#5 Arabella Kiesbauer "Was wir Frauen leisten, ist großartig!"

Shownotes

In dieser Folge spreche ich mit TV-Moderatorin Arabella Kiesbauer über ihren beeindruckenden Karriereweg, ihren Umgang mit öffentlicher Aufmerksamkeit und die Erfahrungen, die sie auf ihrem Lebensweg geprägt haben.

Arabella Kiesbauer erzählt offen von ihrer Familiengeschichte und der Spurensuche nach ihren Wurzeln in Ghana. Sie spricht über ihre Erfahrungen mit Diskriminierung, über die Veränderungen und Chancen der Lebensmitte sowie darüber, wie sie Herausforderungen mit viel Optimismus und mentaler Stärke meistert.

Eine inspirierende Folge über Resilienz, Selbstvertrauen und die Kraft, den eigenen Weg über viele Jahre sehr authentisch zu gehen. Freu dich darauf, Arabella Kiesbauer noch ein bisschen besser kennenzulernen.

Arabella Kiesbauer Homepage https://www.arabella-kiesbauer.at Instagram @arabella.kiesbauer

Buchtipp: T.C. Boyle "Grün ist die Hoffnung" Joyce Carol Oates "Babysitter"

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Schreibe mir gerne Ideen und Vorschläge zu Themen und Gästen an isabelle.flandorfer@myfinest.at

Transkript anzeigen

00:00:02: Natürlich die Öffentlichkeit hat ja ein Bild von einem, das kann man zwar weitgehend beeinflussen aber auch nicht zu hundert Prozent.

00:00:11: Aber das macht jetzt mein Wohlbefinden jetzt auch nicht aus.

00:00:15: wenn jetzt irgendeiner schreibt er findet mich blöd ist ja auch legitim.

00:00:18: also es muss mich ja auch nicht jeder lieben.

00:00:20: Willkommen bei mal Feinest dem Podcast für Frauen die ihre feinste Zeit jetzt leben wollen mit mir Isabelle Flandorfer.

00:00:36: Heute habe ich eine Frau zu Gast, die man eigentlich fast gar nicht mehr vorstellen muss.

00:00:40: Seit Jahrzehnten gehört Arabella Kiesbauer zu den bekanntesten Moderatoren in einem deutschsprachigen Raum.

00:00:45: Sie hat viele verschiedene Moderate, Formate moderiert darunter zehn Jahre lang ihre eigene Talkshow zum Beispiel den Wiener Open Ball und jetzt auch seit bereits wieder zwölf Jahren Bauersuchtfrau und damit begleitet sie Generationen von Fernsehzuschauerninnen und Zuschauern.

00:00:59: Dabei fühlt sie neben ihrem Beruf der erfolgreichen Moderatoren und Unternehmerin auch seit Jahren die Rolle der Ehefrau.

00:01:04: Und Mutter zu einer Kinder, sehr erfolgreich aus!

00:01:07: Ich freue mich auf ein Gespräch über ihren Lebensweg darüber wie sie seit Jahrzehnten in der Öffentlichkeit steht und damit umgeht was sich auf diesem Weg vielleicht auch verändert hat und wie sie heute als Frau in der Lebensmitte zu sich selbst steht.

00:01:18: Liebe Rappella schön dass du heute bei meinem Feindes zu Gast bist.

00:01:21: herzlich willkommen.

00:01:22: Danke liebe Isi.

00:01:24: Du stehst seitdem du achtzehn Jahre alt bist, unglaublich lange jetzt bereits in der Öffentlichkeit.

00:01:29: Begonnen auch hat alles mit der Jugendzeitung X-Large was ich einmal im Interview gehört habe Also das war mal in den Sieben und Achtzig, ja.

00:01:38: Das war eigentlich gar nicht so... Da hat es dir, glaube ich, eigentlich hat man die da im Sommer ein bisschen vermasselt oder?

00:01:42: Das war gar nichts so, dass du da unbedingt so hinwolltest.

00:01:46: aber wie hat dein Weg begonnen?

00:01:48: in die Moderation und zum Fernsehen?

00:01:49: Ich wusste gar nicht, dass das in den sieben und achtzig war.

00:01:51: deswegen habe ich mir das jetzt aufgeschrieben.

00:01:53: Aber ja also da war ich noch sehr jung und eigentlich hatte ich angefangen zu studieren nach der Mathura Und wie Du richtig sagst hatte ich Eigentlich einen Urlaub geplant.

00:02:05: Das war zwar nicht das Sommerurlaub, sondern irgendwie Ostern oder so.

00:02:08: Aber egal!

00:02:10: Ich hatte vorher um ein bisschen Geld zu verdienen bei einem Freund.

00:02:14: der hat Partys veranstaltet und hat mich gefragt ob ich da mal ausschenken möchte und gesagt ja klar machen wir das.

00:02:19: Und da habe ich einen Redakteur vom ORF von der Jugendsendung kennengelernt, von X-Large.

00:02:24: Mit dem hatte ich mich unterhalten und er hat gesagt ja also eigentlich bist du eine ganz lustige und wir suchen gerade eine neue Riege von Moderatorinnen.

00:02:34: Vielleicht hast Du Interesse?

00:02:38: Ja, okay.

00:02:39: Dann hat man meinen Namen, meine Nummer notiert und dann hat sich aber monatelang keiner gemeldet bis dann irgendwann einen Anrufkampf.

00:02:45: da war schon die Barbara Stöckel dran und die hat gesagt wir machen gerade einen Screening sozusagen oder Kamerattest und würden dich einladen am Sohn zu vielten zu kommen.

00:02:57: und da habe ich dann eben abgesagt weil ich ja diesen Urlaub geplant hatte.

00:03:01: Und als ich das meinen Eltern erzählt habe, haben die gesagt naja also sag mal ich meine geht's bei dir da?

00:03:07: Stimmt doch alles im Oberstübchen.

00:03:09: Wenn die dich dazu so einem Test einladen dann wirst du ja den Urlaub verschieben.

00:03:13: und das hab' ich dann noch getan und bin ein bisschen lustlos oder sehr lustlos eigentlich zu diesem Kameratest, weil ich eigentlich viel lieber auf Urlaub gefahren wäre.

00:03:24: Eigentlich sieht sich das ein bisschen nicht das Lustlose wenn ich vor der Kamera stehe.

00:03:27: aber Urlauber sind mir nach wie vor immer eigentlich selbst nicht

00:03:31: gewesen.

00:03:31: Das Leben zu genießen ist ganz ganz wichtig.

00:03:33: Du sagst in dieser Sendung hast du dich dann einmal ausprobieren können?

00:03:37: Das ist ja auch dann sehr erfolgreich gewesen.

00:03:39: also ich meine es ist eine Zeit die auch mich dann irgendwie so in diesen ersten Anfängen dass man schaut Fernsehen man schaut irgendwie verschiedene Sendungen.

00:03:47: Ich kann mich auch noch unglaublich gut erinnern an die Arabella-Show, deine eigene Show.

00:03:51: dann aus dem Jahr fourneinzig begonnen hat und die du zehn Jahre lang moderiert hast.

00:03:59: Da habe ich auch nachgelesen, da wurde es aufgrund deines Temperaments, deiner Ausstrahlung und deiner Spontanität quasi gecastet.

00:04:05: Das heißt, du hast davor ja offensichtlich wirklich schon Eindruck hinterlassen und hast dann diese Sendung moderiert, die sehr erfolgreich war.

00:04:12: Die aber natürlich auch, der doch einen Fernsehpreis bekommen, ja?

00:04:15: Aber natürlich auch Kritik ausgelöst hat.

00:04:17: Es wurden damals jetzt nicht buddenminente Interviews sondern eben die Menschen von der Straße zu sehr polarisierenden Themen.

00:04:24: Wie hast du diese Zeit erlebt?

00:04:26: Und wie war das auch mit der Kritik für dich, wie bist du damit umgegangen?

00:04:29: und wie waren diese zehn Jahre die eigene Show das erste Mal so wirklich im öffentlichen Rampenlicht im deutschsprachigen Raum dann wirklich sehr groß gezeigt?

00:04:41: Das sind sehr viele Fragen auf einmal!

00:04:45: Also ich erinnere mich an diese Phase vor allen Dingen durch sehr viel Arbeit, die ich damals geleistet habe.

00:04:51: Weil eine tägliche Talk schon logischerweise macht sich nicht von allein und es ist ja nicht nur die eine Stunde, die man da vor der Kamera steht sondern es fließt sehr sehr viel Vorarbeit hinein natürlich von Seiten der Redaktion wie wirklich Unglaubliches geleistete haben aber auch vom seiten der Moderatorien also in diesen zehn Jahren Fast nur gearbeitet.

00:05:12: Das war wirklich sehr, sehr intensiv.

00:05:15: Und das heißt, die Redaktion hat mit dir die Themen gearbeitet?

00:05:19: Du bist natürlich dann als Frontfrau im Rampenlicht gestanden und eben das um auf die Frage zurückzukommen – das erste Mal wirklich im großen deutschsprachigen Raum.

00:05:29: Wie hat sich das für dich angefühlt?

00:05:31: War das locker oder so?

00:05:32: Ich bin sowieso temperamentvoll und spontan und gehe da raus!

00:05:35: Oder welche Hürden haben Sie dir da

00:05:37: gezeigt?!

00:05:38: Es ist eine Diskrepanz, man stellt sich das immer so vor.

00:05:41: Aber letztendlich habe ich gesagt, ich habe sehr viel gearbeitet.

00:05:43: Das heißt, ich war sehr viel im Studio und sehr viel in der Redaktion.

00:05:46: Ich war gar nicht zuviel draußen, ich hab das normale Leben gar nichts mitbekommen.

00:05:51: Wenn ich dann draußen war klar, dann habe ich schon gemerkt natürlich da ist ne große Reichweite gerade bei der jungen Zielgruppe.

