#3 Alexandra Palla - "Es gibt keine bessere Zeit, um neu zu starten als JETZT!"

Shownotes

Willkommen bei MY FINEST, dem Podcast für Frauen, die ihre feinste Zeit jetzt leben wollen! In meinem Podcast sprechen wir auch viel über die Veränderungen der Lebensmitte und wie wir sie als neue Chance sehen können. Ein Fan von Veränderung ist mein Gast dieser Folge. Ich spreche mit der vielseitigen Unternehmerin Alexandra Palla. Sie ist Designerin ihres eigenen Labels PALLA Vienna, Kochbuchautorin, Foodbloggerin und kulinarische Netzwerkerin. Wir sprechen darüber wie Frauen Neuanfänge gestalten, sich weiterentwickeln und ihre "feinste Zeit" bewusst erleben können. Alexandra Palla teilt ihre Erfahrungen und Perspektiven zu Lebensfreude, beruflichen und privaten Veränderungen sowie ihren Umgang mit neuen Lebensphasen. Sie erzählt von ihrem pragmatischen Umgang mit dem Älterwerden, der Bedeutung weiblicher Vorbilder in ihrer Familie und ihrer Sichtbarkeit auf Social Media. Wir sprechen offen über die Vereinbarkeit von Beruf und Mutterschaft und die bewusste Gestaltung von Beziehungen in der Lebensmitte. Viel Input für einen positiven Umgang mit Veränderung!

Website: PALLA Vienna https://www.pallavienna.com Instagram: @pallavienna https://www.instagram.com/pallavienna/

Alexandra Palla auf Instagram https://www.instagram.com/alexandrapalla/

Buchtipp: Hannah Kleeberg "Herrlich Hosting" https://www.herrlichdining.de

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Transkript anzeigen

00:00:01: Veränderung ist super.

00:00:02: Also, ich liebe Veränderungen!

00:00:04: Ich sage immer mir kann es keinen größeren Gefallen tun als Veränderungs, weil das ist für mich irgendwie... ich werde dann gleich irgendwie da geschießte Energie ein.

00:00:13: Willkommen bei Mein Feinest dem Podcast für Frauen die ihre feinste Zeit jetzt leben wollen mit mir.

00:00:19: Isabelle Flandorfer Hallo schön dass du da bist.

00:00:30: Ich unterhalte mich ja in meinem Podcast mit Frauen und Expertinnen über Veränderungen im Leben, um über Neuanfänge wie wir älter werden wollen und wie wir uns dabei wohlfüllen können.

00:00:40: Und wir sprechen darüber was es braucht frei und erfüllt zu leben, wie wir Veränderung auch immer als Chance sehen können und wie das auch mit Freude oder Leichtigkeit gelingen kann dass wir unsere feinste Zeit leben.

00:00:52: Freude und Leichtigheit sind gleich meine Stichworte denn das strahlt für mich mein heutiger Gast auf jeden Fall aus!

00:00:58: Willkommen, Alexandra Palla.

00:01:00: Ich freue mich sehr, dass du da bist!

00:01:02: Ich mich erst.

00:01:03: Alexandra Pala ist Designerin ihres eigenen Modellabels.

00:01:06: Palavienna.

00:01:08: Sie ist Kochbuchautorin.

00:01:09: sie war die erste Foodbloggerin des Landes hat den Austrian FoodBlog Award ins Leben gerufen.

00:01:15: Sie ist Kulinarische Netzwerkerin und wie sie selbst sagt Köchin aus Leidenschaft.

00:01:20: Alexandra, du verkörpersst Seitdem wir uns kennen für mich so viel Lebensfreude, so viel Lust aufs Leben.

00:01:27: Du startest immer wieder neu durch und hast neue Projekte im Ärmel.

00:01:32: Du kennst die neuesten Lokale!

00:01:33: Du bist immer up to date.

00:01:35: Kann man sagen dass du bereits deine feinste Zeit lebst?

00:01:39: Ja, die feinste Zeit ist immer jetzt.

00:01:42: Ich sage auch jetzt wird dir im Podcast zu sein!

00:01:45: Danke für die Einladung.

00:01:47: und wenn ich mir das so anhör was ich jetzt wirklich schon alles gemacht habe in meinem Leben muss ich sagen echt viel und ich finde es ja wahnsinnig schön dass ich irgendwie immer diese Energie aufgebracht hab sehr viel zu machen und meine Ambitionen habe.

00:02:02: Und ich werde so oft gefragt, woher ich die nehme?

00:02:05: Manchmal weiß ich selber nicht aber ich hab.

00:02:07: offensichtlich bin ich eine antriebslustige Unternehmerin und war die immer schon.

00:02:13: und wenn wir jetzt eben sagen wir sind quasi in der Mitte unseres Lebens also wir hoffen dass wir in der Mitte unseres Leben sind.

00:02:21: Also ich gehe jetzt einmal davon aus mit.

00:02:26: Dann war die erste Hälfte schon mal ganz gut.

00:02:31: gelernte Mode und Textiltechnikerin, was ich ihn nachgelesen habe.

00:02:35: Textil-Technikerin finde ich eine spannende Bezeichnung.

00:02:38: die war mir so gar nicht geläufig.

00:02:39: Du hast dann lange in der Kommunikation und in der Werbung tätigt.

00:02:42: du hast den Foodblog Award gegründet.

00:02:44: Du hast selbst einen eigenen Foodbloc betrieben, du hast zwei Kochbücher herausgebracht und du hast doch zu Jahrzehnten ein Label Palavena gegründe Die Kitchenkultur.

00:02:55: über die werden wir dann sicherlich auch noch sprechen.

00:02:57: das heißt du bist immer wieder neue kreative Wege gegangen auch immer wieder verändert.

00:03:03: Das ist ja für viele Frauen immer so ein bisschen eine Herausforderung oder vielleicht doch eine Challenge, sich zu verändern neue Wege zu gehen den Mut aufzubringen.

00:03:12: Fällt dir das glaubst du generell leicht?

00:03:14: Oder hast du da auch immer wie die Überlegungen gehabt?

00:03:19: traue ich mich dass Wie geht es da mit dem Mut?

00:03:24: Ich glaube, es fällt mir eher leicht.

00:03:25: Beziehungsweise ich lasse es zu und gebe mir die Erlaubnis für eine Veränderung oder für eine nächste Phase oder einen nächsten Schritt.

00:03:37: Du hast jetzt so viele Stationen in meinem Leben aufgezählt und dabei fällt mich wieder ein.

00:03:42: auch öfter, dass das eine oft die Folge des vorherigen Schritt war.

00:03:47: Und so wie man immer sagt, das Puzzle besteht aus so vielen Teilen dann irgendwann einmal ergibt sich ein Bild oder eben eine Reise, die eben ganz abhängig und ganz wichtig ist von Erfahrungen, die du davor gemacht hast.

