man kriegt nicht viel von Zeitgeschehen mit, aber auch von diesen Frauen und diese Frauengenerationen.

00:49:00: Und obwohl das so ein fettes Buch ist, war es nie so, dass ich mir gedacht habe, okay, aber jetzt bin ich geschafft.

00:49:06: Das kann ja auch sein!

00:49:08: Also das finde ich wirklich lesenswert.

00:49:10: Aber also... Ich konnte sowas nur im Urlaub leben.

00:49:13: Ein Schinken, ein großer.

00:49:15: Sehr gut.

00:49:16: Mein feines Motor gibt einen Lebensmotor oder einen Zitat, dass du vielleicht so im Kopf hast, dass dich begleitet?

00:49:22: Ich

00:49:22: glaub schon, dass ich immer wieder in meinem Leben an dem Punkt war wo ich dann auch Entscheidungen getroffen hab.

00:49:27: Nicht nur jetzt ja die Berufliche weil... ...ich wollte nicht irgendwann im Altersheim sitzen und mir denken Das wär vielleicht echt was gewesen und du hast ja nicht getraut.

00:49:36: Also man bedauert am Ende Dinge die man nicht probiert hat ist so ein Ding.

00:49:42: Nicht alles natürlich Aber das kann sein eine ganz große Liebe um an vielleicht etwas Unbekanntes hüpft.

00:49:48: aber es kann auch sein was berufliches.

00:49:51: Es muss nicht immer gut ausgehen, aber dann es nicht probiert zu haben.

00:49:55: Ich glaube ich möchte nicht am Ende mir denken, ihr habt was nicht angeschaut.

00:50:00: Mein feines Yes!

00:50:01: Wozu sagst du ganz klar Ja?

00:50:04: Immer mehr merke ich dass es für mich so schön ist wenn Menschen sind die versuchen Dinge positiv zu sehen.

00:50:08: vielleicht hängt das auch mit unserer Zeit zusammen ja Aber es ist auch wichtig und es is auch schön Und da kann man sich mal auch über ernsthaft und natürlich sieht man nicht immer alles gut über Dinge unterhalten, aber mit Menschen die grundsätzlich in einer positiven Einstellung durch das Leben gehen.

00:50:24: Umgebe ich mich lieber als mit Menschen, die das nicht haben.

00:50:27: Und das passiert in unserem Alter schon auch, dass dann manche Leute – du hast ja schiere Sachen auch schon erlebt irgendwie, dass dich das dann irgendwie so ... Aber ich finde, da kann man auch aber so an sich arbeiten also positiv

00:50:38: bleiben.".

00:50:39: Kann man sich an der Nase nehmen.

00:50:40: Ja, immer wieder!

00:50:41: Genau, meine Tochter im Sommer plötzlich so ein Statement gesagt, Les Yaman More Living.

00:50:47: Schön!

00:50:49: Das war so... Da leitzert es im Sommer, wenn irgendjemand was gemotscht hat, hat er sich gesagt, les yaman more living.

00:50:59: My finest know, wozu sagst du ganz klar nein?

00:51:02: Ja.

00:51:02: Ganz absolut zu jeder Form von Diskriminierung also nicht nur was geschlechter betrifft sondern was Herkunft, Religion und was auch immer wo wir leider in einer Zeit leben, wo viele Strömungen am Weg sind irgendwie dem mit solchen ressentiven Außendiskriminierungen arbeiten und das finde ich ganz, ganz schrecklich.

00:51:19: My finest message, was ist so deine Message an Frauen in der Lebensmitte in den Wechseljahren dieser Phase, in der wir uns hier gemeinschaftlich befinden?

00:51:28: Also ich weiß jetzt nicht ob ich diejenigen bin, die da irgendeine Message geben soll.

00:51:33: Aber ich denke mir schon wir sind eigentlich in einem coolen Alter und lasst euch nicht dadurch irritieren dass wir auch allein wenn man Werbungen sieht als die Gruppe auftritt die dauert nur irgendwelche Problemchen hat.

00:51:50: Sondern wir haben eine reiche Lebenserfahrung.

00:51:53: Wir wissen viele Dinge, ja vielleicht zwickt und sagt manchmal irgendwo mehr als vor zwanzig Jahren das kann ich auch erzählen.

00:51:59: aber eigentlich ist es ein cooles Alter und es wird aber schon oft auch ein problematisches Alter dargestellt und da soll man sich vielleicht auch nicht runterziehen lassen davon.

00:52:10: Das glaube ich auch auf jeden Fall.

00:52:11: Und vielleicht doch mal diese Erfahrungsschatzbetonen und das, was man schon erlebt hat und was man vielleicht eben auch noch vorhat und dass da noch so viel Spannendes war und so viel spannendes kommt.

00:52:23: Absolut!

00:52:25: Liebe Birgit,

00:52:26: vielen Dank.

00:52:26: Ich freue mich auf weitere Podcastfolgen von von wegen Pause, von deinem Podcast und sehr schön dass du bei mir auch zu Gast warst.

00:52:35: Ich freue mich wahnsinnig!

00:52:36: Auch ich freue mich auf deine weiteren Folgen und wenn wir uns wieder mal auch verqueren und dieses Zusammenhalten und so das ist schon eine gute Geschichte.

00:52:43: Aber vielen Dank, dass ich da sein durfte.

00:52:45: Sehr

00:52:45: gerne.

00:52:46: Ich freu' mich, dass du heute dabei warst und uns zugehört hast.

00:52:49: Wenn dir unser Gespräch gefallen hat dann teilst doch gerne mit deiner Freundin Und lass auch einen Kommentar dar.

00:52:54: Abonniere außerdem den Podcast, um keine weitere Folge zu verpassen.

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00:53:01: Alles Liebe und bis bald.

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