00:05:58: Sehr viele junge Leute haben sich das angesehen und der Tipps daraus gezogen und über das Leben viel erfahren ja genau.

00:06:07: So, ich war ja auch so jung wie mein Publikum.

00:06:09: Und die Redaktion war so jung als das Publikuum.

00:06:11: also wir haben da eigentlich wirklich viel aufgemischt für junge Leute.

00:06:15: und ja das komme ich jetzt dann zu einer deiner vorherigen Fragen wurde mit viel Lob bedacht, mit Preisen überhäuft aber auch sehr angefeindet und kritisiert.

00:06:27: Als vor allem Rampenlicht wird man vielleicht überhaupt schneller kritisiert als vielleicht auch Männer.

00:06:32: Ich habe jetzt auch längst in einer letzten My Finest Podcast Folge mit Vera Steinhäuser darüber gesprochen, sie ist Business Coaching und verschreibt sich auch dem Female Empowerment und wir haben auch darüber gesprochen dass man eben gerade als Frau eine Nervührungsposition oder als Frau in der Öffentlichkeit ja oft anders wahrgenommen wird als Männer.

00:06:51: wie hast du das erlebt als Frau im Rampenlicht zu stehen?

00:06:54: Bei mir kommen ja verschiedene Faktoren dazu.

00:06:56: Ich bin auch noch eine dunkelhäutige Frau, damals war ich auch noch sehr junge Frau.

00:07:00: also ich hatte sicherlich an verschiedenen Fronten zu kämpfen jung, dunkelheutig und frau das hat es nicht einfacher gemacht.

00:07:08: aber ich halte das auch ein bisschen nach dem Motto okay was einen nicht umring macht einen härter oder stärker?

00:07:15: Das habe ich gar nicht mehr so in Erinnerung gehabt.

00:07:17: Es gab diese fütterliche Briefbombenphase mit dem Franz Fuchs, der, glaube es war, Ninzeinfünfundneunzig auch an dich eraddressiert eine verschickt hat.

00:07:29: Das muss ja auch ganz furchtbar gewesen sein und was hat das für Ängste ausgelöst?

00:07:34: Und gab's vielleicht auch Momente wo du dir gedacht hast okay dieser Öffentlichkeit bringt doch so viele Gefahren oder Bürden mit sich.

00:07:42: will ich mir das zumuten?

00:07:43: Gabs da Zweifel?

00:07:45: Mit der Hautfarbe war es sowieso nicht immer ganz einfach.

00:07:48: Das

00:07:48: hatte jetzt mit der Öffentlichkeit an sich erst mal gar nichts zu tun, aber das kam dann vielleicht auch noch dazu.

00:07:55: Also mit Beschimpfungen oder so.

00:07:58: Das war ich ja gewohnt und damit konnte ich auch umgehen.

00:08:01: Aber durch diese Briefbombe hat sich natürlich das nochmal... potenziert und so verschärft.

00:08:08: Es ist schon nochmal eine andere Qualität im negativen Sinn, wenn jemand nicht davor zurückschreckt auch dir nach dem Leben zu trachten oder auch andere Leute zu gefährden.

00:08:19: Ja da hatte ich schon auch Angst definitiv ja.

00:08:23: also Ich war da sehr verunsichert zuerst sicherlich verängstigt und so ein bisschen unmächtig.

00:08:30: Und dann irgendwann habe ich gemerkt, okay, ich muss ja aus dieser Opferrolle auch raustreten.

00:08:37: Ich möchte mich nicht zum Opfer machen

00:08:38: lassen.".

00:08:40: Dann habe ich angefangen eben Aufklärung zu betreiben und gegen Rassismus zu sprechen.

00:08:47: Das war für mich mein persönliches Wiederempowerment.

00:08:51: offen über deine Familiengeschichte, darüber dass deine Mutter ist Deutscher.

00:08:56: Dein Vater war aus Ghana, er ist bereits verstorben.

00:08:58: du bist bei deiner Großmutter aufgewachsen.

00:09:01: da gibt es eine Parallele mein Bruder und ich wir sind auch mit den Großeltern groß geworden.

00:09:06: Ich finde es wahnsinnig schön das habe ich auch gehört dass du über deine Eltern sind deine Mutter und deine deine Großmütter.

00:09:13: wie War deine Kindheit für dich?

00:09:15: Wie war das?

00:09:16: Wie hat sich das dargestellt, dass du bei den Großeltern aufwächst.

00:09:19: Deine Mutter lebt in Deutschland.

00:09:21: Ich glaube, du hast ein sehr enges Verhältnis zur Großmutter gehabt.

00:09:26: Wie hast du es empfunden als Kind, in diesen Familien-Settingen aufzuwachsen?

00:09:31: Ich kannte nichts anderes.

00:09:32: Für mich war das normal.

00:09:33: Also ich bin beim meiner Oma aufgewachsen und in den Ferien war ich dann bei meiner Mama.

00:09:40: Ja, meine Eltern sind meine Großmutter und meine Mutter.

00:09:43: Ich glaube ich können Kinder ja ganz klar... Also da wo du Liebe bekommst und wo du dich geborgen fühlst das ist dann zu Hause und das ist Heimat.

00:09:54: Gab es auch hier so ein bisschen vielleicht Einversuch zwischen Mutter und Großmütter?

00:09:58: Waren sich die immer einig?

00:09:59: Hast du da ein bissel deinen Zwiespalt je gefühlt?

00:10:03: Die Rollen waren ganz klar verteilt.

00:10:05: Ich glaube, das ist wichtig damit die beiden Damen sich dann nicht in die Quere gekommen sind.

00:10:09: also erzogen hat mich meine Großmutter Und meine Mama war eher für den Fun-Fact zuständig.

00:10:18: Hatte Mutter und Großmutter ein gutes Verhältnis?

00:10:20: Ja, ein sehr enges Verhältnis.

00:10:22: aber meine Oma die war schon... Also nicht ohne Grund hatte sie den Spitzname noch von meinem Papa bekommen Nanna.

00:10:30: Nanna ist ja normalerweise der Häuptling und das sagt er eigentlich schon alles.

00:10:38: Jetzt ist es natürlich so dass man irgendwann vielleicht in diesem Strudel des Alltags, des Jobs, das sich etwas aufbauen.

00:10:44: Du hast auch natürlich eine wunderbare Familie, du führst deine glückliche Ehe also da ist sehr viel in den letzten Jahrzehnten entstanden dass man vielleicht sogar gar nicht so eine Zeit hat sich mit seiner Familiengeschichte im Detail unterbrochen oder auseinanderzusetzen.

00:11:00: gab es für dich einen Punkt wo du gesagt hast jetzt schaue ich da ganz genau hin und jetzt befasse ich mich mit meiner Vergangenheit mit der Geschichte vielleicht doch mit deines Vaters.

00:11:10: Dieser Zeitpunkt kam, also ich hätte sicherlich viele Jahre gesagt da ist von meiner Seite jetzt kein großes Interesse oder keine Notwendigkeit da genau hinzusehen.

00:11:20: Aber interessanterweise kam dann doch der Wunsch viel offene Fragen beantwortet zu bekommen als ich selber zum ersten Mal schwanger war vielleicht auch im Hinblick darauf dass sich dann ja auch daran gedacht habe.

00:11:32: Ich möchte das weitergeben an das Kind und Wenn ich Fragen bekomme, die ich selber beantworten kann.

00:11:40: Das ist kein guter Kind.

00:11:42: Du bist Mama geworden und hast gefühlt du möchtest auch ein bisschen auf deine Familiengeschichte genauer hinschauen?

00:11:47: Was waren deine Schritte?

00:11:49: Womit hast du dich da befasst oder wie ... Wie hast du angefangen, das ein bisschen aufzurollen für dich?

00:11:53: Das war eher nicht spannend.

00:11:54: Denn mein Vater war ja schon gestorben und ich hatte eigentlich jetzt keine richtigen Anlaufstellen um mit Verwandten in Kontakt zu treten.

00:12:05: wusste zwar meine Mutter war ja hat auch in Ghana gelebt eine Zeit lang so ein paar Eckdaten aber halt nicht so ganz konkret wie ich da anfangen sollte und hatte dann den Tipp bekommen im Radio in Ghana einen Aufruf zu starten, weil Radio wird in jedem Dorf gehört und durch Mundpropaganda dann auch weitergetragen.

00:12:28: Und ja das hat wirklich super funktioniert.

00:12:31: Das hat nicht lange gedauert.

00:12:33: Hat sich dann quasi die Familie meines Vaters gemeldet und war dann auch gleich ganz angetan, dass ich gesagt habe, ich würde gerne Sie besuchen kommen

00:12:43: D.h.,

00:12:44: die haben sich schon gefreut, dass da ein Familienmitglied

00:12:45: kommt?

00:12:46: Ja, total in Afrika ist das ja sowieso so.

00:12:48: Zählt die große Familie.

00:12:49: also afrikanische Männer haben ja oft im Laufe eines Lebens mehrere Ehefrauen oder mehrere Frauenpartnerinnen dementsprechend dann auch Kinder von verschiedenen Frauen.

00:12:59: und es ist jetzt nicht so wie bei uns wo man sich irgendwie kritisch beäugt und jeder nur so im kleinen Familienverband denkt sondern dort zählt wirklich die Großfamilie.

00:13:11: Also da ist jede Frau, ex-Frau jedes Kind halbgeschwisterchen.

00:13:16: Ist da sehr willkommen!

00:13:17: Das heißt du hast da... Tanten, Nichten.

00:13:20: Auf sehr viel Familie kennengelernt.

00:13:22: Ja, ja, sehr viele Familien kennengelernt.

00:13:25: also ich bin eigentlich zwei Wochen nur herumgefahren und habe ununterbrochen von Verwandte besuchen auch ein bisschen sagen.