00:04:03: Ich habe ja tatsächlich meine Schulzeit in einer Schule für Bekleidungstechnik und Textiltechnologie gemacht zu einer Zeit... wo ich mich vielleicht jetzt nicht so dafür interessiert habe.

00:04:15: Das war mir so familiär begründet und wir haben dann nach der Schuldzeit, es ist keiner von uns in diese Branche gegangen.

00:04:23: Wir haben uns alle verstreutelt, alle Windrichtungen.

00:04:26: sehr viele sind lustigerweise in die Medienbranche gegangen sowie auch ich.

00:04:29: Und erst viel, viel später also Jahrzehnte später bin ich ja dann wieder zurückgekommen und hat mir eben diese Ausbildung und dieser wichtige Teil meines Lebens den ich irgendwie gar nicht zu ernst genommen hab geschlossen habe, wahnsinnig viel gebracht.

00:04:44: Also du machst nie was umsonst alles ist Teil eines großen Wegs oder eines schönen großen Bildes.

00:04:51: Ja das ist spannend.

00:04:52: also der Weg in die Mode hat eigentlich früh begonnen und wurde dann so ein bisschen unterbrochen.

00:04:57: Dann kam die Kommunikation, die Werbung, dann kam auch dieses ich glaube das kommt ja aus einer Familientradition diese Liebe zum

00:05:06: Essen

00:05:07: zu kochen wie es denn da entstanden?

00:05:11: geführt eigentlich über den, übers Foodbloggan dann zur Kitschenkultur und einem jetzigen Modellabel.

00:05:19: Genau also ich komme aus einer Großfamilie wo die Hälfte quasi in der Textil- und Modebranche immer gearbeitet hat und die andere Hälften eine Wiener Schinkenmacherdynastie ist.

00:05:30: und mit diesen zwei sehr starken Grossmüttern die mich da auch sehr geprägt haben hatte ich also beide Einflüsse Mode Seite, die ich halt immer ausgelebt habe dann auch mit der Ausbildung.

00:05:42: Ich bin mit meinem Papa auf Mode messen gefahren da war ich halt noch so ein Teenager Und auf der anderen Seite habe ich bei der Großmutter die eben diese Schinken, also die den Großhandel für die Schinken hatte in der Großmarkthalle gesehen was das für eine taffe Geschäftsfrau ist wie sie verhandelt hat mit Gastronomen.

00:06:02: Die ist um vier in der Früh in die Großmarktheile, die ja ganz hinten näher ist von dem Podcaststudio wo wir heute aufzeichnen nämlich drüben wo heute Village Cinema steht war eine wirklich schöne alte Fleischmarkthalle wie man es quasi so von alten Bildern aus Paris vielleicht kennt, die gab's auch in Wien.

00:06:19: Also diese beiden Einflüsse und diese beiden Familien haben mich wahnsinnig geprägt.

00:06:24: Wie wahrscheinlich sehr viele von uns sehr geprägt sind vom Einflüssen ihrer Familie.

00:06:30: nur vielleicht das zu unterschiedlichen Zeiten wahrnehmen oder für sich aufnehmen?

00:06:36: Ja, ich glaube das ist ja ganz stark diese Werte und die Traditionen, die einem mitgegeben werden.

00:06:41: Da ist natürlich toll dass du eigentlich auch an sehr starken Frauenfiguren deinen zwei Großmüttern orientieren konntest.

00:06:49: Ja, die waren beide taffige Geschäftsfrauen.

00:06:52: also meine Textilgroßmutter hat zunächst Medizin studiert war einer der ersten Medizinerinnen in Österreich hat aber dann während des Kriegs das nicht ausüben können auch selber Kinder bekommen.

00:07:04: aber dann schon bald Für eine Schweizer Textilfirma war sie Medizinische Beraterin.

00:07:12: Und die andere Oma so quasi als gestandene Geschäftsfrau, als Marktfrau auch.

00:07:17: Also die haben mich schon sehr geprägt wie sie halt mit ihren Teams und mit ihren Mitarbeitern umgegangen sind, wie Sie es ja selbstverständlich ihre Firmen geführt haben Das muss man schon sagen war noch Familienbetriebe also sie waren ja beide Kinder gehabt wo auch Kinderziehung immer gut vereinbar war eingebettet in eine Großfamilie was halt viele dann und Köchinnen, und gute Geister gegeben hat die sich halt auch dann um Kehrarbeiten und Sachen kümmern konnte.

00:07:49: Die halt quasi eine Unternehmerin einfach gut delegieren muss weil sonst kriegt sie das beides nicht unter einem Hut.

00:07:55: Wie war das dann bei dir?

00:07:56: Du hast ja zwei Töchter, mittlerweile erwachsene Töchter.

00:08:00: Wie konntest du da deine beruflichen Ideen, deinen neuen Wege, deine Veränderungen mit dem Muttersein und den beiden Tökern am besten vereinen?

00:08:10: Ja also meine beiden Töcher die sind jetzt fast dreißig und zwanzig.

00:08:18: Ich kann selber kaum glauben!

00:08:20: Und ich war ja selbst, also in der Verlegerzeit.

00:08:25: In der Zeit wo ich noch beim Newsverlag war bin ich zum ersten Mal Mama geworden.

00:08:29: da war ich sechsundzwanzig und für mich war aber ganz klar Ich mache jetzt hier keine Schnitte in meinem Leben und bin jetzt drüben eine Mama sondern für mein Beruf fort.

00:08:41: Und ich glaube, ich war gerade mal sechs Monate in Karrenz und habe mir dann eine Kinderbetreuung organisiert.

00:08:48: Also ich hab das Glück gehabt dass ich auch zu dem Zeitpunkt grad umgezogen bin und ein bisschen mehr Platz hatte und ich konnte mir einen Au-pair organisieren die da war als ich quasi im Büro war.

00:09:03: Hab dann zwei Stundenweise das ein bisschen reduziert die den Beruf weiter ausführen.

00:09:10: Also für mich war immer klar, dass ich jetzt hier nicht Hausfrau werde und mich irgendwie ganz auf das Mama sein konzentriere – was wahnsinnig schön ist!

00:09:20: Was aber auch ein Teil ist, den du jetzt auch ausleben kannst wenn du gleichzeitig auch berufstätigt bist.

00:09:26: Und ich habe dann mit einem Unterschied von sieben Jahren die Josie bekommen also bei der zweiten Tochter Und da war das das Gleiche.

00:09:33: Da war ich dann mittlerweile schon beim ORF und hatte ja eine Agentur für die Vermarktung von ORF-Verlagsprodukten, und hatte auch ein eigenes Büro – und da war es halt noch viel leichter irgendwie alles zu vereinen, auch Mama sein und arbeiten!

00:09:49: Ich glaube, da bin ich gar nicht in Querenz gegangen.

