#8 Christina Kaiser, Christine Klimaschka "Kooperation statt Konkurrenz – gemeinsam sind wir stärker."

Shownotes

Ich spreche mit Christina Kaiser und Christine Klimaschka, den Herausgeberinnen des Online-Magazins MyGiulia und Gründerinnen des Think Tanks VOICES, über Female Empowerment, die Kraft weiblicher Netzwerke und Kooperationen – und darüber, warum gerade die Lebensmitte ein guter Zeitpunkt sein kann, beruflich und persönlich noch einmal neue Wege einzuschlagen.

Wir sprechen darüber, welche Rolle Optimismus und Selbstwirksamkeit spielen, wenn wir Veränderungen anstoßen wollen, wie Frauen noch stärker voneinander profitieren können, wenn sie sich gegenseitig unterstützen, und wie wir Konkurrenzdenken hinter uns lassen können. Christina und Christine geben dabei auch ganz konkrete Impulse, wie Frauen Netzwerke aufbauen, Kontakte pflegen und aus Begegnungen echte Kooperationen entstehen lassen können.

ihr großartiges Event RISE zum Weltfrauentag in der Wiener Staatsoper war ein Abend, der gezeigt hat, welche emotionale Kraft entsteht, wenn Frauen zusammenkommen, ihre Geschichten und Ideen teilen und einander sichtbar machen. Mit ihrem Think Tank VOICES möchten die beiden Frauen ermutigen, sich einzubringen, eigene Projekte und Perspektiven sichtbar zu machen und gemeinsam gesellschaftlichen Wandel mitzugestalten. Ihre Vision: eine inklusive, gewaltfreie und gleichberechtigte Zukunft für Frauen, die in der Kooperation stärker ist als Konkurrenz.

Eine Folge über Mut zum Neuanfang, Selbstwirksamkeit, Female Empowerment und die besondere Kraft, die entstehen kann, wenn Frauen sich miteinander verbinden – statt sich miteinander zu vergleichen.

MY GIULIA Magazin

VOICES

RISE

Verein MADITA

Buchtipps: Byung-Chul Han "Vita contemplativa"

Tsching Aitmatov "Djamila"

Transkript anzeigen

00:00:01: Wir können vielleicht nicht die Welt verändern, aber wir können zunächst einmal in unserem engsten Umkreis sehr wohl Dinge ändern.

00:00:09: Verändern neu benennen und da ist sehr viel Kraft drin.

00:00:14: Wir haben alle soviel zu geben noch on Pop!

00:00:17: Aber wenn wir das machen indem wir uns verbinden dann stärkt uns das einfach weil wir dieses Gefühl haben dass sie nicht alleine.

00:00:23: Willkommen bei mal Feinest dem Podcast für Frauen die ihre feinste Zeit jetzt leben wollen.

00:00:28: mit mir Isabelle Flandorfer Ich freue mich, dass du da bist und dir Zeit nimmst für eine neue Folge von My Finest.

00:00:44: In meinem Podcast geht es um die Lebensmitte von Frauen – um diese Phase in der vieles gleichzeitig passiert Veränderung, Neuorientierung und Wachstum.

00:00:52: Viele Frauen spüren genau jetzt den Wunsch etwas zu verändern mutiger zu werden oder neue Wege einzuschlagen beruflich oder persönlich Und gleichzeitig merken wir wie wichtig dabei echte Verbindung der Austausch mit anderen Frauen und gegenseitige Unterstützung sind.

00:01:07: Genau darüber möchte ich heute mit zwei Frauen sprechen, die diese Verbindung und den Support unter Frauen stark leben um zum Kern ihrer Arbeit gemacht haben.

00:01:15: Christina Kaiser und Christine Klimaschke sind die Herausgeberinnen des Online-Magazins Malt Julia das für qualitätsvollen Journalismus von Frauen für Frauen steht und die Gründerinnen von Voices ein Think Tank für female empowerment mit dem Credo wenn Frauen ihre Stimmen verbinden entsteht mehr als Veränderung.

00:01:33: Wir wollen uns darüber unterhalten, was alles entstehen kann wenn wir uns verbinden über Frauen-Communities und Bestärkungen unter Frauen sprechen wie wir Konkurrenzgedanken ablegen können.

00:01:43: Und echte Kooperation unter Frauen gelingen kann.

00:01:47: Liebe Christina!

00:01:48: Ich freue mich sehr dass ihr da seid.

00:01:50: Dankeschön!

00:01:52: Begonnen hat alles mit dem Online Magazin MyJulia ein Magazin für Optimistinnen wie ihr es nennt positiven digitalen Raum schaffen wollt, der dem Zeitgeist der modernen Frau entspricht.

00:02:05: Kristina, du hast im Jahr zwanzig mal Julia gegründet – was war denn da Auslöser?

00:02:10: Was war dein Gedanke und warum hast du dieses Magazin gegrüntet?

00:02:15: Ich glaube, es waren zwei Gründe.

00:02:17: Einerseits wollte ich eine Plattform schaffen wo Frauen die Möglichkeit haben so dargestellt zu werden und auch das sagen zu können was sie möchten und nicht was ihnen erwartet wird weil ich sehr stark beobachtet hatte dass in den Medien das Bild von Frauen oft verzerrt oder einfach so dar gestellt wird wie man sich sehen möchte aber nicht wie viele Frauen sich selber sehen und darstellen möchten.

00:02:45: Ich hab damals schon gespürt, dass ich in der Gesellschaft einiges tut im Bereich female empowerment.

00:02:50: Ich habe damals noch bis zum Jahr- und Jahrzehnte in Ausland gelebt und habe dort schon gemerkt, dass sich etwas bewegt und wollte das eigentlich in einen deutschsprachigen Raum bringen.

00:03:01: Und zweitens war ich inspiriert von meiner Großmutter die eine sehr tolle Frau war mit einem sehr breiten Horizont immer unterschiedliche Frauen zusammengebracht hat, sich immer für andere interessiert hat und ich wollte einfach diese positive Energie in diese Plattform bringen.

00:03:24: Und einfach dieses menschliche auch dort zeigen also einfach nicht nur Inhalte zu präsentieren sondern wirklich eine Community aufzubauen die diesen Gedanken das Gemeinsamen des Optimismus lebt.

00:03:37: Deine Großmutter ist wie ich nachgelesen habe die Julia.

00:03:41: So ist es.

00:03:42: Das ganze Projekt ist ja auch nach deiner Großmutter, die dich da so inspiriert hat sogar benannt.

00:03:47: So ist das.

00:03:48: Stimmt

00:03:49: klar!

00:03:49: Mein Julia hat das Magazin für Optimistinnen.

00:03:52: Was ist für dich oder für euch?

00:03:54: Und ich möchte eigentlich bevor ich diese Frage mit dem Optimismus vertiefe, die Kastine auch mit ins Boot holen.

00:03:59: du kommst ein bisschen später zu mein Julia dazu wie habt ihr euch beide kennengelernt und wie is eure Freundschaft, eure Zusammenarbeit beruflich wie privat eigentlich entstanden.

00:04:11: Wie kamst du zu Christine?

00:04:13: Wir beide haben uns über unsere Kinder gefunden.

00:04:15: Unsere Töchter gehen in die gleiche Schule und auch in die gleichen Klasse Und dann kam Corona und alles war auf einmal anders.

00:04:22: und ich habe Christina eigentlich sofort, ich habe mich schock verliebt wenn du so möchtest.

00:04:28: Weil sie das hat was sich an Frauen so schätze einerseits diesen unglaublich positiven Zugang auch in schwierigen Situationen und dann diesen wunderbaren Hang zur Kreativität.

00:04:39: ja also und wir sind dann zusammengesessen und haben versucht einen Weg zu finden wie man aus dieser sehr negativen Situation irgendwie rauskommt und wie man andere auch sozusagen unterstützen kann und haben dann begonnen einfach zu publizieren

00:04:54: Und das eben mit diesem optimistischen Zugang, den ich toll finde.