00:13:32: sage jetzt mal müssen mein Onkel oder einer der Brüder meines Vaters Mein Onkel Emanuel hat sich um mich gekümmert weil er dadurch dass mein Papa gestorben ist obliegt ihm sozusagen die Verpflichtung sicherlich zu kümmern und der hat mich eben begleitet in diesen zwei Wochen, aber diese Besuche bei den Verwandten ist dann schon auch Pflicht.

00:14:01: Und alles immer sehr zeitaufwendig!

00:14:05: Da wird wahrscheinlich aufgekocht und gesprochen.

00:14:08: Und aufgetischt, oder?

00:14:10: Ja vor allen Dingen das geht ja dort wirklich mit Medizin-Mann der Jujuman, der Spokesman also diese ganzen Rituale die es ja dort gibt wo dann auch die Ahnen vom Haus geirrt werden müssen nicht nur jetzt die Verwandten die man besucht sondern die Ahne die verstorben sind da sind dann wieder gewisse Rituelle die dann wieder eine Stunde in Anspruch nehmen bevor wir überhaupt einmal ein Wort miteinander gewechselt haben nicht sagen, da schau ich jetzt mal schnell vorbei oder sag mal kurz hallo.

00:14:38: Also so funktioniert das nicht.

00:14:39: Das ist halt schon wieder der ganze Tag.

00:14:42: und ja aber mein Onkel hat mich damit sehr viel Verständnis und Liebe da auch durchgeführt.

00:14:50: War das der Anfang dass du dich dann auch mit deinen Wurzeln und diesen Traditionen und Bräuchen von denen du gerade erzählt hast auseinander gesetzt hast?

00:15:01: Dadurch, dass ich bei meiner Oma und meiner Mutter aufgewachsen bin, die ja eben europäisch sind, wusste ich da jetzt eigentlich nicht viel darüber.

00:15:13: Ich habe aber trotzdem gemerkt, es fühlt sich alles sehr stimmig für mich an.

00:15:18: Natürlich ist das schon, weiß ich, nicht durch die Genetik oder wie auch immer...

00:15:23: Da ist was in dir,

00:15:24: dass das schon lang ansprichert?

00:15:27: Bin schon connectet.

00:15:28: Hast du deinen Vater erlebt oder irgendwie in Erinnerung?

00:15:31: Ja, ich habe meinen Vater immer wieder mal gesehen in Erinnierung und... Auch wenn ich jetzt nicht so eine richtig persönliche Beziehung zu ihm hatte, weil dazu hätte es dann sicherlich mehr gebraucht und mehr Zeit, die wir miteinander bringen hätten müssen.

00:15:46: Aber vor allen Dingen durch diese Spurensuche vor Ort und die Gespräche mit Verwandten habe ich dann doch ein sehr stimmiges Bild auch von ihm bekommen – ein sehr schönes Bild!

00:15:59: Gab's da von deiner Seite je irgendwie Wutvorwürfe?

00:16:03: Und jetzt vielleicht so einen ... Frieden schließen mit einer Episode oder deiner Episode ist gut, einen sehr wichtigen Teil deiner Geschichte.

00:16:12: Also es war schon heilend klar weil einfach auf diese offenen Fragen die ich hatte und das Bild meines Vaters was eigentlich sehr schwammig da war jetzt nicht viel da.

00:16:20: wenn man sich da so ein Puzzle vorstellt dann ist es halt ein Pustle wo wirklich nur sehr wenig Teilchen lagen und uns sehr viele Nichtbesetzte Stellen da waren.

00:16:30: Das ist einfach schöner, ein Puzzle dann anzuschauen wenn es dann komplettiert ist und man sagt ja aha genau so muss das sein.

00:16:38: Gibt's da noch regelmäßig Kontakt zu der Familie die es in Ghana gibt?

00:16:45: Ja wenig also meine eine eine meiner Halbschwestern ich habe mehrere aber eine meiner halb Schwestern hat uns auch hier besucht.

00:16:53: ja also das schon auch ja.

00:16:54: Fragen deine Kinder danach oder haben sie da Interesse an ihrer Familiengeschichte und an ihren Wurzeln.

00:17:01: Sie wissen, es gibt natürlich den Opa Afrika und sie sind zu einem Viertel sozusagen schwarz.

00:17:09: Aber ich glaube, die große Beschäftigung mit dem Thema... Ich meine jetzt sind Sie gerade in der Pubertät.

00:17:14: Wir wissen in der pubertät beschäftigt man sich hauptsächlich mit sich selbst.

00:17:19: Ach so!

00:17:20: Die große Beschäftigung mit anderen Themen wird dann erst kommen wenn sie älter sind.

00:17:23: Ja das ist es ja deswegen.

00:17:24: Wenn wir bei My Fine isst euch auch über diese Themen der Frauen in der Lebensmitte sprechen, glaube ich, ist das schon noch eine Phase wo man spätestens jetzt – ich habe auch selber die Erfahrungen bei mir gemacht und mit meiner Familiengeschichte oder Dingen wie vielleicht vorgefallen sind dass man sich da dann plötzlich doch vielleicht ein bisschen intensiver damit befassen möchte und für sich auch ein bisschen was auflösen möchte.

00:17:44: Und das eben auch so wie du sagst, doch sehr heilsam sein kann!

00:17:47: Wie hat deine Geschichte?

00:17:48: Du hast dann Familie gegründet, hast einen tollen Mann und zwei wunderbare Kinder... Wie hat eine Geschichte dich als Mama und dich als Frau die dann eine Familie gründete geprägt?

00:18:00: Also ich wusste immer schon dass ich Mutter werden möchte weil ich habe eine sehr mütterliche Seite.

00:18:06: Familie finde ich, also für mich das wirklich Wichtigste und hätte eigentlich gerne noch eine noch viel größere Familie gehabt.

00:18:16: Also ich hoffe auch freue mich jetzt schon auf die Enkelkinder wenn sie kommen.

00:18:19: Ich sehe dass dann so alle sitzen am Tisch und ich bin zwar nicht die Wahnsinnsköchin aber wo ist irgendwas?

00:18:25: Pansche ich dann schon zusammen?

00:18:26: Aber es geht mir dann eher darum.

00:18:27: alle sitzen zusammen und man redet und kommuniziert und es ist laut und wild.

00:18:31: Das mag ich gern.

00:18:33: Ja Ja, das ist einfach in meiner Natur drinnen.

00:18:37: Schön!

00:18:38: Jetzt hast du es geschafft neben dem Job und diesem Leben jahrzehntelang in der Öffentlichkeit diese Familie zu gründen eine Ehe zu führen dass alles im Rampenlicht gab's dann mal Struggles oder Themen wo du sagst Puh das alles unter einen Hut zu kriegen?

00:18:52: Das ist nicht einfach.

00:18:54: Das Thema glaube ich hat jede Frau die... Familie, Kinder und Beruf unter einen Hut bringen muss.

00:19:01: Also wir struggling alle.

00:19:03: Wir sitzen da alle im selben Boot.

00:19:05: Das liegt in der Natur der Dinge aber man muss sich ja nur anschauen was wir alles... Was wir alle für ein Benzo haben.

00:19:11: also das ist schon Wahnsinn!

00:19:13: Ja,

00:19:13: da ist einiges am Zettel.

00:19:16: Dein Otto du bist viel unterwegs?

00:19:18: Ich bin wirklich die Großmeisterin im Organisieren.

00:19:22: Also ich habe auch immer meine Zettel, jetzt hab' ich ja hier auch schon wieder Zetteln liegen.

00:19:25: Geleg' ich da noch überall hin?

00:19:26: Ja bitte das machen!

00:19:28: Das nicht vergessen!

00:19:29: Essen ist dort!

00:19:30: Was sie sich wäschen bitte gewaschen jetzt aufhängen und so.

00:19:33: also man muss dann schon doch delegieren manchmal auch ein bisschen kommandieren damit es alles so funktioniert.

00:19:39: aber... Meine Familie spielt da gut mit.

00:19:42: Mein Mann ist auch zum Glück ein sehr brauchbarer Mann, der wirklich von Anfang an viel übernehmen konnte.

00:19:48: Brauchbare Männer sind gut?

00:19:49: Ja,

00:19:50: brauche ich die Frau!

00:19:53: Manchmal wundere ich mich.

00:19:54: ja, wenn ich so schaue, denke ich mir, manche Männer sind eigentlich zumindest doch nicht retten.

00:19:59: Die können überhaupt nicht mithelfen.

00:20:01: und da habe ich zum Glück einen Prachtexemplar.

00:20:06: Jetzt haben die Kinder schon ein gewisses Alter reich, deine Tochter ... Maturiert, glaube ich gerade.

00:20:11: Ist achtzehn und dein Sohn drei Jahre jünger.

00:20:14: Jetzt ist das natürlich ein Alter, wo man sagt, man kann sich vielleicht etwas freier spielen.

00:20:18: Ihr könnt es vielleicht mal wegfahren oder euch eben so organisieren, dass sie schon selbst auf Sie schauen können.

00:20:23: Wir werden das früher als kleiner waren.

00:20:25: Wie hast du dich organisiert?

00:20:26: Oder wer hat dir geholfen, dass dieser Job mit sehr viel unterwegs sein überhaupt möglich war?

00:20:31: Also meine Mutter hat sehr viel geholfen, meine Schwiegerelter natürlich auch.

00:20:37: Wir haben das immer ohne au pair gemacht.

00:20:39: also wir hatten kein Kindermädchen und keinen au pair.

00:20:42: wie gesagt mein Mann war auch dann da so.

00:20:44: wir sind immer viel mit Termin Kalender gesessen.

00:20:47: aha da bin ich weg da bin nicht dort da komme ich wieder zurück.

00:20:50: ja da musst du irgendwie weh.

00:20:51: also das war schon auch gutes Teamwork.

00:20:56: Wie heißt das?

00:20:57: Irgendwie ist es gegangen.

00:20:57: Irgendwann

00:20:58: geht's dann immer...

00:21:00: Man

00:21:02: fragt sich mal, wie, aber es geht.