00:09:52: Ich habe jetzt unnächst mal nachgerechnet, ich arbeite seit achtunddreißig Jahren... Also natürlich gibt's Tage und Phasen, davon zweifelst du wird dir natürlich alles zu viel, aber heute sage ich wow das war genau richtig so.

00:10:09: Und ich bereue irgendwie keinen Schritt und er hat dazu beigetragen, dass ich jetzt ein großes Netzwerk habe.

00:10:16: Dass ich viele Kontakte hab auch aus dieser Arbeitszeit die heute ganz wichtig sind und für das Selbstverständnis quasi jetzt Unternehmerin zu sein, ganz wesentlich sind.

00:10:26: Hast du den Eindruck, dass du... Ich meine, deine Kinder sind jetzt groß?

00:10:29: Ja!

00:10:29: Und ich habe ja selbst irgendwelche Erfahrungen gemacht.

00:10:30: Also ich habe eine harte Zeit gefunden.

00:10:32: dieses Abnahmeln dieser Schritt, wo du weißt okay jetzt haben die Schule beendet.

00:10:38: Jetzt müssen sie auch raus ins Leben irgendwo, müssen ihre eigenen Erfahrungen machen.

00:10:43: Du musst aber trotzdem noch da sein!

00:10:45: Sie brauchen dich irgendwie, du musst sie aber loslassen, dieser Struggle als Mutter und dann... Vielleicht auch für dich eine neue Identität finden, weil natürlich du warst jetzt immer Berufstätig.

00:10:55: Hast das alles gemacht?

00:10:56: Aber es ist natürlich ein Unterschied ob die Kinder da sind zu Hause wohnen und dich immer wieder brauchen.

00:11:01: Wie hast du diese Abnahbelung?

00:11:03: bei dir ist das schon ein bisschen fortgeschritten als bei anderen vielleicht?

00:11:07: wie hast du das empfunden?

00:11:08: was hat's mit dir gemacht?

00:11:09: Und ich persönlich habe den Eindruck dass du dann noch einmal dich verändert hast nochmal neu durchgestartet hast nochmal neue Projekte auch wieder gestartet hast.

00:11:17: als die Kinder dann so quasi aus dem Haus waren

00:11:20: Ja absolut, also bei mir war es ja so dass die Töchter beide nach der Matura sofort ausgezogen sind.

00:11:29: Habe ich mich natürlich auch gefragt, hey was los?

00:11:32: Liegt das an mir.

00:11:34: Aber ich habe es einfach so interpretiert und das haben sie mir auch zurückgemeldet dass sie einfach selbst viel zu neugierig waren in der Phase raus in die Welt.

00:11:42: Die Johanna ist ja nach der Matura gleich mal nach Berlin umgezogen also die hat dort

00:11:48: ganz weg.

00:11:49: Die hat dort zehn Jahre gelebt und da habe ich sie sehr wenig gesehen.

00:11:54: aber es war für sie ein sprungenskalter Wasser mal von null auf hundert.

00:12:00: Ich hatte ja, weil eben der Altersunterschied von sieben Jahren dann noch sieben Jahre lang die Chose ist aber auch nach der Motüre gleich ausgezogen hat sich gar nicht.

00:12:09: Da war der Weg schon geöffnet, das ich gedacht

00:12:13: habe.

00:12:14: Die studiert jetzt und ist eigentlich auch irgendwie schon... Nein, die ist ja voll im Berufsleben jetzt gerade.

00:12:20: Ja ein Einbring nach dem Anwerkenden.

00:12:22: Selber

00:12:23: als quasi Moderatorin und Reporterin grad durch.

00:12:27: Ich habe diese Phase, weil du mich fragst wie es mir gegangen ist um ich gestruggelt hab mit der Abnahblung eigentlich auch als... Befreiung empfunden, nicht dass mich das jetzt so belastet hätte.

00:12:41: Die ganze Mutterzeit und Phase.

00:12:44: aber ich habe es auch als neue Chance gesehen.

00:12:46: die Kinder sind erwachsen sie nehmen Selbstverantwortung an Staaten in ihren neuen Leben.

00:12:53: also das ist vielleicht auch ein großes Glück Dass die beide so ausgestattet waren mit dieser Ambition rauszugehen.

00:13:00: Und Jetzt weiß Ich Nicht Vielleicht Ob man's vorgelebt hat oder ob ich Ihnen auch das Gefühl gegeben habe, Sie können ruhig Ihr eigenes Leben jetzt starten.

00:13:11: Weil ich bin ja eh beschäftigt mit meinem.

00:13:14: Ich hab ja genug zu tun!

00:13:15: Ihr müsst euch nicht um mich

00:13:16: kümmern.".

00:13:17: Ich glaube es ist ganz wichtig dass man den Kindern vermittelt, dass die einfach rauskönnen ohne dann noch Strings attacht.

00:13:24: Die sind sowieso attached weil die Emotionen und gute Bindung hat man hoffentlich aufgebaut.

00:13:29: Und

00:13:30: sie haben einen liebenden Vater... Jetzt da Max und ich so, wie die Josi hat sich bei dir gemeldet.

00:13:42: Und nicht bei mir!

00:13:44: Ist das jetzt bis du jetzt die erste Ansprechperson?

00:13:46: Wenn es Probleme gibt oder wieso hat sie Dinge zuerst bei mir und nicht bei ihm?

00:13:52: Wir haben ein kleines Match.

00:13:53: Wer meldet sich womit zuerst bewegen?

00:13:57: Nein also... Es ist super, dass der Max so ein inniges Verhältnis zu seinen Töchtern hat und er einfach in seiner Paparole wo er jetzt auch... Wo er eigentlich viel mehr Zeit hat als in der Zeit dieser Pubertät.

00:14:12: Ja, ist er die erste Ansprechperson vielleicht?

00:14:15: Kann man so sagen!

00:14:16: Hat sich eure Beziehung verändert nachdem die Kinder quasi außer Haus waren und dieses Familienleben das man so kennt viele Jahre lang sich verändert hat, hat sich diese Beziehung verändert?

00:14:29: Ja.

00:14:30: Also ich würde auch sagen jede Beziehungen, jede Partnerschaft verändert sich alle.

00:14:37: Das geht gar nicht anders.

00:14:39: Sehr

00:14:39: regelmäßig, nicht nur mit Lebensphasen oder man sagt immer diese Generationen oder alle sieben Jahre es kommt immer in Wellen.

00:14:48: allein ich weiß jetzt nicht wie uns die Corona-Zeit jetzt verändert hat.

00:14:52: im Familienleben und in der Partnerschaft aber auch abgesehen von großen Krisen oder Krankheiten das gibt verändert sich eine Beziehung immer und ich finde das Schöne und das gehört für mich auch zu dieser Wenn man sagt, man macht sich ein bisschen so einen Fazit in der Lebensmitte.

00:15:09: Auch als sehr positive Erkenntnis dazu.

00:15:12: Veränderung ist super!