00:04:57: Das heißt die Magazin für Optimistinnen und was ist denn für euch der Optimismus?

00:05:02: Der Optimismus ist eine gute Frage.

00:05:05: Man hat ja manchmal das Gefühl oder man kriegt dann vielleicht irgendwie diesen Vorwurf, dass es Dinge schön zu reden wollen.

00:05:12: Das ist aber überhaupt nicht unser Gedanke.

00:05:14: Optimismus ans gute Menschen zu glauben, an die Zukunft zu glauben und da auch damit etwas Positives verändern zu können.

00:05:26: Also wirklich nach Vorwerbs auch vorne zu denken und auch darüber nachzudenken was man einbringen kann in die Gesellschaft, was man auch in private Beziehungen einbringen kannst.

00:05:37: also auch wenn man denkt jetzt der Optimismus im Privatleben in der eigenen Familie nicht immer nur an das zu denken was nicht funktioniert sondern daran zu arbeiten, es besser zu machen oder zu verändern.

00:05:50: Und ich glaube das ist etwas auch in unserer Arbeitsweise wie wir neue Projekte rangehen und auch an Beziehungen mit neuen Menschen im Zusammenarbeit immer daran zu denken was können wir gemeinsam gestalten und nicht das Trennende zu sehen?

00:06:04: Also ich finde auch Optimismus hat für mich ganz viel mit Selbstwirksamkeit zu tun so dass ich bestimme was ich in meinem Leben tun möchte.

00:06:13: Die Doris Schmidauer hat also einen schönen Satz gesagt, dass jede Frau hat ihren Wirkungskreis und das trifft total zu.

00:06:18: Wir können vielleicht nicht die Welt verändern aber wir können zunächst einmal in unserem engsten Umkreis sehr wohl Dinge ändern, verändern neu benennen und da ist sehr viel Kraft drin.

00:06:32: Und das Schöne ist eben dieses Gemeinsame.

00:06:34: Das finde ich auch an eurer Arbeit so toll, weil es ist ja auch etwas was sich gerade jetzt in der Lebensmitte darstellt, dass man sagt, man freut sich einfach über Verbindung unter Frauen, man tauscht sich aus und kann gemeinsam etwas bewirken.

00:06:44: Man sitzt irgendwie auch so gefühlt im gleichen Boot – im Idealfall!

00:06:49: Ihr sitzt besonders... Indik im gleichen Boot.

00:06:51: Ich finde das ganz, ganz toll!

00:06:53: Ich habe von der Kristine gelesen dass sie über Christina sagt wir haben uns noch nie gestritten.

00:06:57: Sie ist die Schwester die ich nie hatte und ein Glücksfall gerade in der Lebensmitte jetzt so einen Menschen zu finden mit dem er eine gemeinsame Reise antritt.

00:07:07: Wie gelingt euch das?

00:07:09: Ist es einfach ein Glucksfall oder habt ihr auch das Gefühl ihr arbeitet dran und könnt euch da gut aufeinander einlassen?

00:07:17: wie stellt sich eure Zusammenarbeit dar.

00:07:20: Ich glaube schon an Glücksfälle.

00:07:23: Da muss man auch so ehrlich sein, dass das Glück hat einen Menschen zu finden mit dem man sich auf vielen Ebenen unglaublich toll verbinden kann.

00:07:33: Wir haben sehr viele Werte die wir teilen.

00:07:38: Ein großes Thema dabei ist sicher die Großzügigkeit und es geben Das ist in einer Partnerschaft, glaube ich ganz wichtig dieses Einzahlen und nicht immer zu erwarten was kriege ich zurück.

00:07:52: Aber gleichzeitig auch immer offen zu sein es auszusprechen wenn etwas nicht okay ist.

00:07:58: Und das haben wir eigentlich von Anfang an gemacht und natürlich kennen uns jetzt seit sieben Jahren geht man einen Prozess durch.

00:08:09: So wie in jeder Beziehung ist das in unserer beruflichen, aber natürlich auch in unsere privaten und freundschaftlichen Beziehungen so, dass wir uns da total entwickelt haben und auch gelernt haben, wie wir Dinge ansprechen, uns gegenseitig zuzuhören und uns den Raum zu geben zwischenmenschlich einfach etwas zuzulassen und nicht immer nur das sachliche Berufliche zu

00:08:35: sehen.".

00:08:36: Ja, also für mich ist das wirklich ein Glücksfall in meiner Lebensphase.

00:08:40: Ich bin jetzt achtundfünfzig in dieser Phase meines Lebens noch einmal jemand neun getroffen zu haben mit dem ich mich so verbinden kann.

00:08:48: Christina und mich verbindet vor allem großes Vertrauen wo man sowohl seine Stärken aber auch seine Schwächen einfach zeigen kann und wenn du weißt dass du jetzt sagen wir mal vielleicht im letzten Drittel deines Lebens bist, dann weiß man eigentlich schon sehr genau wer man ist.

00:09:08: Wenn man sein möchte, wenn man nicht ist und dementsprechend kann man einfach handeln.

00:09:13: Und mir gibt diese Beziehung mit der Christina sowohl die berufliche weil sie so kreativ ist als auch die private eine unglaubliche Freiheit.

00:09:22: ja also ich kann mich da wahnsinnig ausleben und das macht mich einfach glücklich.

00:09:28: schön finde ich ganz, ganz toll wenn das so gegenseitig sich befruchtet und ihr habt auch unglaubliche Ideen.

00:09:33: Und es ist ja nicht bei dem Mal Julia Online Magazin geblieben sondern er hat jetzt mit Voices ein weiteres neues Projekt am Start.

00:09:42: Voices ist ein Think Tank für Female Empowerment – ich lese das ab!

00:09:46: Das habe ich von eurer Homepage einen kuratierten Raum für Frauen die nicht nur Sichtbarkeit wollen, sondern echten Impact.

00:09:53: Was kann man sich darunter vorstellen?

00:09:54: Und was wollt ihr damit bewegen und

00:09:56: bewirken?".

00:09:58: Wir wollten immer mehr als die Aufmerksamkeitsökonomie in digitalen Räumen zu bedienen.

00:10:05: Wir wollten uns immer mit Frauen verbinden und wir haben das Heuer das erste Mal auf einer ganz großen Ebene geschafft, weil wir mit Rise in der Wiener Staatsoper am Weltfrauentag eine Veranstaltung mit zwei Tausend Einhundertvierzig Frauen und noch ein paar gemacht haben.

00:10:21: Das war eine unglaubliche Energie.

00:10:23: was wir wollen ist Dinge schaffen die Frauen Energie zurückgeben, weil wir Frauen als Frauen so viel Energie geben.

00:10:31: Die aber auch durch das erwähnt einen Impact haben.

00:10:34: Das was wir machen soll auch sozial etwas... helfen, etwas geben.

00:10:39: Wir haben das gemeinsam mit der Karitas gemacht und wir haben für Frauenprojekte einfach über eine Benefizaktion siebzigtausend Euro

00:10:45: gesammelt.".

00:10:46: Ein

00:10:46: unglaubliches Projekt!

00:10:47: Ich muss das kurz unserer Zuhörerinnen erzählen.

00:10:52: ich war auch dabei.

00:10:52: es waren in der Staatsoper.

00:10:54: Es sind einfach KünstlerInnen auf der Bühne die dann anleiten zum Mitzingen Die ganze Staatsoper.

00:11:00: Unglaublich viele Frauen haben da mitgesungen Und es entsteht einfach eine Stimmung die so ans Herz geht und so eine Emotionalität, so eine Verbindung unter Frauen schafft was wirklich einzigartig ist.

00:11:12: Ich habe gerade darüber nachgedacht weil du sagst und Beuses female empowerment think tank verbindungen von Frauen.

00:11:21: ich glaube dass wir zu Beginn als wir mit mein Julia begonnen haben eigentlich einen diesen digitalen Raum gesehen haben und wir aber relativ schnell für uns selber persönlich gemerkt haben das zu wenig ist.