00:21:04: Deine Mutter hat ja eine Zeit lang in Deutschland, sie ist Deutsche, in Berlin gelebt.

00:21:10: Ist sie nach Wien zurückgekommen oder ist sie überhaupt nach Wnen gekommen um dich zu unterstützen, wie war da der Weg?

00:21:16: Ja, meine Mutter ist Sudeten-Deutsche.

00:21:18: Sie ist als kleines Kind mit ihrer Mutter und ihrem Bruder nach Wien geflüchtet und ist ja hier aufgewachsen.

00:21:25: Aber sie ist dann nach Deutschland gegangen, hat sehr lange in Deutschland gelebt und ist dann zurückgekommen, als unsere Tochter zur Welt gekommen ist.

00:21:33: aber wie gesagt habe ich brauche dich, weil man braucht dich.

00:21:37: Ja super!

00:21:38: Da war sie auch da und hat dir geholfen und du hast ein gut sein gutes Verhältnis zu ihr?

00:21:45: Ich finde es toll, dass sowohl die Großmutter als auch eine Mutter für dich war.

00:21:52: Genauso den Platz hat wie deine Mutter in einer anderen Mutter-Rolle.

00:21:56: Ja warum nicht?

00:21:57: Der klassische Familie ist das Mama und Papa aber das muss ja nicht immer diese klassischen Familienaufteilung

00:22:03: sein!

00:22:03: Jetzt habe ich mir mal angeschaut, was du eigentlich alles moderiert hast.

00:22:06: Das ist wirklich unglaublich!

00:22:07: Es ist eine lange Liste.

00:22:09: Dazwischen kamen eben deine Kinder von denen wir gerade gesprochen haben auf die Welt.

00:22:13: Hast du eigentlich eine Pause gemacht?

00:22:14: Gab es dann einen längeren Unterbruch?

00:22:16: Wenn ich mir so eine Liste anschaue, habe ich nur ganz kurz vielleicht eine Pause entdeckt von drei Jahren wo du nicht viel moderiert hattest... Wie war das?

00:22:24: Gab's da einen Drake?

00:22:25: oder sagst du jetzt die Kindepause?

00:22:27: und jetzt konzentriere mich einmal auf die Familie.

00:22:30: Ja, ich hätte das gerne so gemacht mit einem Break.

00:22:33: Aber das fing ja schon einmal kontraproduktiv an, weil meine Tochter ist zur Welt gekommen und ich habe wirklich zwei Wochen später schon in Zürich moderiert.

00:22:43: Das

00:22:43: war im Jahr

00:22:44: ... Das waren die Viva World Gala.

00:22:50: Also das war schon auch recht heftig aber auf jeden Fall weniger gearbeitet.

00:22:56: Also ich habe ja auch den zwei Kindern bekommen im Abstand von drei Jahren.

00:23:00: Da hab' ich schon weniger gearbeitet, aber ich hab eigentlich immer gearbeitet.

00:23:03: Ich find's ja spannend.

00:23:03: du bist ja so viele Jahre Jahrzehnte dabei das heißt du kannst dir die Fernsehlandschaft wirklich von Anfang bis Ende beurteilen hast unglaublich viele verschiedene Formate eben auch moderiert.

00:23:18: gibt es was ihr am meisten Spaß gemacht hat?

00:23:20: Ein Format dass du besonders gerne moderiert hast?

00:23:23: Ne, das waren wahrscheinlich schon die prägenden Formate angefangen mit X-Large was meinen Staat sozusagen begründet hat im Fernsehen als Moderatorin.

00:23:35: Danach dann der Daily Talk Arabella auf ProSieben sicherlich auch Staminja Und jetzt Bauer sucht Frau.

00:23:47: Also das sind die großen, großen ... Das

00:23:50: ist ja auch schon so lange.

00:23:51: Also auch wirklich viele Jahre jetzt schon moderierst.

00:23:56: Jetzt kommen natürlich noch mal modernere Formate, Kampf der Reality-Stars.

00:24:01: Wie siehst du das?

00:24:02: Ich finde es wirklich bewundernswert, dass man sagt okay, auch in einem Frauen bei einer Feine sprechen wir über dieses Thema, dass wir einfach in einem gewissen Alter sind und dass man so lange dabei ist und sich so lange in diesem Job hält.

00:24:16: Und um da eine Frage dran zu hängen, es ist ja keine einfache Branche.

00:24:20: Wir wissen auch, dass diese Branche ganz hart mit Frauen umgeteilt wird.

00:24:24: Es gibt viele Moderatorinnen, die einfach ausgetauscht werden, weil sie vielleicht gewissen Jugendstandards nicht mehr entsprechen, wie nimmst du das für dich wahr?

00:24:33: Wie schaffst du's, so lange dabei zu sein?

00:24:35: Je länger unser Interview dauert, desto mehr frage ich mich.

00:24:38: Ich habe überhaupt alles geschafft.

00:24:42: Ja, es ist was soll ich dir sagen?

00:24:43: Es ist natürlich eigentlich hinter den Kulissen eine furchtbar verlogene schreckliche Branche.

00:24:50: Aber man wird ja dann dafür entschädigt wenn man den Kontakt mit dem Publikum hat.

00:24:55: das ist ja das wirklich Schöne.

00:24:57: und vor allen Dingen jetzt nach so vielen wirklich Erzehnten muss ich mittlerweile sagen wo eben auch viele mit mir aufgewachsen und älter geworden sind.

00:25:04: Ist auch sehr süß wenn ich auf der Straße gehe.

00:25:06: die Leute lachen mich sie sehen mich unter Lächeln fangen Sie an zu lächeln einfach weil sie sich an ihrer eigenen Jugend auch erinnern und an all das, was passiert ist.

00:25:13: Und wo ich vielleicht ab und zu mal dann aus der Glatze rausgeschaut habe.

00:25:17: Also ja... Was soll ich dir sagen?

00:25:21: Das war sehr intensiv aber mit Belohnungen auch gekrönt.

00:25:27: Ich finde es toll!

00:25:29: Die Leute erkennen dich natürlich auf der Straße.

00:25:32: Wie ist es so in deinem Privatleben?

00:25:34: wenn du privat unterwegs bist kann das oft stören sein.

00:25:37: hast du komische Erlebnisse gehabt?

00:25:40: Nein, das ist total nett.

00:25:42: Die Leute sind ja auch sehr wohl erzogen und kommen und fragen.

00:25:48: Dürfen wir ein Foto machen mittlerweile?

00:25:49: Früher wollten sie einen Autogramm... Also das ist ja eigentlich sehr charmant!

00:25:55: Das bin ich schon wirklich gewöhnt.

00:25:56: Und wenn es nicht so wäre, wär's ja auch komisch nach so vielen Jahrzehnten.

00:26:00: Ja genau, will man ja auch nicht oder?

00:26:02: Da wäre

00:26:02: dann niemand anstrengend.

00:26:08: Wie hast du es geschafft zu deine Familie und dein Privatleben, privat zu halten und zu schützen?

00:26:13: So wahnsinnig viele.

00:26:14: Sag ich mal Skandale oder?

00:26:17: die Presse ist auch immer auf der Suche nach großen Geschichten.

00:26:20: Die erfinden Sie ja dann nämlich auch Sachen.

00:26:22: Das habe ich schon gehabt natürlich Ja.

00:26:24: also das bleibt nicht aus in so vielen Jahren dass man auch Interviews von sich selbst liest wie man nie gegeben hat für mich.

00:26:33: Es gibt für mich eben mein Privatleben und da ist mir wichtig, dass die Leute, die um mich sind, die mich kennen.

00:26:39: Dass sie jetzt genau Bescheid wissen und natürlich die Öffentlichkeit hat ja ein Bild von einem.

00:26:45: das kann man zwar weitgehend beeinflussen aber auch nicht zu hundert Prozent.

00:26:50: Aber das macht jetzt meinen Wohlbefinden jetzt auch nicht aus.

00:26:54: wenn jetzt irgendeiner schreibt er findet mich blöd Ist ja auch legitim.

00:26:57: also es muss mich auch nicht jeder lieben Das ja bei anderen Leuten auch nicht anders.

00:27:01: nur vielleicht Natürlich potenziert sich das, weil mich halt mehr Leute generell kennen.

00:27:06: Das heißt du hast ja vielleicht über die Jahre, ich meine, du bist so ein Profi und schadst so vielen Jahren in der Öffentlichkeit.

00:27:11: natürlich wird es da Kritik immer wieder geben?

00:27:14: Wie hat sich das gewandelt in den Jahren?

00:27:16: Dein Umgang damit?

00:27:18: Ich war eigentlich immer schon recht entspannt muss ich sagen.

00:27:22: Also ich ruhe in mir selbst und vielleicht deswegen ist das für mich jetzt nicht so maßgeblich.

00:27:30: Man bekommt ja auf der einen Seite unglaublich viel überbordende Liebe, die ist natürlich genauso überzogen wie ein abgrundtiefer Hass und da muss man den Mittelweg gehen.

00:27:42: Und sehr bei sich bleiben!

00:27:43: Den Eintrag vermittelst du auch was ich toll finde.

00:27:45: Du wirst sehr souverän, sehr selbstbewusst.

00:27:50: Da ist es halt immer spannend, diesen Weg zu beobachten oder zu reflektieren.

00:27:54: Ob das vielleicht immer schon so war?

00:27:56: Ob das einfach so dein Naturell ist?

00:27:58: Oder hat sich das eben über die Jahre gewandelt und du bist jetzt in der Lebensmitte mehr bei dir angekommen?

00:28:05: Nein meine Mutter, meine Oma hat mich schon so erzogen.

00:28:09: Zu sehr viel Selbstbewusstsein auch.

00:28:12: Und know your worth genau und verkaufe dich nicht unter Wert um mich zu stärken, weil sie gewusst hat aufgrund der Hautfarbe wird es immer wieder Anfeindungen geben und ja ist die Sache sowieso nicht ganz so einfach.