00:15:13: Also ich liebe Veränderungen.

00:15:15: Ich sage immer mir kann es keinen größeren Gefallen tun als Veränderungs, weil das ist für mich irgendwie... ich werde dann gleich irgendwie da geschießte Energie ein und das ist ... Neumöglichkeiten?

00:15:25: Neumögigkeiten dass.

00:15:28: also ich mag das sehr gerne.

00:15:31: In mir fällt jetzt ein kleines banales Beispiel an.

00:15:34: Ich gehe zum Beispiel wahnsinnig gern immer wieder in einen anderen Supermarkt einkaufen, weil ich will

00:15:41: neue Auswahl und andere

00:15:43: Anordnungen... Ich sehe dann Dinge plötzlich anders und das ist wirklich ein superbanales Beispiel.

00:15:48: aber ich finde so einen kleinen wie man sich selbst austrickst gewohnte Wege oder Routinen oder dass gleichmäßige das vielen Sicherheit verschafft langweilt mich bald.

00:16:00: also Hängen wir gerne irgendwie so neue, neue Dinge um und die reizen mich.

00:16:06: Aber um auf der Beziehung zurückzukommen – trotz lauter Lust auf Veränderungen?

00:16:10: Ja!

00:16:10: Da hast du es geschafft über sehr viele lange Jahre eine Ehe zu führen und er entscheidet euch wahrscheinlich auch täglich wieder neu füreinander und hat es geschafft da auch zusammen... zusammenzuleben, nebeneinander euch zu entwickeln, euch zusammen zu raufen.

00:16:29: Nämlich mal an – ich meine das ist eine realistische Beziehung.

00:16:33: da gibt einfach immer nochmal einen Zusammenraufen

00:16:35: und es gibt ganz viele Auf-und Abs die wir auch hatten.

00:16:39: Wir haben ja gerade unseren dreißigjährigen Hochzeitstag gefeiert und es ist ja wirklich so dass es in diesen vielen, vielen Jahren ja viele Augenblicke gab wo man sich denkt na also das geht jetzt nicht mehr oder ich weiß nicht da stehe ich jetzt an.

00:16:55: Oder das passt so gar nicht und das ist vielleicht auch eine eine Reife oder eine Art von Großzügigkeit, die man sich gegenseitig einräumt.

00:17:06: Und auch wenn ich jetzt oft im Spaß sage wir leben quasi wie in einer WG wo jeder sein Leben führt also impositiven jetzt, jeder seine Arbeit hat, jeder seinen Arbeitsraum hat und man vereinbart sich dann am Abend zu einem Date oder zu einem Dinner Theater, was auch immer.

00:17:29: Also es ist auch sein Gefühl von Freiheit jetzt wieder ein quasi Leben mit einem Partner zu führen das man ja vor den Kindern ja auch schon hatte aber immer mit dem positiven Druck.

00:17:41: ich möchte eine Familie wir wollen vielleicht Kinder haben.

00:17:44: Viel umbeschwerter ist eine Beziehung, finde ich jetzt in der Lebensmitte zu leben wo es nicht mehr diese großen Familienplanungen gibt.

00:17:54: Es kommen natürlich wieder neue Belastungen dazu.

00:17:57: Ich sage immer liebevoll du verlierst die Kinder und kriegst die Eltern zurück weil sie haben dann auch schon ihre Bewegens.

00:18:04: Aber das ist ja eben etwas sehr Positives und ganz natürlich im Leben.

00:18:08: Und das wünsche ich mir auch einmal, wenn ich alt bin von meinen Kindern.

00:18:12: Ja

00:18:13: aber ich glaube jetzt in dieser Herausforderung dass man sagt so wie du sagst das Schilder ist gemeinsam frei diese Beziehung zu leben.

00:18:18: Dass du sagest du kannst eben auch deine Träume noch verwirklichen, deine Projekte verfolgen Du kannst was dir wichtig ist leben Das aber in einer Partnerschaft wo der Partner das auch okay findet und dich einfach lässt.

00:18:33: Das finde ich auch selbst sehr wichtig, weil man entwickelt sich natürlich weiter oder man entwickelt nicht immer im gleichen Tempo und vielleicht auch ganz anders.

00:18:41: aber das heißt nicht dass man sich auseinander entwickeln muss und das finde ich schön wenn es dann irgendwo alles Platz haben kann.

00:18:47: Ja also das ist sicher ein Idealform, dass man gegenseitig da auch wieder diesen Platz gibt, dass er sich unterstützt, dass jeder seine Arbeit machen kann, nicht Rücksicht nehmen muss eben auf Kinder Routinen, Schularbeiten, Ferien.

00:19:02: Man hat eine neue Freiheit und die genieße ich sehr.

00:19:06: Du bist ja mit deinem Modellabel das beste Model für Palau Vienna – für deine Kitchenkultur!

00:19:11: Das ist Mode aus quasi wenn man es jetzt ganz banal sagt mit diesen typischen Geschirrtuch-Prints, diesen karierten Geschirrtüchern die man kennt.

00:19:20: Da gibt es mittlerweile die tollsten Abwandlungen.

00:19:22: du machst Mode aus Wafel, BK, es gibt immer wieder neue Kollektionen, neue Farben und du bist dein bestes Model.

00:19:29: jetzt sprechen wir ja auch oft in der Lebensmitte vom Älterwerden von der Sichtbarkeit von Frauen ab fünfzig.

00:19:35: wie siehst du das?

00:19:36: Du bist sehr sichtbar!

00:19:37: Du präsentierst deine Mode, du präsendierst deinen Label, du zeigst dich auf Instagram.

00:19:42: Wie ist dein Zugang dazu?

00:19:44: Und wie gehst du damit um?

00:19:46: oder wie ist dein Blick aufs älterwerden und auch die Sichtbarkeit der Frauen in einem gewissen Alter.

00:19:52: Auch das sehe ich super, als neue Freiheit.

00:19:58: Wir können heute irgendwie... Wir können anziehen, was wir wollen.

00:20:01: Wir können tun und lassen, was sie wollen!

00:20:04: Wir haben alle Freiheiten uns um unseren Körper zu kümmern.

00:20:10: Ich habe jetzt zum Beispiel Handeln zugelegt Und habe, so

00:20:13: habe ich gesehen.

00:20:14: Ja,

00:20:14: allen Ernstes mache ich seit ein paar Wochen Handeltraining und es tut mir so gut und ich sehe wie meine Oberarme kräftiger werden.

00:20:23: nicht dass ich vielleicht runtergelitten hätte weil ich war schon irgendwie ein relativ sportlicher Mensch in meinem Leben und ich überlege oft wow wäre ich jetzt kein Foodblogger geworden?

00:20:33: Vielleicht wäre ich in einer anderen Phase ein Sportbloger als Fitnessblogge geworden oder ein Kulturblogga.