00:11:36: Der Mensch ist ein soziales Wesen und es hat uns wirklich etwas

00:11:40: gefehlt.".

00:11:42: Und dann kam irgendwann einmal der Punkt, wo wir gesagt haben okay eigentlich ist das ganz einfach!

00:11:46: Wir müssen rausgehen und mit Frauen verbinden, mit ihnen ins Gespräch gehen und so auch unsere Community die wir im digitalen Raum geschafft haben ins Analoge überzusetzen.

00:11:58: Ich glaube das war auch ein Prozess dass wir langsam aus dieser Corona-Zeit wieder das Gefühl haben wir wollen im wirklichen Leben zusammenkommen.

00:12:08: Wir wollen rausgehen, wir wollen das Leben spüren.

00:12:10: und das Interessante ist es kam wirklich von uns eigentlich sehr stark aus unserem privaten heraus aus unserer Persönlichkeit und hat sich dann aber in unseren Business widergespielt Und daraus sind dann kleinere Events entstanden wie das so ist.

00:12:27: für dann eines zum anderen.

00:12:28: Und es ist wirklich so schön zu sehen, auch wenn wir jetzt zurückblicken auf unseren Weg wo wir jetzt stehen und was wir da bewegen können relativ logisch, was jetzt irgendwie da ist oder?

00:12:45: Irgendwie

00:12:45: ist es logisch.

00:12:46: Andererseits muss man auch einmal sagen alle sprechen immer so über ihre Erfolge und über ihre Strategien und so.

00:12:52: also das war nicht auf dem Reisbrett geplant sondern das hat sich wirklich ergeben weil wir mit den Menschen gearbeitet haben zugehört haben gespürt haben.

00:13:02: dann Wenn man jetzt aber so zurückblickt, auch über diese sieben Jahre sieht man auf einmal wie eines mit dem anderen zusammenhängt.

00:13:10: Das ist dieser wundervolle Satz von Alexander von Humboldt – alles ist mit allem verbunden!

00:13:14: Das stimmt einfach so, das ist eine große Wahrheit.

00:13:18: Und

00:13:18: jeder Schritt den du machst macht Sinn und es ist eine Entwicklung und der Weg dann dorthin und auf dem Weg nimmst du wieder andere mit und entwickeln sich neue Ideen.

00:13:26: Und das ist eben dieser Unterschied zum Reisbrett, was oft nicht funktioniert weil da fehlt die Seele und da fehlt das Authentische was ihr wirklich leben und transportieren wollt.

00:13:36: Das heißt, RISE war eigentlich quasi so das erste Projekt dass ich mit unter dem neuen Namen Voices auch oder einem neuen Projekt, mit dem jetzt sicherlich ganz viel Neues dann noch weiter entstehen wird unterstützt habt.

00:13:50: Vielleicht noch ein bisschen was zu Rise?

00:13:51: Weil ich es wirklich so eine tolle Geschichte finde.

00:13:54: dahinter steckt die Uhr-Idee vom Verein Madita.

00:13:57: da habt ihr glaube ich dann die Gründerinnen kennengelernt und hat gefunden das ist so ein tolles Projekt.

00:14:04: Das wollte du unterstützen.

00:14:05: vielleicht wollt ihr dazu noch etwas sagen.

00:14:07: Ja, ich wurde über eine Freundin aufmerksam gemacht.

00:14:10: Über Sing-Events zum Weltfrauentag und dass es so eine tolle Energie ist diese Frauen an diesem besonderen Tag zusammenzubringen fand das gleich super spannend hab's Christine erzählt und so wie wir das im Machen haben wir dann im nächsten Schritt einer der Gründerinnen des Vereins Kontaktiert und sagt, wir wollen da dabei sein.

00:14:31: Wir wollen euch

00:14:32: unterstützen.".

00:14:32: Und waren dann auch bei einem dieser Events bei ihnen dabei und haben sofort gespürt was das Singen mit den anwesenden Frauen macht und ein unglaubliches Potenzial darin gesehen.

00:14:45: Da kommen dann eben wir in Spiel, in der Art und Weise wie wir unsere Fähigkeiten einbringen können was Konzepte, Ideen, Kommunikation, Storytelling betrifft.

00:14:57: Das sind wir super stark.

00:14:58: das ist halt einfach auch wirklich so unser USP von Christina und mir Und haben ihnen angeboten mit sie zu unterstützen und ich kann mich noch erinnern dass Gina und Yvonne dass am Anfang gar nicht glauben konnten, dass da zwei einfach von sich aus auf sie zukommen und sagen wir machen das.

00:15:14: Wir krempeln die Ärmeln auf und helfen damit und tun das weil Sie gesagt haben es gibt so viele Menschen die reden aber dann nicht tun ja und dann haben wir getan und

00:15:23: dann habe wir getan.

00:15:24: genau und das war auch ein durch und durch sozusagen ehrenamtliches Projekt.

00:15:28: also wir haben alle zusammen gearbeitet wir haben das alle unterstützt um und es war dann halt so wichtig.

00:15:34: Ich finde, das passiert so oft.

00:15:36: Es gibt so viele Frauen, die so fantastische Projekte haben und eher Herzblut da hineinlegen.

00:15:41: aber sie finden dann unter Ausschluss der Öffentlichkeitsstadt.

00:15:44: Und was uns gelungen ist mit RISE in der Wiener Staatsoper und mit all dem, was rundherum passiert ist Wir haben einen Kommunikationsraum geschaffen In der öffentlichkeit, in der großen Öffentlichkeit wo du das Thema Frau Das Thema Kultur, das Thema Miteinander noch einmal ganz anders besprechen konntest und das ist mir so wichtig wenn es auch nochmal um Impact geht.

00:16:04: Schaft, wo Frauen und da kommen wir wieder zurück ihre Geschichten erzählen können.

00:16:09: Und das hat mich so glücklich gemacht weil ich bin halt ein alter Geschichtenerzähler ja?

00:16:14: Das ist uns glaube ich wunderschön gelungen.

00:16:19: Weil du sagst du bist ein alter Geschichte eine alte Gesichtenerzählerin Du hast lange in Berlin gelebt.

00:16:26: Was ist so deine Wiedersonst-Christine?

00:16:30: Woher kommt ihr beide eigentlich, um da ein bissel auch noch den Weg hier her zu skizzieren?

00:16:37: Ui, also ich weiß nicht.

00:16:38: Das könnte diesen Podcast sprengen!

00:16:41: Es ist ja eine lange Geschichte.

00:16:43: Ich bin Beute Österreicherin und ich bin eigentlich Deutsche.

00:16:45: Ich war in Düsseldorf geboren und aufgewachsen.

00:16:48: Dann bin ich dann in den letzten Jahren im Jahr die ganze Zeit in dem Jahr.

00:16:50: Und das ist nicht zwanzig Jahre her wie wir immer glauben, sondern es ist schon sehr viel länger

00:16:55: her.

00:16:55: Da verrechnen wir uns gerne

00:16:56: auch.

00:16:57: Bin ich hier in Österreich.

00:16:58: Ich habe als Journalistin begonnen, als es noch kein Internet gab und keine Mobiltelefone gab.

00:17:05: Ich hab das wirklich von der PIK auf gelernt.

00:17:08: dann letztlich die Öffentlichkeitsarbeit der ORF-Radius geleitet.

00:17:16: Und dann sind wir eben mit der Familie damals, mit zwei Kindern, in den Jahr im Jahr Jahrzehnte, gemeinsam nach Berlin gegangen.

00:17:21: Dort kamen dann zu meinem allergrößten Glück auch noch meine Tochter auf die Welt und lustigerweise wir hätten damit nicht gerechnet hat uns unser Weg von Berlin wieder zurück nach Wien geführt.

00:17:33: Dann war ich hier mit drei Kindern mit irgendwie Anfang fünftig und habe mir gedacht okay was jetzt?

00:17:41: Wie wird dein Leben jetzt?