00:28:29: Also da war sich sehr vorausschauend und hat sehr darauf geachtet, mich zu stärken und ich glaube auch diese Liebe mit der ich aufgewachsen bin und dieses Urvertrauen von dem habe ich hervorhin schon gesprochen.

00:28:41: also die haben mir auf jeden Fall eine unglaubliche Stärke mit auf den Weg gegeben.

00:28:46: Das heißt, du hast ja eigentlich auch dieses Rollmodel dieser starken Frauen deiner Mutter und der

00:28:52: Mutter

00:28:52: von Anfang an.

00:28:54: Wir schaffen das, wir schaffen das alleine und wir schaffen es zusammen vom Anfang an erlebt.

00:29:00: Jetzt ist es ja so dass wenn wir von der Lebensmittel sprechen da haben ja oft viele Frauen so das Gefühl okay das ist so ein Wendepunkt das ist vielleicht so ein Neustart eine neue Chance.

00:29:11: Es verändert sich etwas, entweder bei einem Selbst- oder auch im Umfeld die Kinder werden größer.

00:29:15: Bei manchen ist es so dass ich der Job vielleicht wandelt, bei dir ist es vielleicht das du wieder ein bisschen mehr machen kannst oder Lust auf andere Formate hast oder dir was anderes vielleicht angeboten wird.

00:29:24: Vielleicht weiß mal besser was man will oder nicht will.

00:29:27: Erlebst du das jetzt auch so in deiner Phase wenn du sagst zu schaust auf dich als Frau?

00:29:32: In deinem gewissen Alter?

00:29:34: Also für mich waren die letzten Jahre eigentlich hauptsächlich davon geprägt die Kinder einfach jetzt älter werden und sich ein bisschen zurückziehen, natürlich ihre eigenen Wege gehen wollen.

00:29:51: Aber nachdem wir als Familie sehr eng waren war das plötzlich auch für meinen Mann wie der allerschrecklichste Liebeskummer, den man hat weil plötzlich die, die man so liebt einem im wahrsten Sinne des Wortes ab... und zu die Tür von Latzknallen.

00:30:13: Also das war schon auch für uns schmerzhaft, und ein Prozess in den wir erst hineingewachsen sind.

00:30:20: jetzt Denke ich mir, also wahrscheinlich hat die Pubertät auch eben die Funktion das die Kinder... Auch dass die Eltern lernen loszulassen.

00:30:29: Also nicht nur dass sich die Kinder freistrapeln sondern dass wir sie auch gehen lassen weil wenn es immer so weitergegangen wäre mit diesem perfekten Familienleben Ich hätte ja die Kinder überhaupt nie gehen lassen können.

00:30:39: Die hätten da mit fünfzig noch bei mir zu Hause wohnen müssen.

00:30:42: Das geht auch nicht und man will ihnen die Flügel nicht stützen Sondern man sagt ihnen Spread your wings fliegt daraus.

00:30:52: Ich habe dich gut

00:30:53: vorbereitet.".

00:30:54: Aber es ist auch ein Führunter- und Lernprozess gewesen, aber ich merke das wird immer besser.

00:31:00: Ich hab' das auch ganz genauso empfunden dieses richtiges Liebeskummergefühl!

00:31:05: Ich kann mich erinnern wie dann einer mal nicht mitgefahren ist auf Urlaub und ich habe mir gedacht okay jetzt bleibt der Weg und ich bin im Auto gesessen und mir so richtig eine Träne runtergerauen und da habe ich mir gedacht ok das gibt's nicht so fühlst du dich weh?

00:31:15: eine Verliebte, die jetzt irgendwie ihren Liebsten zurücklässt und hast so richtig Sehnsucht eigentlich.

00:31:22: Und denkst ja eigentlich schade du nicht mit ist und ich vermisse ihn.

00:31:25: Also ich kenn diese Gefühle total und eben auch dieser Zwiespalt zwischen Du weißt, Du musst sie loslassen und es soll ja genauso sein.

00:31:34: aber vielleicht muss man doch dann da sein weil Sie brauchen einen ja doch.

00:31:38: also das ist ein unglaublicher Schritt.

00:31:41: Und selbst als Frau mit deinen Themen, vielleicht auch gesundheitlichen Geschichten.

00:31:47: Du hast einen ziemlich schlimmen Skiunfall gehabt vor zwei Jahren, glaube ich war das?

00:31:52: Kann das sein oder drei Jahre

00:31:54: nicht so gut?

00:31:56: Zeit ist Schall und Rauch

00:31:59: ist ja auch etwas, wo man sagt Gesundheit ist einfach so das höchste Gut und das Wichtigste dass alle gesund sind und heil sind.

00:32:04: wie bist du damit umgegangen?

00:32:05: Du bist eine Zeit lang auch im Rollstuhl gesessen.

00:32:07: Ich bin sicher da bist du eine sehr... also ich mein weißt du bist eine sehr aktive lebenslosige Frau dann auf Hilfe angewiesen zu sein und dann auch einfach sowas zu erleben.

00:32:16: Wie war das für dich?

00:32:17: Das war schon sehr heftig weil ich mir vorher... Also ich bin eigentlich sehr hab seine Bombengesundheit und nie anfällig für irgendwas Und es hat mich richtig gezeigt.

00:32:26: Oh!

00:32:27: Also erstens kann's von einer zur nächsten ganz anders sein und dann verändert sich das Leben aber schon ganz, ganz drastisch.

00:32:36: Auch da muss ich jetzt im Nachhinein sagen, ich habe das echt mit sehr viel guter Stimmung und positiver Energie gemeistert.

00:32:44: auch jetzt im nachhineinen denke Ich konnte ja drei Wochen sagen, ich habe es verdrängt.

00:32:51: Drei Monate nicht gehen quasi jetzt zur Untätigkeit verdammt zu sein ist einfach unvorstellbar grauenvoll.

00:33:01: also das war schon auch was wo ich mir gedacht hab siehst du?

00:33:04: Also ja eigentlich beim älter werden.

00:33:07: es geht jetzt mehr darum eigentlich gesund zu bleiben möglichst lange gesund zubleiben.

00:33:11: dass ist ja das was ich als best aging Titulieren würde.

00:33:18: Und dann hören wir das nochmal zu sagen, du hast dir beim Knie-Unfall deinen Unterschenkel über den Knie.

00:33:23: Ich hatte

00:33:25: was habe ich an einem

00:33:27: Schienbeinfraktur und das Knie hab' ich mir halb zerstört.

00:33:31: aber es hat einen speziellen Namen, das habe ich jetzt schon vergessen.

00:33:34: Tibia Kopffraktor mit...

00:33:37: Mit

00:33:38: Gelenksbeteiligung heißt das eigentlich im Fachschirgung.

00:33:41: Seitdem wurde es operiert, Nägel platten alles drum und dran?

00:33:44: Sehr lange Platte sehr viele Nägel.

00:33:46: ja das Knie musste oder konnte zum Glück rekonstruiert werden.

00:33:51: also das halbe die Knie war weg aber das wurde wieder aufgebaut musste dann eben halt zusammenwachsen und deswegen durfte ich dann drei Monate nicht belasten Und danach musste ich wieder gehen lernen, also das war ja auch so.

00:34:04: Ich hab gedacht, ich habe dann gleich einen Urlaub gebucht nach drei Monaten... Was?

00:34:08: Drei Monate dauert es?

00:34:09: Na dann fliege ich nachher gleich weg!

00:34:10: Wirklich die Woche drauf bin ich gleich nach Jordanien geflogen und der Arzt sagt, sind Sie... Also hallo geht's Ihnen gut?

00:34:15: Bist

00:34:16: du geflog'n oder

00:34:17: waren das meine Planen?

00:34:18: Da fliege ich nach Jordanien.

00:34:20: Dann hat der Arzt gesagt, das kann ich Ihnen gleich sagen, Sie müssen erst mal gehen lernen.

00:34:23: Es wird sicherlich nicht gehen lernen, weil wenn ich gehe seit wie vielen Jahrzehnten... Kann ja kein

00:34:30: Problem sein!

00:34:31: ...kann ja kein problem sein.

00:34:32: also wenn ich jetzt mal drei Monate nicht gehe, ist es ja nicht so schwierig.

00:34:35: und dann sagt man schön dass sie so naiv sind oder auch so positiv.

00:34:39: aber Ich meine, er hat natürlich recht gehabt ich musste schon gehen lernen weil man hat es wirklich verlernt.

00:34:44: Diese Abläufe die ja eigentlich wo man denkt das hat man einfach Intus ist einfach weg.

00:34:48: der Körper weiß ich nicht das muss mal wieder neu besetzen mit den Neuronen und bin aber trotzdem geflogen.

00:34:59: Da konntest du dann schon wieder ein bisschen gehen, oder war das noch?

00:35:01: Ich konnte schon gehen.

00:35:02: Aber natürlich bin ich noch nicht so gegangen wie heute und wir waren auch in Petra und wer schon mal dort war, der weiß man muss ja wirklich gehen!

00:35:12: Du kannst da nicht... Ich habe mir das auch anders vorgestellt.

00:35:14: Ich hab gedacht, da werde ich dann vor die Sightseeing-Sights schuffiert und dann steige ich halt aus und es geht dann schon.

00:35:21: aber da ist nichts mit, wird man vorgefahren sondern da gehen sie jetzt mal drei Kilometer in die Einrichtung und dann kommen sie wieder drei Kilometern zurück.

00:35:27: Und das war dann schon eine Challenge.

00:35:32: Aber wie gesagt, man wächst mit der Aufgabe und hat sicherlich dazu beigetragen, dass ich vielleicht sogar schneller wieder gehen gelernt habe weil ich ja wirklich viel gegangen bin.

00:35:40: Gehen musste und zwar auf unebenem Untergrund auch noch.

00:35:43: Und beruflich?

00:35:43: Was hast du da alles an Projekten hinteranstellen müssen?