00:20:42: Es gibt ja sehr viele Interessen, die du immer hast und trotzdem ist es dann aber eine, die dir halt gerne auslebst.

00:20:47: Auch gerne in sozialen Medien weil du eben mich angesprochen hast warum ich auch gerne mein eigenes Model bin und das hat auch damit zu tun dass mir meine Kundinnen eben immer das Feed begeben.

00:21:01: wow wenn ich das an dir sehe dann gefällt mir das ja noch viel besser.

00:21:06: oder ich verkörpere eben ein Wirkelkleid mit einer, vielleicht auch ein bisschen mit einer Ironie aber mit einem Selbstbewusstsein und ich schlendere da über den Kutschgermarkt.

00:21:20: Und ich gehe dann einkaufen oder ich schupfe meine Baller-Tschinken.

00:21:23: also ich nehme das gerne an dieses Feedback und dann sage ich naja gut also ich trage ja meine Sachen oder ich mache sie ja auch natürlich für mich weil ich liebe sie und ich traGE die wie eine Uniform und es nimmt mir so viel Zeit ab, allein in der Früh zu überlegen was ich heute anziehe.

00:21:40: Ich schlupfe in meinen Waffelbickehose und Oberteil so wie ich es jetzt auch trage die frottiert mich gleich beim Anziehen.

00:21:49: Die massiert mich richtig.

00:21:50: das ist ein richtiges Wellness-Kustüm sage ich immer und ich finde auch jetzt wo ich da sitze, bei dem Podcast auf diesem herrlichen Hocker Mit dem Waffelbekleid ich finde das richtig prickelnd

00:22:03: und energetisierend.

00:22:06: Schau doch toll aus!

00:22:07: Nein, also es ist... Ich trage gerne meine Sachen die auch eben gerne für so ein bisschen kleinere oder zartere Frauen mache.

00:22:17: Oft krieg' ich Rückmeldungen wieso ich nicht für große Frauen oder mehr mit Schwimmerrücken Sachen mach.

00:22:28: Es wird... Ich

00:22:30: bemühe mich.

00:22:31: Aber ich glaube das Thema Größen ist ja in der Mode generell sehr, glaub' ich ganz schwierig eben so zu produzieren.

00:22:36: Ja es ist schon immer genau weist wie welche Größen, in welcher Stückzahl...

00:22:40: Also das ist immer eine große Herausforderung weil ich fange ja wieder richtig gesagt hast wirklich von ganzem, vom Beginn an, ich produziere from scratch.

00:22:50: Ich habe meine Wehbereien Oberösterreich, Eile im Waldviertel die Webenstoffe nach alten Mustern, nach meinen Vorstellungen quasi gemeinsam ausgesuchten neuen Farben, die eben möglich sind und gut zusammenpassen.

00:23:05: Und die weben wir jetzt nicht mal nur einen Stoff für drei Oberteile – da musst du ja gleich ein paar Hundert Meter bestellen!

00:23:12: Das ist dann oft herausfordernd.

00:23:14: Da hast Du dann sehr viele Meter an Karostoffen.

00:23:19: So, okay und jetzt ist einmal der Stoff gewiebt.

00:23:22: Also die erste Hürde ist geschafft!

00:23:24: Und dann kommt es eben mit möglichst einfachen Schnitten weil ich vertreibe ja die Sachen also hauptsächlich online mit einfachen Schnitten, die flexibel sind, die sich jeder Figur jeden Körper gut anpassen können, die ein bisschen variabel sind, nicht ganz auf Figur geschnitten.

00:23:43: Und jetzt bestimmt schon quasi so der Stoff und die Produktionsweise gibt es schon ein bisschen was vor, was dann in meiner Mode entsteht.

00:23:52: Also wie kann der Weber einen Karo weben?

00:23:55: In welcher Breite kann er einen Stoff weben?

00:23:57: aber ist bestimmt auch meine Logistik um eine Vertriebsart den Schnitt.

00:24:02: Mit welchem Schnitt kann ich gut online umgehen?

00:24:06: dass ich nicht zu viele Retouren habe ums auf dem Punkt

00:24:08: zu bringen.

00:24:08: Ganz praktisch

00:24:10: gedacht!

00:24:11: Alles, was du machst ist ja sehr mit

00:24:13: Genuss

00:24:14: verbunden.

00:24:14: Du kommst dort eben von einem Foodblog betrieben und hast den Ausland-Foodblock auf Ort gegründet.

00:24:20: Du hast zwei Kochbücher geschrieben.

00:24:22: Du organisierst verschiedene Popups mit Dinners am See.

00:24:26: Du bist ja viel am Wolfgangsee.

00:24:27: Du isst gerne!

00:24:28: Du lebst gerne!

00:24:29: Lachst gerne, genießt gerne... Wie siehst du das?

00:24:33: Heutzutage hat man ja manchmal so das Gefühl, als Frau immer in der Lebensmitte und man kommt zu den Wechseln.

00:24:38: Das darf man nicht mehr essen oder trinken.

00:24:41: Da soll es früher ins Bett gehen und vergiss ja nicht das Protein.

00:24:44: Wie gehst du damit um?

00:24:45: Wie geht das mit deinem Konzept von Genuss zusammen?

00:24:49: Ich gehe ganz pragmatisch damit um.

00:24:51: natürlich habe ich meine letzte Menstruation auch irgendwie mit drehen, fünfzig, vierundfünfzig gehabt was eh schon spät ist Aber habe dann angefangen, einfach Hormone zu nehmen.

00:25:03: Ich finde das ist total legitim.

00:25:04: wenn ich Kopfhörer hab nämlich auch ein Schmerzmittel Das vertraue ich der Schulmedizin muss ich jetzt wirklich sagen, kurz mal so Anwandlungen vielleicht einmal einer Wallung vielleicht.

00:25:17: Aber mit meinen Hormonen die mich überhaupt nicht belasten oder an die ich jetzt speziell denken muss gehe ich super um und komme mit meinem Körper sehr gut zurecht bin relativ sportlich.

00:25:31: also was Gewichtszunahme betrifft Ich glaube ich habe in meinem ganzen Leben seitdem ich achtzehn bin zwei, drei Kilomal auf und ab gehabt.

00:25:42: Aber ich hab immer...

00:25:44: Da wär eigentlich alles schon reingemein!

00:25:48: Ich hab sogar die gleiche Frisur.

00:25:50: Also so offen und frei bin in vielen Dingen das bleibt gleich.

00:25:56: Das finde ich ja super.

00:25:57: also es gibt ein gewisses Wohlfühl Körpergefühl.

00:26:03: das zu haben und auch seinen Stil nicht permanent zu verändern ist ja auch ein Ausdruck davon dass du sehr in dir ruhig Und da irgendwo dich dann in gewissen Phasen auch schon gefunden hast.

00:26:14: Also

00:26:14: das ist eine Konstante und sonst fühle ich mich wahnsinnig gut, wenn jetzt schon beim Thema sind.