00:17:42: Wer bist du eigentlich, wer möchtest du

00:17:43: sein?".

00:17:44: Ja und dann haben Christina und ich uns getroffen.

00:17:47: Und dann hatte ich die Möglichkeit in Wirklichkeit auch wenn das hier so ein bisschen abgetroschen klingt aber es war so nochmal von vorne anzufangen mich noch einmal neu zu erfinden.

00:17:57: Ich bin so extrem dankbar dafür weil ich jetzt das Gefühl habe letztlich komme ich zu mir zurück und bin das was ich eigentlich immer schon gewesen bin.

00:18:05: Toll!

00:18:06: Also ich mein... Schöner kann man das, glaube ich, gar nicht sagen und empfinden.

00:18:09: Du hast einen

00:18:09: sehr schönen Bogen gespannt!

00:18:11: Ja... Das geschafft nicht den Podcast zu bringen.

00:18:15: Und es gezielt auf den Punkt zu bringen?

00:18:18: Genau.

00:18:19: Christina, was ist dein Weg hierher?

00:18:21: Ich hatte jetzt gerade Zeit ein bisschen darüber nachzudenken und ich finde das immer so schwierig weil mein Leben irgendwie so ein Portfolios ganz vielen unterschiedlichen Dingen ist anderen Menschen zu erklären, wie der rote Faden sich da durchzieht.

00:18:36: Das ist manchmal ein bisschen schwierig.

00:18:38: Ich komme ursprünglich aus der Betriebswirtschaft und habe sehr klassisch im Marketingjob begonnen bei einem großen Unternehmen.

00:18:45: Und bin dann über verschiedenste Stationen in Kommunikationsabteilungen, Marketingabteilung gelandet in der Medienbranche und war dann sieben Jahre lang sehr glücklich Leiterin einer Presse Stelle der feinigten Bühnen Wien also die Musical Theater, Reimond Theater und Ronnacher betreut dort mit meinem Team.

00:19:06: Und bin dann mit meiner Familie nach Amerika und dort war dann so ein Pivot eigentlich, also einen Wechsel in meine Karriere weil ich für mich gemerkt habe dass ich eigentlich Unternehmerin sein will.

00:19:19: Ich hab mich dort dann ausbilden lassen im Bereich Design Thinking.

00:19:23: das ist die Innovationsdesign immer schon sehr stark für Design und Kunst und Kultur interessiert.

00:19:32: Wir sind dann nach London umgezogen, haben das dort eigentlich weiterentwickelt und mein erstes eigenes Unternehmen gegründet, dass ich erfolgreich gefällt habe, wie sagt man das auf

00:19:42: Deutsch?

00:19:45: Aber es war eine super Lernkurve.

00:19:46: Es war ein super Start um auch in dieses Unternehmertum reinzukommen und kreative Ideen auch in einem Unternehmen umzusetzen.

00:19:53: Und dann kam ich nach Wien und hab mir überlegt, wie mache ich jetzt weiter?

00:19:58: und wollte... Mir war ganz klar dass ich nicht in einen Unternehmen zurück möchte und habe mit meiner Schule gestartet.

00:20:05: Das heißt Ihr habt beide im Ausland gelebt, ihr seid dann zurück nach Wien.

00:20:09: Wie war das für euch?

00:20:10: Ich meine es hat sicherlich gewöhnt gewesen zu Netzwerken, euch eure Kreise und Verbindungen im Auslands aufzubauen.

00:20:17: Ist es in Wien ein bisschen schwieriger?

00:20:19: Manchmal munkelt man ja so, dass es alles etwas schwieriger ist.

00:20:23: Bei euch habe ich den Eindruck, ist es nicht!

00:20:25: Es hat sehr gut vernetzt.

00:20:26: Wie wäre denn der Zugang wieder in Wnen angekommen zu sein und hier sich vielleicht auch wieder was Neues aufzubauern?

00:20:33: Also meine Erfahrung ist die, dass egal wo man hingeht und neu anfängt oder auch zurück kommt.

00:20:40: Und man glaubt es ist eh schon was da das Menschen kennenlernen und das Netzwerken ganz stark davon abhängt sich selber zu kennen und zu wissen mit wem man sich umgeben will und wer man selber isst.

00:20:58: eigentlich mit der Zeit von selbst.

00:21:00: Also man kann auch nicht erwarten, dass man irgendwo hinkommt und innerhalb von kürzester Zeit irgendwie die Best Connections hat, mit denen man sich auch wirklich gut fühlt.

00:21:11: Ich finde es braucht immer mindestens ein bis zwei Jahre um mal das Gefühl zu haben, dass mein Sozial angekommen ist Und dann diese Personen zu finden wirklich einerseits gute Gefühle gibt, die einen inspirieren mit denen man gern Zeit verbringt aber eben auch beruflich etwas weiterbringen möchte.

00:21:36: Die findet man überall und in Wien und ich muss ehrlich sagen... Ich über meine Arbeit hier in Wien großartige Kontakte gefunden habe.

00:21:44: Also ich glaube eben über das Thema Female Empowerment und dieser Typ von Frau und Mensch, die diese Mission auch unterstützen und auch in diesem Optimismus leben kann man sich schon eine wirklich tolle Community aufbauen.

00:21:59: Wie war es für dich Christine?

00:22:02: Also...ich überlege jetzt aber Also ich sag das jetzt gerade heraus.

00:22:08: Man muss mal aufhören mit diesen Mythen in Tüten, der Grass is greener on the other side weil das ist es einfach nicht ja?

00:22:15: Ich hatte sehr spannende zehn Jahre in Berlin.

00:22:18: war dort alles besser interessanter schöner?

00:22:20: nein was nicht?

00:22:22: nämlich für mich persönlich nicht weil wenn du als Frau Ende vierzig nochmal in eine andere Stadt gehst deine Karriere, die du hier in Wien in Österreich hattest hinter dir lässt.

00:22:33: Dann ist es überhaupt nicht einfach nochmal irgendwo von vorne anzufangen und es gab Phasen wo ich mich dort sehr sehr einsam gefühlt habe weil das halt mir nicht gereicht hat mit anderen Müttern am Spielplatz zu sitzen um über die Hausaufgaben zu sprechen.

00:22:49: Das bin ich einfach nicht.

00:22:50: Ist man beim

00:22:50: dritten Kind dann vor allem irgendwann mal

00:22:53: richtig durch?

00:22:54: Ja da ist man dann durch!

00:22:55: Man hat diese Themen oft genug besprochen Und daher war das eine interessante Zeit.

00:23:01: Ich habe dort wahnsinnig viele Künstler kennengelernt auch über den Job meines Mannes, weil wir hatten da zu Hause ein sehr offenes Haus.

00:23:10: Wir haben sehr viele Leute bei uns gehabt mit denen es superspannend war, interessante Gespräche zu führen die ich jetzt auch in mein Leben mitgenommen habe und insofern bin ich sehr dankbar dafür.

00:23:21: aber ich war eigentlich extrem glücklich als ich wieder nach Wien zurückgekommen bin, weil hier einfach mein berufliches Leben stattgefunden hat und lustigerweise die meisten Menschen auch alle noch da waren.

00:23:32: Also man konnte irgendwie wieder gut anknüpfen.

00:23:36: Man kam zwar zurück aber man hat viel mitgenommen und ich muss auch sagen... Die Frauen aus meinem alten Leben, die noch hier waren, waren unglaublich welcoming!

00:23:47: Also es war sehr schön zurückzukommen und es war ein freundlicher, warmherziger Empfang.

00:23:52: Und insofern hat mich und vielleicht auch unser Projekt das dann durchaus weitergebracht.

00:23:57: Bin das echt spannend?

00:23:58: Entschuldigung Isabelle, dass ich dich da jetzt kurz... Ich würde nur gern was anfühlen weil bei mir ist das eigentlich genau umgekehrt.

00:24:06: Mag eben auch damit zu tun haben, dass i in einer anderen Lebensphase ins Ausland gegangen bin und wieder zurück gekommen bin.