00:35:47: Wie ist das eigentlich

00:35:48: abgelauten?

00:35:49: Das ging irgendwie smooth!

00:35:50: Ich konnte alles irgendwie schieben... Und manche Sachen kann man ja machen auch ohne gehen.

00:35:57: Manche Sachen habe ich im Rollstuhl gemacht, manche mit Krücken...

00:35:59: Du hast moderiert in

00:36:01: der Rollstuhe?

00:36:01: Nein, moderiert habe ich eigentlich mit Krücken.

00:36:04: Aber hinter der Bühne bin ich im Rollstuhle herumschafiert worden und dann habe ich mich mit den Krücken auf die Bühnen irgendwie gehieft.

00:36:12: Es ist schon irgendwie gegangen.

00:36:14: Ich meine,

00:36:15: in der Rückschau ist es immer so ... Ging es ja dann immer, aber währenddessen ist das natürlich schon eine harte Zeit.

00:36:20: Das ist auch sicherlich mental ein Thema.

00:36:22: Man sagt wie motiviere ich mich da wieder?

00:36:24: Wie gehe ich mit dem Rückschlag um?

00:36:26: Was hätte da geholfen?

00:36:28: Zum Glück bin ich eine absolute frohe Natur und ein richtiges Stehaufweibchen.

00:36:32: also wenn ich das nicht gehabt hätte Puh!

00:36:35: Also das war schon richtig heftig.

00:36:36: Ich habe wirklich jeden Tag die Tage gezählt.

00:36:40: Also es hat sich ja eigentlich jetzt nichts geändert, weil man weiß jetzt morgen ist das dann ein Tag weniger und übermorgen sind zwei Tage weniger.

00:36:46: aber trotzdem ich habe das wirklich gebraucht dass ich alle tage dann hab ich noch mal gezählt aha also jetzt schon so viele tagesitze herum und jetzt muss ich da noch so und so viele Tage herumsitzen Und sehr viel.

00:36:57: natürlich habe ich visualisiert also im Kopf bin ich überall schon hingereist und habe mich wunderbar bewegt.

00:37:05: Im Kopf war ich eine Marathonläuferin, aber physisch bin ich halt sehr viel gesessen.

00:37:12: Das heißt du bist eigentlich so mental so stark dass du nicht viel stärker aus dir selber auch ziehen kannst und dich immer wieder...

00:37:20: Nach dem Motto es hilft nichts!

00:37:21: Es hilft

00:37:22: nichts.

00:37:26: Jetzt ist die Lebensmitdea eben auch eine Veränderungsphase und irgendwie der Neubeginn.

00:37:31: Du schilderst deine diese Veränderungen in der Mutter-Familien-Kind-Konstellation vielleicht, dass sich da auch was Neues eröffnet.

00:37:41: Wie ist es in der Partnerschaft?

00:37:43: Was darf da jetzt Neues entstehen, dass du sagst, du bist ein bisschen freier eben von den Kindern ein bisschen frei?

00:37:48: Merkt ihr da Veränderung?

00:37:50: Es beginnt wieder die Phase der Zweisammkeit, die man ja wieder neu entdeckt... Weil man ja doch viele, viele Jahre so im Vierermodus denkt.

00:38:00: Das ist in unserem Fall mit zwei Kindern und auf einmal ist auch wieder eine Auszeit die man sich nehmen kann und genießen kann weil wenn man kleine Kinder hat, denkt er eigentlich immer also ein Teil von einem ist immer bei den Kindern Und jetzt sind wir schon mal ein paar Tage mal dass wir alleine wohin fliegen und natürlich denkt man an die Kinder und läuft alles Telefonieren und sind in Kontakt.

00:38:29: Aber trotzdem, ich muss sagen, ich genieße jetzt auch die Zeit, wenn ich mit meinem Mann zu zweit bin.

00:38:32: Es ist auch schön!

00:38:34: Ja super, es ist ja auch schön sich mal ein bisschen von gewissen Rollen dann nochmal lösen zu können...

00:38:39: Nicht immer nur der älteren Rolle zu sein genau.

00:38:41: Und dann auch mal wieder so mehr die Partnerin und die Frau zu sein und das ausleben zu können denke ich mir Wenn's ums Thema Wohlbefinden geht, das ist ja auch etwas, wo man sagt in der Lebensmitte oder auch im Älterwerden findet.

00:38:53: Man da vielleicht so mehr zu sich und man weiß einfach was tut mir gut?

00:38:57: Was tut mir nicht gut?

00:39:00: Gibt es Routinen oder Rituale, etwas, worauf du

00:39:02: schwörst?

00:39:03: Definitiv weiß man mit zunehmendem Alter was einem gut tut.

00:39:07: Das heißt jetzt nicht unbedingt dass man sich immer zu hundert Prozent dann hält das wäre ja auch langweilig.

00:39:13: aber im Großen und Ganzen ja ich weiß sehr wohl was mir guttut auf körperlicher Ebene und auf mentaler Ebene.

00:39:22: Was wäre es zum Beispiel auf körperlicher Ebene, was du gerne machst oder was du weißt?

00:39:27: Das tut dir besonders gut.

00:39:29: Auf körperliche Ebene... Also ich bin schon jemand der sich gerne bewegt, das heißt natürlich brauche ich dieses Triumphirat mit ausreichend Bewegung und Auspower aber auch wie geistig wieder zu mir finde.

00:39:43: dann Ernährung, wie es man auch.

00:39:45: Also jetzt in meinem Fall weiß ich wenig Kohlenhydrate, wenig Süßigkeiten und... Nein, das schmeckt mir ja auch!

00:39:56: Das ist ja auch schon alles gut.

00:39:58: Ich fühle mich auch umso vieles besser.

00:39:59: aber ich war jetzt gerade fünf Tage in Italien und natürlich bin ich in Italie und sagt dann bringen sie mir Pasta und bringen sie mehr eine große Portion Und zwar mittags und abends.

00:40:10: Aber ich weiß, dass das eigentlich erst auf Dauer wird mir das jetzt nicht bekommen aber ich genieße es dann natürlich.

00:40:16: diese fünf Tage waren jetzt wunderbar und herrlich.

00:40:19: Also Ernährung, Fitness ja Schlaf sowieso.

00:40:22: also Ich

00:40:24: weiß, du bist eine leidenschaftliche Skifahrerin.

00:40:25: Da ist ja auch leider der Unfall passiert.

00:40:26: Aber was gibt es sonst noch?

00:40:27: Ja Schwimmerin!

00:40:28: Du schwimmst ja gerne.

00:40:29: Ja ich

00:40:30: bin lange im Wasser.

00:40:31: genau wenn ich sage ich geh mal kurz ins Wasser.

00:40:35: Wir treffen uns ab und zu.

00:40:36: privat muss ich erzählen und da weiss ich immer wenn's heißt die Arabella geht schwimmen.

00:40:41: das ist nicht irgendwie am Strand so bis sie stehen und quatschen sondern da wird geschwommen bis alle aus der Atem sind und nur mehr du lachst.

00:40:49: Das stimmt ja.

00:40:50: irgendwie war ich auch einmal ein Fisch in einem anderen Leben anscheinend.

00:40:53: Aber auch in den Berggämen, ich gehe auch so gerne auf die Berge.

00:40:56: Na ja wie auch immer!

00:40:57: Also ja Sport, jetzt bin ich Pilates Reformer reingekriegt.

00:41:02: Das mache ich sehr gerne zu dynamisches Yoga.

00:41:07: Ich gebe eben sehr gerne Wandern.

00:41:09: das hat ja auch noch den mentalen Effekt dass du wirklich rauf gehst durchatmen kannst den Überblick hast was ich auch gerne habe.

00:41:16: gut zum nachdenken und man macht einem den Kopf frei gibt es viele Dinge.

00:41:21: Früher war ich ein Mautenbalkerin, eine ganz fanatische wirklich gut trainierte aber das würde ich jetzt heute nicht mehr schaffen.

00:41:29: Das heißt du schaffst auch einfach diese Balance.

00:41:31: ja du bist im Grunde ein Genussmensch, aber du weißt natürlich dass was dir gut tut.

00:41:34: und dann gibts die Phasen wo man sagt dem Alter geht's ach dich mal wieder mehr drauf und gönn mir nicht alles.

00:41:39: und dann bin ich eben wieder am Meer in Italien und dann darfst Das ist das Glasalwein Prosecco und die

00:41:45: passt da sein.

00:41:46: Ja, aber ich bin jetzt auf der einen Seite auch ein gesunder Lebenswandel... Ich meine es ist ja auch Auslegungssache.

00:41:54: Ich bin zum Beispiel jemand, der gerne Fleisch isst viel Fleisch, aber viel Fisch auch.

00:41:58: Ich esse gern fettes Fleisch, ich esse gern Fett, wo man gemeinhin sagt, dass es sehr ungesund ist.

00:42:05: Interessanterweise, obwohl ich so viel Fett esse.

00:42:07: Also auch von allen weil die Leute essen ja kein Fett und ich sammle das dann immer ein, weil mir schmeckt er sehr gut.

00:42:12: Hab ich also Cholesterin und Cholesterolwerte als ob ich noch nie eine Butter anschaut hätte oder so.

00:42:19: Oder Arzt sagt sie müssen wirklich... Also haben Sie mich schon zwei Ärzte gesagt nach meinem Blut befunden?

00:42:25: Sie müssen mehr Fett essen!

00:42:26: Und dann habe ich gesagt wie sind Das geht nicht.

00:42:29: Also dann, wenn ich es jetzt sagen darf, speibe ich mich an!

00:42:32: Also das wirklich, als ich es wahnsinnig gerne fahre... Aber noch mehr Öl in den Salat.

00:42:37: Nein, das geht nicht mehr.

00:42:38: Es ist ja so viel.

00:42:39: Aber das ist Veranlagung, weißt du?

00:42:42: Ja.