00:26:22: Ich finde es auch wahnsinnigt befreiend diese Phase.

00:26:27: Jeder spricht über Wallungen oder ich weiß nicht was aber keiner spricht über Erotik und Sex.

00:26:31: Wir können jetzt Sex haben ohne immer... dann denken zu müssen, nicht schwanger zu werden oder schon schwanger.

00:26:39: Das kann

00:26:41: auch mal belasten und das finde ich jetzt in meiner Lebensmitte einfach wahnsinnig befreiend und angenehm!

00:26:47: Super.

00:26:47: Das heißt, du genießt nach wie vor wo es geht und hast so deinen Lebensstil in irgendeiner Art und Weise würde ich sagen in den letzten zehn Jahren so adaptiert dass du sagst okay da merke ich das verändert sich.

00:26:59: dann muss ich irgendwie anders mit meiner Energie vielleicht auch haushalten mehr auf mein Wohlbefinden schauen früher ins Bett gehen.

00:27:08: Nein also was ich mache meinem Körper sehr gut zu ist zweimal im Jahr lange Alkoholabstinente Phasen zu machen.

00:27:17: Das ist dir richtig gut, da wird die Haut glatt und man glänzt.

00:27:20: Ja merkt

00:27:21: ihr schon so auch oder?

00:27:22: Diese ein zwei Winterkilos gehen dann im Jänner runter wenn ich dann bis Ostern meistens eine wirklich einige Wochen Alkohl fasste.

00:27:31: aber sonst ich esse normal.

00:27:35: also ich war nie so eine Schlemmerin und auch wenn ich gern esse heißt das ja nicht dass ich viel esse.

00:27:43: Wenn man gerne kocht, kocht man auch gerne für andere.

00:27:46: Das heißt sollen die anderen ruhig mehr essen wenn sie Lust haben?

00:27:51: Aber ich habe immer irgendwie ein sehr natürliches Gefühl gehabt für Sättigung oder so.

00:27:55: Also da hab' ich kein Problem damit.

00:27:57: Da könnte ich jetzt auch nicht sagen was ist mein Geheimnis dass ich meine Figur behalte?

00:28:01: es ist wahrscheinlich viel Genetik Es ist natürlich Disziplin.

00:28:05: Ich stelle mich jeden Tag auf die Waage in der Früh.

00:28:07: Wirklich?

00:28:08: Ja mach ich!

00:28:09: Einfach um zu wissen

00:28:12: das passt.

00:28:15: Wenn eine Hose zwickt, gebe ich sie nicht in die Humaner-Kiste.

00:28:19: Ich heb sie auf bis sie mir wieder passt!

00:28:22: Aber es ist natürlich sicherlich key... Du hast das ein bisschen unter Kontrolle und du lasst es halt vielleicht nicht so aus dem Ruder laufen.

00:28:31: Und gerade wenn man eben gerne ist und sich auch was gewöhnlich kennt von mir.

00:28:35: Also ich bin keine, wenn ich jetzt sage, ich bin in Tirol auf Ski-Urlaub dann bin ich nicht die, die sagt na den Kaiserschmarrn, denn esse ich jetzt nicht sondern ess' ich natürlich ja?

00:28:42: Und dann weiß ich dass ich in einer gewissen Phase einfach mehr alles gerne gönne und dann wird's wieder den Alltag zu Hause geben wo ich sag okay dann ist ein bisschen weniger, weniger Süßes und viel weniger Kaiserschmarrndran.

00:28:56: Hast du so Routinen, Rituale oder sowas was wo du sagst das machst du jeden Tag um irgendwie dich wohl zu fühlen.

00:29:05: Du hast ja auch einen intensiven Alltag, da hast du viele Projekte und immer viel vor.

00:29:10: Gibt es etwas wo du sagtest jetzt wird's ein bisschen zuviel?

00:29:14: Erd ich mich wieder oder jetzt schau' ich, dass ich mal da wieder irgendwie zu mir komme.

00:29:17: Gibt's da so Tools die du

00:29:18: hast?

00:29:19: Was ich mir jetzt erlaube ist das ich zum Beispiel auch unter Tags dann einmal die Handeln hernehme und sage Ich mache jetzt eine Viertelstunde Büropause Und mach meine Oberarmübung im Stehen mit meinen Handeln.

00:29:32: Also das hätte ich mir Oder ich weiß nicht Mal in der Früh laufenzugehen und erst um zehn ins Büro zu gehen.

00:29:39: Das hätt ich mir früher nicht herausgenommen.

00:29:42: also diesen Luxus eben dann an mich zu denken.

00:29:46: Ich kann auch heute, auch gerne mal wenn ich unterwegs bin eine Stunde ins Café-Haus setzen und quasi für mich einen Kaffee trinken und mir den nettesten Tisch aussuchen.

00:29:58: das gönne ich ihm jetzt auch mal.

00:30:00: also das hört sich vielleicht dazu an es wäre so super diszipliniert gewesen all die Jahre.

00:30:05: aber

00:30:07: Oder vielleicht schon diese Bewußten auszeiten?

00:30:11: Dass du sagst, jetzt sitze ich hier in der Sonne und trink meinen Kaffee.

00:30:15: Ganz in Ruhe ist man vielleicht schon wieder am ... Weg woanders hin am Struggling-Night to do Liste schreiben oder so, diese bewussten Auszeiten.

00:30:23: Aber ich kann dir jetzt leider nichts anbieten wie... Ich weiß nicht das Glas mit Apfelessig in der Früh, das Laubamell oder sowas.

00:30:32: Vielleicht soll dich das mal beginnen!

00:30:34: So eine Routine.

00:30:36: Soll ja angeblich ganz gut sein.

00:30:39: Da kriegen wir permanent um die Ohren geknallt was wir alles tun und was wir machen sollen.

00:30:46: Du bist eine sehr inspirierende Frau, finde ich.

00:30:49: Wenn man dir auf Instagram folgt nicht nur dass du deine eigenen Produkte promotest aber du hast doch immer wieder tolle Tipps auf Lager.

00:30:56: Du interessierst dich für Kultur?

00:30:58: Du hast mit Freunden gemeinsam einen kleinen Buchclub quasi.

00:31:01: Du liest viel!

00:31:02: Du reist gerne.

00:31:04: Inspirierst eben andere Frauen sehr stark, finde Ich.

00:31:07: was inspiriert Dich und woher holst du dir deine Ideen, deine Inspiration?

00:31:12: Was freut Dich so?

00:31:15: mich inspirieren meine beiden Töchter, wenn ich immer sehe wo die unterwegs sind was sie machen.

00:31:20: Die eine klettert gerade auf Machu Picchu herum.

00:31:23: dann habe ich mir auch gedacht soll dich auch mal nach Südamerika oder allein was die Jugendsprache betrifft.