00:24:12: Für mich war's am schwierigst nach Wien zurückzukommen im Ausland über das, was wir dort gemacht haben.

00:24:21: Wir waren da in einem Uni-Unfeld beruflich auch mit Menschen zusammen die eben im Auslands sehr inspirierend waren und ich durch eine tolle Community relativ rasch aufbauen konnte.

00:24:32: Das hat mir wahnsinnig viel gegeben!

00:24:35: Und ich habe dort dann eigentlich erst für mich selber erfahren, mit welchen Menschen ich meine Zeit verbringen will.

00:24:44: Also ich bin da in so einem Prozess durchgegangen, mich selber viel besser kennen zu lernen.

00:24:49: Das muss jetzt nicht unbedingt was mit dem Ausland zu tun haben das war halt einfach auch vielleicht eine Lebensphase wo man anfängt irgendwie mehr über sich nachzudenken und es war auch.

00:25:00: meine Kinder waren damals klein meine zwei Töchter und das ist finde ich so eine Lebens Phase wo man schon eher leichter neue Leute kennenlernt.

00:25:09: Als ich nach wie zurückgekommen bin, waren sie dann schon so im Volksschulalter und da war es dann einerseits über die Schule schwieriger Leute kennenzulernen.

00:25:18: Aber meine Erwartungen irgendwie war so... mein Bild war irgendwie verschoben von dem wer ich früher war, wer ich jetzt bin, die zurück gekommen ist.

00:25:28: und das Lustige ist – und das wollte ich ihm noch kurz sagen – ist….

00:25:31: Ich kann mich noch genauer erinnern am ersten Tag in der Schule unserer Töchter als wir angefangen haben Christian und ich sind eben beide gerade aus dem Ausland zurückgekommen, saß Christine neben mir.

00:25:43: Ich hatte irgendwie gespürt über den ersten Wortwechsel dass da eine Verbindung da ist und dass sie vielleicht Verständnis aufbringen kann für meine Situation gerade weil ich irgendwie gesperrt habe das in dem Moment gerade in meinem Umfeld nicht so viel verständnis wird, dass ich mich grad ein bisschen wie einen Alien fühle.

00:26:04: Und das war so ein erster Anknüpfungspunkt und es ist so lustig, dass meine Intuition damals total richtig lag.

00:26:11: Also sie hat langsam über diese Freundschaft hinweg mir genau das gegeben was ich ihn eigentlich gebraucht habe.

00:26:20: Eigentlich dann doch eine Fügung des Schicksals oder?

00:26:22: Absolut!

00:26:23: Ein Geschenk und ein Glückswahl.

00:26:26: Aber so wie du gesagt hast, man muss mal zu sich finden und wissen wer ist man selber.

00:26:30: Und ich glaube dann kannst du auch das aussenden und anderen vermitteln und dann ziehst du die richtigen Personen an und die richtige Frauen.

00:26:38: Ich glaube es ist ja auch so eine Sache.

00:26:41: Ihr schafft euch einen Kreis an Frauen und euren Netzwerken, dass einfach total gut zu euch passt weil ihr, so wie ich euch wahrnehme, sehr klar seid in dem wofür ihr steht was ihr wollt, was ihr bewirken wollt einnehmend und sehr sympathisch, optimistisch eben Menschen mitnimmt auf eurer Reise.

00:27:03: Ich glaube das gelingt euch sehr gut!

00:27:06: Was werden da eigentlich so?

00:27:07: vielleicht ein Tipp?

00:27:07: Weil viele Frauen suchen ja Anschluss, suchen Verbindungen, suchen Netzwerke... Wenn man sagt wie gehe ich es an, wie tue ich, wie schaffe ich mir meinen Kreis der muss nicht so groß sein wie euer bereits jetzt schon ist aber auch im Kleinen Frauen, mit denen ich mich verbinden kann und gegenseitig auch unterstützen kann.

00:27:28: Also zero bullshit ist mal ein guter Tipp.

00:27:32: einfach ehrlich sein ja und sagen okay das bin ich dass kann nicht das kann ich dir geben das kann Ich dir nicht geben Nicht in die falle der irgendwie nach außen getragenen selbstvermarktung gehen aber ihnen eigentlich ganz anders.

00:27:45: Das funktioniert vielleicht kurz aber dann nicht mehr zu hören wirklich sozusagen echt zu hören, dann auf den anderen eingehen und das Allerwichtigste ist einfach rausgehen und fragen.

00:28:00: Also auch nach Hilfe fragen oder um Unterstützung bitten.

00:28:02: oder kannst du weißt du ich habe das lange nicht gemacht weil ich sozusagen so aufgewachsen bin dass man das nicht tut.

00:28:11: ja man ist bescheiden man fällt irgendwie nicht auf und überhaupt ist mir ein Mädchen.

00:28:16: also da hab' ich einen Entwicklungsprozess durchgemacht.

00:28:20: aber

00:28:23: Also ich kann dem total beipflichten, was Christine sagt darüber über das No Bullshit und dieses... Dass man nicht irgendetwas vorgibt zu sein oder mit jemandem anderen gefällt.

00:28:35: Weil man dann glaubt dass man dann irgendwie eine bessere Intro hat oder wie auch immer.

00:28:41: also Ich glaube, je entspannter man in eine Begegnung geht und auch zum Beispiel eben jetzt bei einer Veranstaltung nicht glauben zu müssen.

00:28:49: Man muss sich da jetzt allen verkaufen sondern einfach so ist wie man ist ganz authentisch Und auch wenn man eben kein extrovertierter Mensch ist, es ist okay, introvertiert zu sein und eher ruhiger.

00:29:02: Das auch zu sagen, dass man vielleicht im ersten Gespräch sagt, jetzt bin ich erleichtert, dass ich mit dir ins Gespräch finde weil das ist total schwierig für mich.

00:29:10: Also das ist viel schöner als wenn man irgendwie versucht dann irgendwas zu sagen nur damit man so rüber kommt, dass wär man selbstbewusst also... Und das zweite ist, Christine sagt dieses Umhilfe-Fragen Auch zusätzlich auf der anderen Seite mal zu fragen, was brauchst denn du eigentlich?

00:29:28: Was kann ich für dich tun?

00:29:30: Weil ich glaube das Menschen oft echt erleichtert sind wenn man auf sie zugeht und ihnen etwas anbietet.

00:29:35: Das ist wirklich meine Erfahrung dass dann einfach das Eis bricht und dass man auch Vertrauen damit aufbauen kann.

00:29:42: Es ist sehr schön, was er da sagt.

00:29:43: Weil ich finde auch oft gibt es aufs Netzwerk-Event, Netzwerkabende unter Frauen und oft habe ich das Gefühl für viele Frauen entsteht dann so ein bisschen so ein Performance Druck.

00:29:53: Da muss ich jetzt das und das schon leisten, anbieten können usw.

00:29:59: Und eben gerade dieses Offen zuhören – was brauchst du?

00:30:01: Was kann ich dir geben?

00:30:02: Was brauche ich?

00:30:03: Dass auch ehrlich auf den Tisch legen finde ich ein unglaublich schöner Gedanke wo man einfach sagt, man muss sich da nicht gegenseitig weiss Gott etwas beweisen und sich besser darstellen als man ist im Gegenteil ehrlich und offen und so kann dann sicherlich viel entstehen.

00:30:17: Ihr habt auf eurer Seite bei Voices stehen Kooperation statt Konkurrenz, was ich unglaublich schön finde.

00:30:24: Wie seht ihr das?

00:30:27: Ich bin der Meinung, dass wir uns leider, zwanzigundzwanzig oft als Frauen immer noch selbst im Weg stehen.

00:30:32: Es entsteht sehr viel aber oft erlebe ich schon noch diese Konkurrence und dieses.

00:30:37: Ich bin mir selbst am nächsten.

00:30:38: wer weiß Was nimmt sie mir weg?