00:42:42: D.h.,

00:42:42: du lachst aber auch deine Werte kontrollieren und schaust auf dich und checkst dich ab

00:42:45: und zu.

00:42:46: Ich gehe nicht oft zum Arzt, aber ab und so muss man mit solchen Tests kommen da und dann mache ich das schon.

00:42:52: Aber ich habe wirklich eine gute Gesundheit.

00:42:55: Zum Glück ein, zwei, drei auf Holz klopfen.

00:42:58: Wie geht es dir, wenn du unterwegs bist?

00:42:59: Ich kenne das ja noch von mir.

00:43:02: quasi immer wieder so ein bisschen diszipliniert.

00:43:04: Man hat seine Routinen, die man dann irgendwie im Alltag abspult und kaum ist man unterwegs oder auf Reisen oder du bist beruflich natürlich auch noch sehr viel unterwegs.

00:43:13: Dann schleift das so ein bischen?

00:43:16: Wenn Urlaub ist, dann schleift es natürlich schon sehr stark weil ich ja auch ein Genussmensch bin und da gehören gewisse Dinge halt dazu.

00:43:23: Ich lebe einfach wirklich sehr gerne.

00:43:25: aber auf der anderen Seite bin ich dann schon wieder so diszipliniert dass ich weiß dazwischen...ich fühle mich einfach besser wenn gewisse Eckpunkte befolge und ich bin zum Beispiel jemand, der gerne auch vorkocht.

00:43:37: Zum Beispiel habe ich dann so einen... Mittags, ich muss immer planen für die ganze Woche, weil ich ja so gerne esse.

00:43:44: Also was esse ich jetzt morgen?

00:43:45: Mittag und morgens Abend.

00:43:46: Und was mache ich dann am nächsten Tag oder den übernächsten?

00:43:49: Die ganze Woche ist bei mir schon verplant.

00:43:51: Da habe ich zum Beispiel immer eine Gemüse-Tart zu Hause, die ich selber mache.

00:43:57: Die schmeckt so fantastisch!

00:43:59: Es sind aber keine Kohlenhydrate drin.

00:44:01: Aber das schmeckt wahnsinnig gut.

00:44:03: Dann habe ich immer etwas, was ich zum Mittag essen kann.

00:44:05: Das nehme ich teilweise auch am Abend mit.

00:44:07: Weil ich gehe heute noch ins Theater.

00:44:09: Vorher habe ich noch einen anderen Job, da muss ich wo auftreten.

00:44:14: Dort gibt es wahrscheinlich so Brötchen und das mag ich nicht.

00:44:16: Das esse ich nicht, das sind mir zu viele Kohlhüter.

00:44:18: Aber das mag auch gar nicht!

00:44:20: Und jetzt, aber wenn ich ins Theater gehe dann habe ich ja auch wieder keine Zeit zum Abendessen.

00:44:25: Also nehme ich mir meine Tat mit im Glas geschirr und dann setze ich mich entweder kann nicht mehr das dort warm machen sonst esse ich es halt.

00:44:31: kalt ist jetzt auch schon wurscht.

00:44:33: aber dann denke ich schon mit und bau vorwählen.

00:44:36: natürlich hab ich auch Hunger und bevor ich dann wie irgendwas umsunde reinstopfe habe ich dann lieber meine eigenen Sachen mit.

00:44:42: Ich

00:44:42: glaube dass der Rezept der Tat das brauchen wir.

00:44:44: das klingt wahnsinnig gut!

00:44:46: Auf dazu ein Deppenrezept, ich liebe ja Deppenrezepte die also einfach sind

00:44:55: Das hat mir auch mal eine Ernährungsberaterin gesagt, das ist glaube ich ganz wichtig dieses Planen.

00:45:00: zuerst mal bevorraten und dann eben auch planen, so wie du es geschildert hast.

00:45:03: Diesen Tag planen vielleicht sogar was kochen und dann wissen okay dort gibt's vielleicht noch ein bisschen Blödsinn zu essen und ich nehme mein eigenes mit oder hab das davor...

00:45:09: Ja klar!

00:45:11: Bevor der große Heißhunger kommt oder der Hunger ganz generell ja.

00:45:14: Jetzt hast du gerade beim großen Backen mitgemacht da wurdest du gekocht und hast selbst gesagt ok also backen kann ich eigentlich nicht kochst du gerne?

00:45:24: Also wenn du jetzt nicht backst aber ist kochen?

00:45:27: Ja, immer mehr.

00:45:28: Ich bin keine große Köchin also ich habe sicherlich auch glaube ich bis ich dreißig war überhaupt fast gar nichts gekocht weil dadurch dass meine Großmutter so gut gekochtert wenn die Mutter das auch eine wahnsinnige gute Köchin bin ich so verwöhnt worden und Als ich noch zu Hause bei meiner Oma gewohnt habe, habe ich sowieso nicht gekocht.

00:45:45: Danach hat meine Mutter, als ich in Deutschland gelebt habe ... und ich war dann immer am Wochenende bei meiner Mutter.

00:45:51: Die hat dann immer vorgekocht für die ganze Woche – für mich!

00:45:54: Und ich hab das dann immer ins Auto geschoben Mich ernährt, das war zwar wirklich wunderbar.

00:46:01: Aber so habe ich es natürlich selber nie gelernt.

00:46:03: Ich hab sehr spät erst angefangen zu kochen also da war jetzt sicherlich kein Naturtalent kann man getrost behaupten aber mittlerweile muss ich sagen ich koche eigentlich doch recht viel und eigentlich auch ganz gut.

00:46:16: Ich bin halt sehr verwöhnt was das Essen betrifft dass ich habe sehr hohe Ansprüche.

00:46:20: denen werde ich nicht immer gerecht.

00:46:22: aber ja geht schon.

00:46:24: Und

00:46:25: das

00:46:25: Backen war für die Show?

00:46:28: Nein, ich bin keine Bäckerin.

00:46:30: Da muss

00:46:31: man so genau sein!

00:46:33: Ja, da muss man sehr genau sein und sehr konzentriert.

00:46:37: Und ich bin schon jemand der... Ich habe immer sehr viel im Kopf.

00:46:40: Eigentlich mache ich über fünf Dinge gleichzeitig, aber sonst geht sich das sowieso alles nicht aus.

00:46:43: Das ist dann natürlich ein bisschen schwierig.

00:46:45: Es ist auch beim Backen sowieso und auch beim Kochen schwieriger.

00:46:50: Also ich hab da auch schon Sachen gebracht, dass ich bei den einfachsten Rezepten wieder ganz wichtige Dinge vergessen habe.

00:46:56: Weil ich halt dann wieder renne von der Küche wieder woanders hin und mach dies und jenes, das ist natürlich kontraproduktiv ja!

00:47:02: Ja, das mit dem Vergessen kommt ja auch irgendwann mal so ein bisschen dazu.

00:47:06: Merkst du bei dir?

00:47:06: So in den letzten Jahren hast du irgendwie diese, wenn wir über die Wechseljahre reden, so Themen wo du sagst, das ist ein bissel mühsam geworden oder schlafen durch nicht mehr so gut oder hast du dir Hilfe geholt damit du das ein bisschen besser handeln kannst falls es da Themen gab.

00:47:21: Also zum Glück mit diesem Brainfork, den es ja da gibt.

00:47:25: Das wäre natürlich in meinem Beruf fatal weil ich ja

00:47:28: so viel

00:47:28: lernen muss und so viel im Kopf haben muss wenn ich auf der Bühne bin oder in eine Show gehe.

00:47:34: aber lustigerweise im Privaten habe ich das dann schon... Da kannst

00:47:38: du mich loslassen wahrscheinlich oder fällt das Druck ein bisschen ab?

00:47:41: Ja das fängt mir jetzt nicht an.

00:47:42: Fällt mir aber schon viel nicht mehr mittlerweile Aber auf der bühne hab' ich das gar nicht.

00:47:46: Das ist nochmal ne ganz andere Art der Konzentration hier.

00:47:50: Wie ist das überhaupt, wenn du viel unterwegs bist?

00:47:51: Du warst jetzt glaube ich für ein Kampf der Reality Stars.

00:47:54: Lange Zeit auch in Thailand weg von der Familie.

00:47:57: da bist du natürlich dann den ganzen Tag im Einsatz stelle ich mir vor mit wahnsinnig vielen Leuten zusammen was machst du denn wenn du sagst du brauchst jetzt mal bisschen Ruhe gibt es da irgendwie so Tipps und Tricks?

00:48:07: oder sagst so und das holt mich jetzt wieder ganz zu mir und ich schaff's so in Ruhe bei mir zu sein

00:48:13: Wenn ich so lange weg bin und arbeite und mit vielen Leuten zusammen bin, also ich meine erstens sind das zum Glück sehr liebe nährende Menschen.

00:48:23: Also keine Energievampire sondern fast schon sehr oft dass ich mich wirklich angenehm ein sehr netten lieben Menschen umgebe.

00:48:31: aber ich habe dann einen eigentlich sehr strengen Tagesablauf, das hilft mir da bei mir zu bleiben.

00:48:39: Also da fängt der Tag weil es ist immer sehr viel dann los und eigentlich der Wahnsinn, der über uns herein bricht.

00:48:45: aber der Tag fängt bei mir dann in der Früh definitiv an mit einer halben Stunde mindestens eher dreiviertelstunde.

00:48:53: so dynamisches Yoga also wenn ich zur Hausbühne nicht so diszipliniert aber dort schon dass brauche ich dann ja.

00:49:00: Das heißt, da weißt du das ist jetzt etwas was mich dann auch so... Das

00:49:03: ist meine Zeit.

00:49:04: Die ist jetzt nur für mich und das hat ja auch was eben für den Kopf aber auch für den Körper.

00:49:10: und ja das ist mir dann sehr wichtig.

00:49:13: Machst du es in Wien auch?

00:49:14: Also hast du gesehen einen Kurs oder machst du das einfach deine eigenen

00:49:18: Übungen?