00:31:31: also wenn ich mit meiner jüngeren Tochter der Josie zusammen bin und spricht dann in ihrer Sprache mit so vielen neuen Vokabeln, sitzt dann immer da und saugt das auf wie ein Schwamm.

00:31:48: Also gerade dass ich mir meine Notizen am Handy noch mal aufschreibe und dann in Chatshippity übersetzen lasse aber irgendwie jetzt einmal ganz spontan gesprochen, das inspiriert mich sehr.

00:32:01: Das müssen ja nicht die eigenen Kinder sein, das kann ja auch immer.

00:32:06: Also diesen Anschluss bitte nicht verlieren.

00:32:10: Was bewegt Menschen heute?

00:32:13: In den Zeitungen steht ja gerade alles über unser Pensionssystem und dass das irgendwie auf dieser Basis fußt, dass Leute die eben jetzt arbeiten in ein System einzahlen, dass eben die Menschen, die nicht arbeiten, jetzt versorgen, diese Generationenvertrag... Und ich denke immer Ja, sicher!

00:32:31: Das ist alles super, das ist ein großer sozialer Gedan- und den finde ich wirklich großartig.

00:32:38: Aber das heißt, wir müssen uns ja immer darum kümmern dass es eine nächste Generation gibt die sich auch ein bisschen drum sorgt wie die Welt heute so läuft Und das müssten dann eben nicht die eigenen Kinder sein.

00:32:50: aber eben was mich inspiriert ist schon wirklich also immer diese Die nächsten und die jungen Generationen.

00:32:56: und Ich find's immer so abthörnend wenn dann So grandtige ältere Menschen sagen na die Joghurt von Heute Die vertun sich so mit, weil sie einfach nicht richtig zuhören können oder irgendwie eben mit ihrem Leben vielleicht abgeschlossen haben und nicht sehen wie viel die in Wahrheit leisten.

00:33:15: Womit die umgehen müssen?

00:33:16: Mit einer Welt, die wir ihnen hinterlassen, die vielleicht nicht so schön und sauber ist wie eine Welt die noch vor hundert Jahren Generationen angeboten wurde.

00:33:27: also das finde ich sehr inspirierend natürlich reisig wahnsinnig gern jetzt.

00:33:32: Ich war im Vorjahr, bin ich doch in meinem Holzschneidebrett nach Japan nachgereist.

00:33:36: Das war in Tokio, in einem Design-Store...

00:33:39: Alexander hat einen Roughcut Board damals.

00:33:42: der Block ist auch Roughcut-Blog und dazu gibt es ein ganz toll designtes Schneidebretters Roughcutboard

00:33:50: Genau, dieses Design

00:33:51: ausgezeichnet.

00:33:52: Ja und das war dann auch auf der Besse

00:33:55: mega praktisch ist ganz toll!

00:33:57: Es war ja dann auf der Weltersstellung im Vorjahr und den musste ich natürlich nachreißen.

00:34:00: Das wollte ich mir nicht entgehen lassen und das ist schon inspirierend.

00:34:05: also es macht einem ja auch ein bisschen Angst.

00:34:07: Japan Also im Sinn von des günstigste Ticket am Mond ist ein Flug nach Tokio Weil das ist eine andere Welt und das ist dann schon inspirierend, auch wenn du im Moment ein bisschen geflasht bist.

00:34:20: Wie es Welt oder Besiedelung oder Wohnen auf engstem Raum stattfinden kann.

00:34:30: aber ich war so erstaunt von der Stille in der Stadt weil die ja alle Elektroautos waren.

00:34:37: Da schreit keiner herum da ist irgendwie alles so schallgedämpft.

00:34:41: Ja, es ist wahnsinnig spannend sein.

00:34:42: Also ich möchte unbedingt nach Japan...

00:34:44: Es ist richtig toll!

00:34:45: Es ist futuristisch und also kulinarisch ist das natürlich auch Wahnsinnig toll.

00:34:51: Alles was kulinarisch irgendwie ... was mir daugt, ist für mich immer wahnsinnig inspirierend.

00:34:59: Natürlich Italien!

00:35:00: Also ich liebe Apulien gerade... Ich liebe Sizilien also einfach sich ein Mietautor zu nehmen und die Insel abzufahren und in irgendwo hinein zu fallen und sich vor allem die Dinge auch selber erarbeiten.

00:35:15: Ich glaube das sind den Erlebnisse immer intensiver und inspirierender als wenn du mit irgendeinem Guide oder nur Tipps abarbeitet,

00:35:25: einmal falsch abbiegen zum Beispiel und wieder was Neues entdecken.

00:35:28: Genau!

00:35:29: Also ja die eigene Entdeckungen und das kann auch im Kleinen sein also weil wir von der Sommerfrischung vom Wolfgangsee gesprochen haben inspirierend ist Ein Tag am Tinkenbach, also einfach nur am Bach verbringen.

00:35:43: Mit

00:35:43: den Krauschen

00:35:44: mit den Steinchen und allem was halt so drum herum ist.

00:35:48: Das hat so eine Ruhe, das hat einen schönen Blick hinaus auf die See, du schaust auf die Berge... Du hast Wetter!

00:35:55: Du hast doch einen Ritual gefunden, dass Alexandra gerne hat um ein bisschen vielleicht im trubeligen Alltag zu sich zu finden auf den See schauen.

00:36:04: Nein Flüsse haben

00:36:07: wir noch.

00:36:08: Also

00:36:09: irgendwie so ein Floß oder irgendwie mit einem Kanu mal so ein Fluss entlangfahren.

00:36:17: ist das?

00:36:18: Ich glaube, das wird das nächste.

00:36:19: Ja

00:36:19: toll!

00:36:21: Zum Abschluss frage ich meine Gäste immer nach einem myfines Book und ich weiß dass du gerne ein viel liest und brauch natürlich unbedingt einen Booktipp von dir.

00:36:31: Mein Booktip ist natürlich ein Koch-Booktipp

00:36:34: weil

00:36:35: also ich lese sehr viel.

00:36:36: Ich lese gerne österreichische Literatur natürlich.

00:36:38: Ich liess gerne Familiengeschichten Romane.

00:36:43: Also das letzte was wir gelesen haben eben im Buchclub wie Du sagst sehr schön, weil ich auch die Sachen lese, die ich nicht selbst ausgewählt hätte.

00:36:52: Was auch

00:36:53: spannend ist ja

00:36:54: das Buch!

00:36:55: Aber als Tipp möchte ich euch geben herrlich Hosting.

00:37:00: Hannah Kleberg ist eine Berlinerin, die auch sein Fudi ist.

00:37:05: sie macht sie inszeniert Dinners, sie kocht.

00:37:08: Sie hat einen tollen Blog der heißt Herlich Dining und sie hatte jetzt gerade ein Kochbuch herausgebracht.

00:37:14: das heißt herrlich hosting und da verbindet sich genau das was wovon ich gerade gesprochen habe mit einem Mietauto nehmen und irgendwo eine Region abfahren.