00:30:41: wie kann man das durchbrechen?

00:30:42: Ihr geht da total voran verbindet euch mit verschiedensten Frauen und lebt da die totale Kooperation.

00:30:50: Wie seht ihr das, die Konkurrenz?

00:30:51: Und vielleicht ist es eben... dass man sich gegenseitig manchmal dann doch noch im Weg steht als Frau.

00:30:56: Also ich glaube, das ist eine totale Einstellungssache!

00:31:00: So wie man Dinge sieht, so handelt man auch.

00:31:05: Das Wort Konkurrence gibt's für mich eigentlich nicht.

00:31:08: Es gibt andere Menschen, die Großartiges machen, die mich inspirieren von denen ich mir vielleicht auch ab und zu mal was abschauen kann.

00:31:16: Ich finde es auch toll, wenn wir Leute etwas abscharen.

00:31:18: das ist ja für mich eigentlich wie ein positives Feedback und vollkommen normal.

00:31:28: so lange fair gespielt wird ist das alles in Ordnung.

00:31:33: Wie gesagt, ich glaube wenn man das Wort Konkurrenz gar nicht in den Mund nehmen sondern einfach daran glaubt dass man in der Zusammenarbeit auch wenn man Ähnliches macht trotzdem gemeinsam stärker ist und gemeinsam Besseres schaffen kann.

00:31:47: Und sich vielleicht auch mal einfach zuhört und man genau dieselben Probleme hat Und man dann das Gefühl hat, ob die versteht nicht.

00:31:53: Weil sie macht nämlich genau dasselbe.

00:31:56: Also ich sehe da wirklich überhaupt kein Thema.

00:31:58: Aber nicht so, dass es immer bei mir so war.

00:32:00: Ich glaube auch wenn... als ich jünger war, kann mich jetzt nicht an irgendetwas eine Geschichte erinnern aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mehr dieses Konkurrenzdenken hatte.

00:32:11: Heute habe ich das wirklich komplett abgelegt.

00:32:15: Wie siehst du's Christine?

00:32:17: Ich finde das gut, dass du das ansprichst.

00:32:18: Weil es wäre schon blauäugig zu sagen, dass Frauen die besseren Menschen sind und dass es dort irgendwie sowas wie Konkurrenz denken oder sich gegenseitig Steine in den Weg legen nicht gibt.

00:32:29: Das stimmt nichts!

00:32:31: Aber ich kann jetzt nur sagen was ich erlebt habe hier in den letzten Jahren... Ich bin mit so vielen Frauen in Gesprächen gewesen und das haben sich Frauen miteinander verbunden.

00:32:40: Und es hat keine Sekunde einen Konkurrenzproblem gegeben, ich habe das einfach so erlebt.

00:32:45: Jetzt kann man sagen gut hast du viel Glück gehabt?

00:32:48: Habe ich wahrscheinlich auch!

00:32:50: Aber ich würde mir wünschen, Konkurrentsdenken kommt immer nur aus einer Schwäche heraus wenn du dich von jemand anderem bedroht fühlst.

00:32:59: Du fühlste dich von einem anderen nur dann bedrohnt, wenn du nicht ausreichend selbst... Einschätzung hast ja oder vielleicht nicht genug an dich glaubst.

00:33:07: Lass uns doch diese Schwächen ablegen, weil wir haben alle so viele Stärken und jeder hat andere Stärkungen und Schönheiten und Gedanken und man sollte es wirklich von dieser Seite aus betrachten dann braucht man das eigentlich nicht.

00:33:20: Schön!

00:33:21: Mit Voices wollte er genau das, dieses gemeinsame und gemeinsam größer denken.

00:33:26: Erzählt doch noch einmal über dieses Projekt und was ihr damit vorhabt.

00:33:30: eigentlich.

00:33:30: mit RISE hat das Ganze gestartet, was steckt hinter Wäuses?

00:33:34: Was ist da eure Idee?

00:33:35: Also wenn man das als Mission bezeichnen kann würde ich sagen dass wir wirklich darum bemüht sind gesellschaftlichen Wandel in Bezug auf Frauenrechte und die Stellung der Frau einer Gesellschaft voranbringen möchten.

00:33:51: und wir tun das indem wir das Kollektiv nutzen, die Kraft des Kollektivs, die Kunst und Kultur mit ihrer Möglichkeit Menschen in den Band zu ziehen und zu emotionalisieren.

00:34:05: Und Plattformen zu schaffen – und das sage ich bewusst Platformen weil da gibt es ganz viele Möglichkeiten und nicht nur Events – eine gewisse Art von Magie sprechen zu lassen, die Leute dazu motiviert in die Zukunft zu gehen und etwas tun zu wollen.

00:34:25: Also wir wollen inspirieren und anstoßen.

00:34:29: Genau!

00:34:31: Also wir suchen uns Projekte aus oder es kommen Frauen mit ihren Projekten zu uns, wo wir konkret sagen ja die finden wir so toll.

00:34:38: Die wollen wir unterstützen.

00:34:40: dann überlegen wir uns okay wen kann man mit wem verknüpfen damit das auch wirklich gut funktioniert?

00:34:46: ich glaube wir sind in Wirklichkeit sehr humanistisch geprägt weil entgegen all den Trends, alle Reden über KI und was das alles mit uns macht.

00:34:57: Und wie sich die Welt ändern wird.

00:34:58: also wenn du mich fragst was sozusagen meine Mission zusammenfasst dann ist meine Mission die Zukunft ist menschlich.

00:35:08: Welche von welchen Frauen arbeitet ihr zusammen?

00:35:10: Wer ist quasi so ein eurer intensives Netzwerk bei Voices?

00:35:14: Was sind so da Geschichten die ihr erzählen könnt?

00:35:17: Ja, du bist zum Beispiel in unserem Netzwerk.

00:35:21: Ich werde das nie vergessen!

00:35:22: Ich bin ja sozusagen bei uns der irgendwie.

00:35:25: ich gehe herum und rede mit Frauen und versuche Begeisterung hervorzurufen und als ich mit dir über Rise gesprochen habe warst du sofort dabei und hast gesagt ja dass ist toll das möchte ich unterstützen und davon gibt es einfach unglaublich viele.

00:35:39: also ich weiß nicht die Teresa Vogel und Liliane Klebo die dieses Event moderiert haben die Nathalie Amire aus Deutschland, die extra gekommen ist um sich auf die Bühne zu stellen und einer jungen iranischen Künstlerin, die aber eins Komma fünf Millionen Follower hat eine Sängerin abzubecken.

00:35:55: Und ihr zu sagen ja macht das du stehst jetzt auf dieser Bühnen weil wir haben dir jetzt hier einen Traum erfüllt.

00:36:01: You name it!

00:36:02: Ja?

00:36:02: Die Frau Schmidauer, die Frau des Herrn Bundespräsidenten, die das Ganze von der ersten Stunde an unterstützt hat.

00:36:09: Mach Du weiter, Christina.

00:36:10: Also ich tue mir mal schwer Namen zu nennen weil es ich mir dann immer so leidtut, wenn man die nicht nimmt.

00:36:15: Die da auch noch damit dazukommen!

00:36:17: Ich würde das gerne insofern zusammenfassen was... ...ich habe darüber nachgedacht wie Rise für uns passiert ist im Bezug auf diese Frauen, die mit uns zusammen gearbeitet haben und im Endeffekt ist es so dass ich glaube wir waren wie Nationalteam-Trainerinnen die ihre elf zusammenstellen und sich einfach unglaublich tolle Frauen oder sind eben nicht nur elf gewesen sondern viel mehr die etwas bewegen, die an die Zukunft glauben.

00:36:49: Die menschlich sind und auch offen sind etwas zu geben.

00:36:53: Und da gibt es so viele!

00:36:56: Ich glaube wenn man sie zusammenbringt... kann man so viel Energie freiseitzen, es ist unfassbar.