00:49:18: So diszipliniert bin ich zu Hause nicht.

00:49:22: Also die Übungen und das Programm, das kann ich auswendig.

00:49:26: Das könnte sich auch jeden Tag hier machen, mache ich aber nie.

00:49:30: Dann mach' ich es halt dann irgendwie punktuell beziehungsweise mache ich dann hier halt auch andere Sachen.

00:49:34: Hast du das Gefühl, dass dein Programm und ein Pensum, dass du's über die letzten Jahre oder eben auch jetzt quasi fährst?

00:49:40: Auch beim Beruflicht.

00:49:41: ist dich das jetzt schon mittlerweile mehr anstrengend als noch vor zehn Jahren...

00:49:47: Definitiv strengt es mich mehr an.

00:49:50: Ich merke das jetzt zwar nicht, wenn ich dabei bin aber ich merke's dann an der Rundherumgestaltung weil früher habe ich ja das gleiche Pensum gehabt.

00:50:00: also mein Pensum ist jetzt nicht weniger geworden Aber im Gegenteil.

00:50:03: aber da bin ich dann am Abend noch weggegangen und die ganze Nacht unterwegs gewesen Und dass mache ich nicht mehr.

00:50:09: Also das geht sich nicht mehr aus.

00:50:13: Das geht nicht mehr.

00:50:13: mit seiner Energie schon viel besser.

00:50:15: haushalten.

00:50:17: Wie meinst du, ich weiß es immer so Zukunftsmusik aber ich meine du bist zu viele Jahre erfolgreich im Geschäft.

00:50:24: Was ist dein Plan?

00:50:26: Gibt's einen Plan für die nächsten Jahre wie es weitergeht oder was du noch gerne machen möchtest oder Formate die du dir vorstellen könntest zu moderieren oder etwas was vielleicht noch auf deiner Liste steht oder sagst das wäre eigentlich ganz noch cool?

00:50:39: Also beruflich habe ich, diese Frage bekomme ich doch immer wieder mal gestellt und ich tue mir da eigentlich immer ein bisschen schwer drauf zu antworten.

00:50:47: Aber jetzt habe ich endlich eine Antwort gefunden!

00:50:49: Und zwar was ich wirklich gerne noch machen würde ist eine Reisesendung.

00:50:53: Ja,

00:50:54: das ist zwar jetzt nicht so wahnsinnig populär.

00:50:57: Aber man kann ja träumen!

00:50:59: Man will

00:50:59: ja toll zu dir passen und du bist extrem reiselustig.

00:51:02: Total also das ist wirklich... Also genau den Nagel auf dem Kopf treffen.

00:51:07: Reiselustige und dann Land und Leute.

00:51:09: ich gehe auch die Leute zu und so weiter essen und so.

00:51:13: das kann mal gut verbinden.

00:51:15: Das wäre eigentlich auch noch ein Format in der Sendung, die ich gerne machen würde.

00:51:19: Super wo geht deine nächste Reise hin?

00:51:23: Also jetzt bin ich gerade aus Italien gekommen, aus Venedig.

00:51:26: Wir waren auf der Bienale.

00:51:27: den nächsten Reise führt mich nach in den Süden ans Meer.

00:51:34: Stundlange Schwimmaktion.

00:51:38: Liebe Arabella, dir stelle ich natürlich auch meine fünf Abschlussfragen.

00:51:43: Und die erste ist immer das My Finest Book.

00:51:46: Gibt es ein Buch, das du gerne gelesen hast oder dass dich vielleicht schon länger begleitet?

00:51:50: Oder das vielleicht sogar aktuell einfach am Nachkastel liegt?

00:51:54: Ich bin eine große Leseratte und habe Lieblingsbücher, Ja, fünf, sechs, sieben, acht Mal gelesen habe.

00:52:03: Einfach weil Sie so fantastisch sind entweder von der Geschichte oder von der Dramaturgie wie die Geschichte aufgebaut ist oder vom Sprachgewalt.

00:52:11: Könnte ich dir viele nennen?

00:52:13: Nehmen wir mal eines was für sich grün ist die Hoffnung vom TC Ball zum Beispiel und bin ein großer TC Ball Fan aber da gibt es viele viele Bücher.

00:52:22: Momentan lese ich gerade, was ich jetzt eigentlich gerne lese weil es so einfach und schnell geht in irgendwelche englischen, so psychologische Thriller

00:52:30: diese... Ja ja da gibt's ganz gut der Wille!

00:52:33: Also das ist jetzt vielleicht literarisch nicht wahnsinnig anspruchsvoll aber es ist nach einem langen Tag wo man, wo ich dann doch auch müde bin liebe ich es noch zu lesen und das geht halt immer.

00:52:45: Das glaube ich.

00:52:46: also es ist auch da macht die Mischung oder?

00:52:48: Ab und zu darf sie auch ein bisschen

00:52:50: Leichter und spannender.

00:52:52: Joins Carol Oates, auf Französisch habe ich gerade gelesen, Baby, das heißt Babysitter, ich weiß nicht wie das auf Deutsch heißt aber Puh!

00:53:01: Das war ein Buch also...

00:53:03: Werchen den Shownots verlinken, das müssen

00:53:05: wir uns besorgen.

00:53:06: Macht das mal!

00:53:06: Aber Sie muss ja sagen es ist sehr sehr sehr heftig.

00:53:09: ich wusste auch gar nicht was mich... Also ich hatte nichts zu einer Warnung jetzt bekommen und wusst ihr gar nicht worum's geht?

00:53:16: Ich meine die Joyce Carol Oats liebe.

00:53:17: ich heiß aber das Buch ich wusst ihr jetzt nicht... Ja wie auch immer also ein sehr sehr erheftiges Buch aber es ist unglaublich.

00:53:25: Gibt es einen Motto?

00:53:26: Mein feines Motto vielleicht ein Zitat oder einen Leitzatz oder etwas was sich begleitet

00:53:31: Also von Kindesbeinen auf, meine Oma hat immer gesagt und ich finde das eigentlich ein bisschen eine blöden Spruch.

00:53:36: Aber irgendwie weißt du es ist ja so, man hat das dann zu drinnen.

00:53:39: Er hat sich

00:53:39: dort festgehalten.

00:53:39: Ja er hat sich fest gehalten.

00:53:41: Und sage nie, dass kann nicht.

00:53:44: Vieles kannst Du willst die Pflicht vieles kannst du willst die Liebe darum dich im schwersten übe.

00:53:54: Dass im Schwersten über ist, oder?

00:53:55: Ja.

00:53:56: Das

00:53:58: entspricht das nicht zu meiner Lebenseinstellung weil ich bin ja doch eher ... Man muss das Leben genießen und die leichte Seite des Lebens und immer alles positiv sehen.

00:54:08: aber auf der anderen Seite stimmt es natürlich auch Teil meines Berufs die Dinge leicht aussehen zu lassen sind sie ja oft nicht.

00:54:16: Es ist oft sehr viel Arbeit und sehr schwer dahinter.

00:54:19: man muss sich ... Also ich bin da schon sehr diszipliniert so bin ich halt auch erzogen worden.

00:54:23: Ja, man muss sich auch überwinden und es gibt eben auch Zeiten die halt nicht so rosig sind aber da auch dann eben.

00:54:30: Ich kann sagen ja ohne Biss und ohne Disziplin und sich da im schwersten Üben auch mal auch wenn's vielleicht eben gerade so leicht und locker rüber kommen muss das hast du ja gezeigt überall die alte Jahre sonst wärst du auch nicht dort wo du jetzt bist my finest yes wozu sagst du ganz klar ja?

00:54:48: Den Tag mit deinem Lächeln zu beginnen das macht schon so viel aus und mit diesen Lächeln auch hinauszugehen.

00:54:56: Und dein feines Know, wozu sagst du ganz klar Nein?

00:55:02: Zu Gewalt!

00:55:04: Ja... das braucht es nicht.

00:55:07: Weder psychisch noch physisch.

00:55:09: Mein feines Message Deine Message an Frauen die uns jetzt zuhören, Frauen die vielleicht so wie wir beide gerade in der Lebensmitte sind was möchtest Du denen vermitteln oder mitgeben?

00:55:20: Ganz generell möchte ich Frauen sagen dass sie einfach toll sind.

00:55:26: Wenn ich das glaube, bekommt man vielleicht gar nicht so oft gesagt, wie sagt einem da schon und selber sagt man sich es ja auch nicht.

00:55:31: also deswegen an dieser Stelle ich finde Frauen ganz generell was die leisten großartig und seid durch dessen bewusst.

00:55:39: und Ja Auch wenn's nicht immer ganz einfach ist ihr macht das wirklich gut.

00:55:46: Schöner Schlusssatz.

00:55:48: Liebe Arabella, danke für das schöne Gespräch und dass wir dich so jetzt noch mal ein bisschen besser kennenlernen konnten und auch mir beide hier uns so nett unterhalten konnten.

00:55:56: Danke dir!

00:55:57: Vielen vielen Dank liebe Isi und ihr wünsche ich alles Gute und ich freue mich schon wenn wir uns das nächste Mal auch ganz privat wiedersehen.

00:56:03: Ja darauf freue ich mich auch.

00:56:05: ja ich werde mich wappnen und wäre mit dir lange schwimmen gehen.

00:56:08: sehr gerne freue mich drauf.

00:56:10: Wenn du meinst, dass dieses Gespräch für jemanden in deinem Umfeld interessant und inspirierend sein könnte dann schicke sie doch gerne weiter.

00:56:18: Vergiss auch nicht den Podcast zu abonnieren und keine neue Folge zu verpassen und auch über deinen Kommentar oder dein Feedback zum Podcast freue ich mich sehr!

00:56:25: In der nächsten Folge von My Feinest widmen wir uns dem Thema Partnerschaft.

00:56:29: das wird bestimmt auch spannend und ich freue mich wenn du wieder mit dabei bist.

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