00:37:24: sie ist nämlich ziemlich viel abgefahren.

00:37:26: sie ist Italien abgefahren dann ist sie den Balkan abgefahrt und hat überall wo sie Lust hatte.

00:37:31: sie hat sich so einen Oldtimer Mercedes gekauft und war glaube ich mit unterschiedlichen unterwegs.

00:37:37: und da wo sie was, wo die herrliche Paradiser gefunden hat, hat sie dann ein Paradiser-Esten gemacht.

00:37:44: Und einfach an den Strand einen Tisch gestellt und hat das alles dokumentiert.

00:37:51: oder sie hat am Straßenrand keine Ahnung da war Zwiebeln oder Weintrauben irgendwas und hat dann auf dem Kofferraum von ihrem Oldtimer Mercedes, einfach ein Straßenrand Picknick gemacht und das fotografiert.

00:38:06: Hat sich ein Boot oder eben einen Kanu ausgeborgt ist irgendwo auf einem See rausgefahren hat ein Picknack am Boot gemacht

00:38:14: und dass

00:38:15: fotografieren.

00:38:16: Und ich liebe dieses Kochbuch!

00:38:18: Ich habe es jetzt zu Ostern auch verschenkt weil es eben zwei Dinge verbindet eben coole Rezepte.

00:38:25: also.

00:38:25: sie schäumt gerade was ja so im Trend ist, Butter mit allen möglichen Geschmackern auf und drabiert die in diesen Eisbechern und auf diesen Metallplatten wie man es früher in Caféhäusern oder Hotels hatte legt sie dann irgendwie nur ihre Fisolen oder Sachen.

00:38:44: Und sie kann mit so einer Leichtigkeit sehr schöne kulinarische Geschichten erzählen und lädt ein mehr feste zu machen Denners zu hosten.

00:38:55: Also mich hat sie damit gepackt, das ist mein Buch-Tipp.

00:38:58: Super!

00:38:58: Das muss ich mir unbedingt besorgen.

00:39:00: Das klingt sehr machvielversprechend.

00:39:03: Mein feines Motto gibt es ein Lebensmotor oder einen Zitat, dass dich vielleicht so schon einige Zeit lang begleitet?

00:39:10: Allerdings und... Es hat geheißen alles wird gut.

00:39:16: Ich habe dieses Zitat, diesen Spruch.

00:39:18: Ich hab immer gesagt Ja ja alles wird gut!

00:39:19: Alles wird gut.

00:39:20: also so zu leichtsinnig alles wird Gut und ich habe sogar auf Gläser gedruckt das gegeben hat.

00:39:26: es waren Bestseller und sie wurden auch zu Hochzeiten verschenkt und zur anderen Gelegenheiten.

00:39:34: Und ich habe jetzt dieses Motto aber abgewandelt.

00:39:36: ich habe quasi jetzt reduziert auf alles wird weil wir wissen in der Lebensmitte angekommen, es wird auch nicht immer alles gut.

00:39:45: Es kann auch nicht mal alles gut werden.

00:39:48: Manchmal muss man auch realistisch auf Dinge blicken und den Lauf des Lebens irgendwie auch annehmen.

00:39:56: Und ich finde, alles wird ist sogar genauso optimistisch aber lässt es offen.

00:40:04: Ja das gefällt mir sehr gut!

00:40:06: Sehr, sehr schön.

00:40:07: Ich werde in neugieriger Serie jetzt damit machen mit nur alles wird.

00:40:10: Das gefällt mich sehr, sehr gut.

00:40:12: Was wäre dein, oder was ist dein my finest yes?

00:40:16: Wutzer sagst du ganz laut und deutlich ja jetzt in dieser Lebensphase.

00:40:22: Machen!

00:40:23: Du hast eine Idee, du willst etwas verwirklichen, du hast ein Projekt.

00:40:27: geh's an warte nicht.

00:40:29: Gehst lieber heute an und nicht morgen.

00:40:31: Yes Ja zum Leben noch nahe ich mein wer nicht.

00:40:35: Keine Alternative

00:40:37: es gibt keine Alternative.

00:40:38: machs jetzt ja zum Jetzt

00:40:41: My finest know, wozu sagst du ganz klar nein?

00:40:45: Nix mehr was jetzt nur meinem Image oder pristisch gut tut.

00:40:50: Ich sage nicht mehr zu irgendwelchen Einladungen ja wo ich schon weiß nach dem Gotteswillen das ist eine Fadepartie nah um Gottes Willen oder zu irgendwellchen Jobs wo ich finde die nicht quasi zu mir zu meinem Typ passen und ich sie nur wegen des Geldes machen würde.

00:41:06: im Sinn von Wir haben über Influenzen gesprochen.

00:41:09: Man kriegt so viele Angebote oft für Produkte und ich sage, na das passt nicht zu mir!

00:41:15: Ich habe heute das Selbstbewusstsein mir die Dinge auszusuchen, die zu mir passen.

00:41:19: Ich mache nur mehr die Dinge, die mir gut tun, die mich gefallen.

00:41:23: Nein zu allem anderen.

00:41:25: Super keine halben Sachen mehr.

00:41:27: My finest message gibt es etwas was du vor anderen Frauen weitergeben möchtest vermitteln möchtes sagen möchtet?

00:41:35: Ich glaube, das ist jetzt eigentlich die Zusammenfassung aus allen.

00:41:39: mal feines Fragen davor.

00:41:42: Nichts aufschieben?

00:41:45: Dinge lieber gleich machen!

00:41:47: Es gibt keinen besseren Tag ein neues Projekt, ein neues Leben eine neue Phase zu starten als Jetzt nicht zögern und anbacken.

00:41:59: Super Lieber Alexandra, ich bedanke mich sehr für dieses schöne Gespräch.

00:42:03: Ich habe mich gefreut dass wir mal die Zeit gefunden haben Wir kennen uns zwar schon ein paar Jahre aber trotzdem einmal uns ein bisschen intensiver auszutauschen.

00:42:11: Sehr schön das du da warst!

00:42:13: Sehr gerne bis bald.

00:42:15: Schön dass Du uns zugehört hast.

00:42:17: wenn Du meinst dass dieses Gespräch zum Beispiel einer Freundin weiterhelfen könnte oder Inspiration für jemanden in deinem Umfeld sein kann dann empfiehl diesen Podcast gerne weiter.

00:42:26: Ich freue mich auch über jeden Kommentar, jedes Like und vergiss nicht mal feines zu abonnieren.

00:42:31: Wenn du vielleicht Ideen und Wünsche hast zu Gästen und Themen dann schreib mir auch gerne.

00:42:35: die E-Mailadresse findest du in den Shownotes!

00:42:38: In vierzehn Tagen hören wir uns wieder.

00:42:39: ich freue mich wenn du dabei bist.

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