00:37:03: Ich würde vielleicht ein Erlebnis gerne sagen ich war während der Veranstaltung in einer Staatsoper-Backstage und habe dort quasi auch gesehen geschaut dass alles nach dem richtigen geschauten das alles gut läuft.

00:37:18: Du hast

00:37:19: den Flow am Laufen gehalten du jetzt nicht kleinstapeln ja du hast dafür gesorgt dass das alles

00:37:24: funktioniert.

00:37:25: Ein

00:37:25: bisschen nach'm rechten geschaut Nein die Show gemacht, Süße.

00:37:33: Was ich aber eigentlich sagen wollte ist dass es Momente gab wo ich dort gesessen bin und die Frauen beobachtet haben die da immer so auf die Bühne gegangen sind und wieder runter und die da dem Rampenlicht standen.

00:37:44: einfach so diese Beobachtung das sind Menschen Eine unglaublich tolle Expertise.

00:37:51: Die können wirklich wahnsinnig tolles, ob das jetzt violines spielen ist oder singen oder Klavierspielen.

00:37:58: Also es ist unglaublich und also wirklich auf dem höchsten Level Und sie dann wächst auch schon sehen wie sich miteinander verbinden und wie Sie sich freuen dass sie das gemeinsam machen können.

00:38:09: Das war einfach so großartig.

00:38:12: Das ist nur ein Beispiel dafür, wie das für die Frauen war.

00:38:15: Die dann aber auch im Zuschauerraum... Also in den ganzen Wochen davor und Monaten davor an dem Ganzen gearbeitet haben und uns geholfen haben umzusetzen.

00:38:25: Ich glaube diese Freude etwas gemeinsam zu schaffen und Frauen eben auch eine Stimme zu geben für einen Good Cause.

00:38:35: also ich kriege gerade Gänsehauts.

00:38:37: es einfach

00:38:39: Es war ja auch so, als Teilnehmerin im Publikum eben zu sehen das was du beschreibst.

00:38:45: Dass sich dann transportiert auf die Zuschauerinnen, die diese Freude und diese Energie, dass da zusammen etwas entsteht, dann auch noch aufnehmen wie wir die wieder gemeinsam gestanden sind und an den Händen gehalten haben uns am Abend.

00:38:58: Da kommen mir jetzt fast die Tränen.

00:39:00: Das war so berührend und so emotional Mit dem Wissen, wir singen jetzt oder wir erheben eben unsere Stimme für Frauen die es nicht können.

00:39:09: Das noch einmal on top was ja das wichtigste an der Geschichte ist dass man da andere Frauen unterstützt.

00:39:14: das ganze riesiges charity pro Projekt ist einfach toll und bewegt einfach unglaublich viel also in alle Richtungen.

00:39:22: wirklich wirklich toll ist euch wirklich zu gratulieren dass ihr das so auf die Beine gestellt habt und da bin ich natürlich gerne ein mini mini mini kleiner Teil, der ein bisschen Promotion macht und euch natürlich gerne unterstützt.

00:39:33: Und ich glaube das ist ja dann auch das was viele andere auch anzieht, die dann sagen wow!

00:39:37: Das ist einfach eine tolle Sache und dadurch entsteht dann halt auch wieder so viel wenn du triffst zu Frauen über diese Emotionen auch und diese Verbindung entsteht denn wieder viel Neues.

00:39:48: Also ich glaube auch etwas was diese Magie ausgemacht hat ist dass wir in unserem Mikrocosmos als Frauen unglaublich viel geben jeden Tag Aber in diesem Geben oft wirklich relativ allein sind.

00:40:01: Ob das jetzt beruflich ist oder in der Familie, also ich kann das nur von mir selber sagen und wenn du dann aber bei so einem Projekt teilnehmen kannst und diese Frauen die mit uns mitgearbeitet haben ob das jetzt Creative Director, ob es eine Fotografin ist, ob das seine Sängerin ist oder ob das auch ein Gast war die dort vor Ort waren einfach gesungen hat wir haben alle so viel zu geben noch on top.

00:40:25: Aber wenn wir das machen, indem wir uns verbinden, dann stärkt uns das einfach.

00:40:29: Weil wir dieses Gefühl haben, dass sie nicht alleine.

00:40:31: Und ich glaube, das hat einfach wahnsinnig viel bewirkt bei den Menschen die da mitgearbeitet haben und auch vor Ort waren.

00:40:37: Und

00:40:38: dieses Geben – und es macht so Sinn!

00:40:40: Ja?

00:40:40: Und es erfüllt gibt dir etwas, gibt deiner nächsten was, gibt den weiteren... Menschen, Frauen etwas.

00:40:47: Das ist einfach so ein unglaublich tolles Gefühl und ich stell mir vor, dass es natürlich auch in eurer Arbeit etwas was euch immer wieder aufs Neue beflügeln kann oder?

00:40:53: Und euch auch sehr erfüllt!

00:40:54: Und das ist ja das was wir auch irgendwie so suchen, dass wir etwas machen und etwas schaffen, dass uns erfüllt und irgendwo so ein Herzungsprojekt wird und das spürt man bei euch so und das finde ich toll und das wünschen sich glaube ich auch viele Frauen in der Lebensmitte, dass sie eben etwas finden für das Sie brennen.

00:41:09: Ja genau, es gibt ja diesen schönen Satz.

00:41:11: Du bist nicht was du sagst sondern du bist was du tust und das trifft glaube ich ganz genau darauf zu.

00:41:16: und ja das macht einen total glücklich!

00:41:18: Was möchtet ihr mit My Julia?

00:41:21: Mit Rise?

00:41:22: Mit Voices in den nächsten Jahren noch bewirken und auf die Beine stellen?

00:41:27: Da braucht man dann den jüngsten

00:41:28: Protkast...

00:41:31: Also es gibt ganz viel, Christina sagt du mal ein bisschen.

00:41:34: Wir haben wirklich ganz viel in der Pipeline.

00:41:37: Wir können noch keine Details nennen aber wir können jetzt ein bisschen teasern.

00:41:41: Das

00:41:41: ist jetzt echt fees weil du ganz genau weißt dass ich eigentlich nicht wirklich was verraten kann!

00:41:47: Ich sag's mal so uns ist durch RISE am achten März bewusst geworden das wir an einem Punkt angekommen sind etwas etwas geschaffen zu haben, was wir weiterhin die Welt hinaus tragen möchten.

00:42:01: Und wo wir einfach die Chance haben noch viele andere Menschen zu begeistern und auch damit wirklich in diesen gesellschaftlichen Wandel voranzubringen.

00:42:14: Und gleichzeitig... beschäftigen wir uns sehr viel damit, welche Themen konkret wir eigentlich ansprechen können die sehr wichtig sind für uns Frauen um eben diesen Rücken zu stärken und selbst ermächtig zu sein.

00:42:29: Und wir haben ein Thema das uns in den letzten Monaten sehr beschäftigt hat Das ist Die Gewalt gegen Frauen.

00:42:36: Wir arbeiten jetzt gerade konkret an einem Projekt Für Den Herbst.

00:42:40: Ich würde wahnsinnig gerne schon mehr verraten aber es geht einfach nicht.

00:42:44: Man kann aber erwarten, dass es die gleiche Intensität und Emotionalität haben wird wie unser Event im März.

00:42:52: Nur einfach anders!

00:42:54: Wir sind momentan auch wirklich mit voller Kraft voraus an der Planung für nächstes Jahr für den März und können auf jeden Fall bestätigen, dass das am Weltfrauentag am achten März wieder Rise geben wird.

00:43:10: Zusätzlich dazu gibt es auch noch einige wunderschöne, kleinere Projekte die uns wirklich im Herzen liegen wo wir Frauen mit ihren Ideen den Rücken stärken und für sie ein Event produzieren und umsetzen.

00:43:26: Da geht's eben immer auch darum den Rücken zu stärken für Themen, die Frauen bewegen.

00:43:31: Das eine Thema geht um die Zukunft von Kindern.

00:43:36: Eine Architektin hat sich da wirklich wunderschöne Gedanken darüber gemacht wie man die Gedanken von Kindern mehr in den Vordergrund holt und ihre Zukunftsvisionen.

00:43:47: Und dann haben wir ein wundersönes Thema über Mutterschaft und Sexualität mit einer Buchautorin, eine unglaublich intelligente, tolle Frau Amerikanerin, die wir nach Wien holen werden.

00:44:01: Klingt spannend!

00:44:02: Ist es auch?

00:44:04: Wenn jetzt eine Tuherin sich denkt wow also die beiden toll würde ich auch gerne zusammenarbeiten.

00:44:09: habe ein Projekt das ich vorstellen kann.

00:44:11: kann man sich bei euch melden und sich vorstellen ist das möglich oder wie wird er das ablaufen?

00:44:17: Immer her damit irgendwie einfach mal kurz googeln.

00:44:21: Ich verlinke alles in den Journal.

00:44:23: Genau,

00:44:23: bitte einfach und wir freuen uns über jede Kontaktaufnahme und wir werden... Wir antworten auch.

00:44:28: sicher es kann immer ein bisschen dauern aber wir freuen sich über alles was da an Input reinkommt und das sind sicher vielleicht die nächsten super spannenden Ideen und Projekte dabei.

00:44:39: Absolut also Voices lebt ja davon.

00:44:43: Wir brauchen dieses Kollektiv und die Zusammenarbeit.

00:44:46: Und es gibt nichts Schöneres als eine neue Geschichte von einer Frau zu hören, die irgendwas beitragen

00:44:51: kann.".

00:44:53: So wie du's vorhin schon gesagt hast, Isabel ... wir haben so viele Stärken und so vieles Dinge zu geben.

00:45:01: Ich glaube, wir sollten einfach da wirklich auch mit Selbstbewusstsein rausgehen und sagen ich kann das!

00:45:05: Ich würde das gerne mit euch machen.

00:45:07: Bevor ich jetzt zu meinen Abschlussfragen kommen wollte, ich euch noch fragen was wünscht ihr euch für die Zukunft von Frauen?

00:45:12: Also wenn ich da anknüpfen kann zu dem, was ich gerade vorhin gesagt habe.

00:45:16: Ich wünsche mir eine Welt in der Frauen keine Angst vor Gewalt haben müssen auch wenn ich an meine Teuchter denke dieser Gedanke jetzt schon ein bisschen elf und dreizehn dass ich ihnen am Abend sage wenn sie von ihrer Freundin zu Fuß nach Hause gehen.

00:45:30: Jetzt gehst du aber float weil es wird langsam dunkel ist für mich einfach.

00:45:35: Ja das muss sich ändern.

00:45:37: Das ist auch meine Zukunftsutopie zu hoffen, dass wir irgendwann einmal an den Punkt kommen.

00:45:43: Dass wir als Frauen in der Öffentlichkeit aber auch im vielelei anderen Umfeldern einfach keine Angst haben müssen?

00:45:52: Ich wünsche mir das das Geschlecht nicht mehr über Chancen perspektiven Lebenserwartungen bestimmt.

00:45:58: und ich will auch nochmal klarstellen für mich ist Feminismus prinzipiell mal eine inklusive Weltanschauung ist eine Wertehaltung Und die sagt, dass alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Geschlecht die gleichen Rechte und die gleichen Chancen haben sollen.

00:46:13: Das ist mir wirklich, wirklich wichtig!

00:46:15: Das wünsche ich mir, dass sich das als Geisteshaltung, als Einstellung irgendwann einmal auf die Gesellschaft überträgt.

00:46:22: Ich habe das vorhin schon mal gesagt – diese Geisteshaltung als Grundlage für eine menschliche Zukunft.

00:46:30: Schön.

00:46:31: Jetzt frage ich euch nach eurem My Finest Book ein Buch

00:46:36: Tipp.

00:46:37: Was lest ihr gerne?

00:46:38: Was habt ihr unangst gelesen, was liegt am Nachkastel vielleicht oder hat euch über die Jahre inspiriert?

00:46:44: Also mir fällt immer sofort wenn man mich das fragt ein Buch ein dass Christine mehrmals geschenkt hat nämlich zu meinem vierzigsten Geburtstag und Das meine beste Empfehlung ist, das heißt Wiederkontemplativer.

00:46:57: Es ist eine philosophische Abhandlung darüber warum wir auch einfach mal still sein sollten und nicht immer nur das Gefühl haben sollen etwas machen zu müssen sondern dass es einfach ganz wichtig ist im Leben und auch für die Kreativität einfach mal zu sein.

00:47:14: großartiges Buch

00:47:16: Also ein Buch das mich seit meiner frühen Jugend begleitet ist eine Liebesgeschichte, die heißt Jamila und ist von einem Autor.

00:47:25: Da heißt Gingis Eidmatov.

00:47:27: Ist schon ein bisschen ein vergriffenes Buch vielleicht aber ist einfach eine Liebesschichte wo eine Frau durch sehr schwierige Lebensbedingungen geht.

00:47:40: Es ist ein Happy End gibt.

00:47:41: Aber es ist sozusagen keine Nullacht, fünfzehn Geschichte und mir hat das als vor allem als junges Mädchen, als junge Frau hat mich das unglaublich bestärkt und das würde ich auch meiner Tochter jetzt zum Beispiel zum vierzehnten Geburtstag schenken.

00:47:56: Sehr gut!

00:47:57: Mein feines Motto, ein Zitatleitsatz etwas, was euch begleitet?

00:48:03: Ja also you are.

00:48:04: what do you do?

00:48:08: Why not right now?

00:48:10: Beides sehr stark.

00:48:12: My finest yes, wozu sagt ihr heute jetzt ganz klar ja?

00:48:17: Ich bin jetzt redundant aber ich sage ganz klar Ja dazu.

00:48:20: die Zukunft ist menschlich.

00:48:23: Also ich sag ganz klar JA zu Freundschaft zwischen Frauen.

00:48:26: Finde das ganz wichtig!

00:48:28: My finest no.

00:48:30: Wozu sagt dir ganz klar Nein

00:48:32: Gewalt gegen Frauen.

00:48:34: Same

00:48:36: My finest message, eure gemeinsame Message an Frauen da draußen.

00:48:41: Women rise together!

00:48:44: Genau das ist unsere Message.

00:48:46: Sehr schön.

00:48:47: Ich freue mich sehr dass ihr bei my finest guest war, liebe Christina.

00:48:50: Liebe Christine vielen Dank für das schöne Gespräch und ich bin sicher dass dann noch ganz viel auch mit uns gemeinsam entsteht und man immer ich eure Projekte unterstützen kann.

00:49:01: Bin natürlich gerne dabei

00:49:02: Großartig!

00:49:03: Vielen, vielen Dank.

00:49:04: Das war ein wirklich schönes Gespräch hat mir auch viel bedeutet.

00:49:08: ich gehe jetzt hier sehr emotionalisiert raus und ich hoffe dass die Zuhörerinnen sich vielleicht das eine oder andere mitnehmen und sich gedacht haben ja das war gut sich das anzuhören.

00:49:19: Danke liebe Isabel.

00:49:20: Ich muss sagen ich schätze es ist sehr dass du uns hier eingeladen hast weil Meistens ja wir diejenigen sind, die Frauen Plattformen geben und Sichtbarkeit schenken.

00:49:29: Und das ist wirklich ein total großes Geschenk, dass du uns heute machst, dass wir über unsere Projekte und über unsere Gedanken reden durften.

00:49:37: Sehr

00:49:37: sehr gerne!

00:49:39: Danke auch dir, dass du uns zugehört hast.

00:49:41: Wenn du meinst, das dieses Gespräch für eine Frau in deinem Umfeld interessant sein könnte, dann leite sie doch gerne weiter!

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00:49:52: Ich freue mich über deine Podcastbewertung und deinen Kommentar zu dieser Folge.

00:49:56: Alles Liebe und bis bald!

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